dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 07.09.2010

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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 07.09.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 07.09.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 07.09.2010

AIR France-KLM

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Air France-KLM-KLM von 11,70 auf 12,35 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe sein Bewertungsmodell an die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal angepasst, schrieb Analyst Hugo Scott-Gall in einer Studie vom Dienstag. Für das Geschäftsjahr 2010/11 rechne er nun mit einem positiven operativen Ergebnis. Auch die Prognosen für 2011/12 und 2012/13 habe er aufgestockt.

Alstria Office

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel für Alstria Office von 10,00 auf 10,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen. Er habe sein Bewertungsmodell an die Zahlen der Immobiliengesellschaft zum zweiten Quartal angepasst, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Dienstag. Berücksichtigt habe er dabei die angekündigten Immobilienverkäufe und die realisierten Verluste aus Absicherungsgeschäften.

AT & T

ZÜRich/NEW York - Die UBS hat die Einstufung für AT & T auf "Buy" mit einem Kursziel von 31 Dollar belassen. Die hohen Verkäufe des subventionierten iphone drückten auf die Mobilfunk-Margen, schrieb Analyst John Hodulik in einer Studie vom Dienstag. Er reduzierte daher seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2010 und 2011. Trotzdem geht der Experte davon aus, dass der US-Telekomkonzern einen starken Cash Flow erwirtschaften und wahrscheinlich auch ein Aktienrückkaufprogramm im zweiten Halbjahr ankündigen wird.

Banco Santander

London - Die UBS hat die Einstufung für Santander auf "Sell" belassen. Die europäischen Stresstests für die Bankenbranche und die absehbare Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften (Basel III) könnten für die Banken der Euro-Zone eine solide Basis für die langfristige Sicherung ihrer Gewinne darstellen, schrieb Analyst Alastair Ryan in einer Branchenstudie am Dienstag. Allerdings werde dies geraume Zeit in Anspruch nehmen. Angesichts stagnierender Kundeneinlagen sei die Lage für die spanischen Kreditinstitute allerdings besonders schwierig.

BMW

London - Nomura hat die Einstufung für BMW auf "Neutral" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Die Fundamentaldaten des Konzerns seien gut, wenngleich mit einer starken Gewinndynamik erst einmal nicht zu rechnen sei, hieß es in einer Studie vom Dienstag. Das zweite Quartal des Autobauers habe durchaus positiv überrascht. Es wäre aber falsch, diese erfreuliche Entwicklung einfach so auf die zweite Jahreshälfte hochzurechnen.

British Airways

London - Die UBS hat das Kursziel für die Aktien von British Airways (BA) von 295,00 auf 335,00 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Fluggesellschaft habe im abgelaufenen Quartal die beste Durchschnittserlöse innerhalb der europäischen Branche verbucht, schrieb Analyst Jarrod Castle in einer Studie am Dienstag. Die Erholung werde sich voraussichtlich in den kommenden Monaten fortsetzen. Darüber hinaus werde der BA-Gewinn dank der Übernahme von Iberia 2013 zwölf Prozent höher ausfallen als ohne diese Transaktion.

Cisco Systems

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Cisco auf "Buy" mit einem Kursziel von 28,00 Dollar belassen. Die Aktie des Netzwerkausrüsters gehöre zu den zehn attraktivsten Werten im Hinblick auf überdurchschnittliches Umsatz- und Ergebniswachstum, schrieb Analyst Binky Chadha in einer Strategiestudie vom Dienstag. Generell hätten die auf Geschäftskunden spezialisierten Unternehmen wie Cisco bessere Wachstumsaussichten als die von privater Nachfrage abhängigen Firmen.

Comdirect Bank

Paris - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Comdirect Bank nach der Handelsstatistik für August auf "Reduce" mit einem Kursziel von 6,50 Euro belassen. Der Wertpapierumsatz sei von der Urlaubszeit und der geringen Aktivität an den Aktienmärkten belastet worden, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Dienstag. Dies und die zinsbedingt belasteten Margen im Bankgeschäft ließen an dem geplanten Ergebniswachstum im Gesamtjahr 2010 zweifeln. Die Aktie sei derzeit nur für Dividendenjäger interessant.

Credit Suisse

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Credit Suisse von 55 auf 53 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Ungeachtet der Zielsenkung bleibe der Titel der Schweizer Bank einer seiner Favoriten der Branche, schrieb Analyst Chris Manners in einer Studie vom Dienstag.

Daimler

London - Nomura hat die Einstufung für Daimler auf "Reduce" mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Verglichen mit den Aktien der Konkurrenz seien die Papiere des Stuttgarter Autobauers teuer, hieß es in einer Studie vom Dienstag. Zudem seien Kurskatalysatoren Mangelware.

Deutsche Bank

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Deutsche Bank von 58 auf 57 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Im Vergleich mit dem Papier von Barclays werde die Aktie der Deutschen Bank mit einem Aufschlag von rund 20 Prozent gehandelt, schrieb Analyst Chris Manners in einer Studie vom Dienstag. Grund sei unter anderem die kurzfristig etwas schwächere Kapitalbildung bei Barclays. Dies wiederum liege an der höheren Kernkapitalquote von zehn Prozent bei Barclays verglichen mit 7,5 Prozent bei dem deutschen Institut.

Deutsche Post

BRÜSsel - Der niederländische Finanzkonzern ING hat das Kursziel für Deutsche Post von 16 auf 18 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe sein Bewertungsmodell nochmals überprüft und seine Gewinnschätzungen für 2011 angehoben, schrieb Analyst Axel Funhoff in einer Studie vom Dienstag. Seine Prognose für das Ergebnis je Aktie liege mit 1,32 Euro um 10,7 Prozent über dem Marktkonsens. Er rechne in die Konjunkturerholung hinein mit einer strukturellen Margenausweitung des Logistikkonzerns sowie Erfolgen in der Portfolio-Optimierung und im Kostenmanagement.

Deutsche Postbank

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Postbank auf "Reduce" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Die Fundamentaldaten des Kreditinstituts seien schwach, die Aktie werde aber von der Aussicht auf eine Übernahme durch die Deutsche Bank gestützt, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Dienstag. Das Papier dürfte auf absehbare Zeit um den Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate pendeln.

Deutsche Telekom

BRÜSsel - Der niederländische Finanzkonzern ING hat das Kursziel für Deutsche Telekom nach Zahlen von 11,00 auf 11,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Ergebnisse zum zweiten Quartal hätten die starke operative Entwicklung auf dem Heimatmarkt bestätigt, schrieb Analyst Lawrence Sugarman in einer Studie vom Dienstag. Hinzu kämen Verbesserungen in Europa und eine geringere Verschuldung. Dies habe ihn zu einer leichten Anhebung seiner Prognosen veranlasst. Positiv werte er zudem bevorstehende Neuigkeiten zum US-Geschäft. Die T-Aktie bleibe sein "Top Pick" unter den großen europäischen Telekomtiteln.

Deutsche Telekom

London - Barclays Capital hat das Kursziel für Deutsche Telekom von 11,20 auf 11,50 (Kurs: 10,320) Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. In den vergangenen Jahren habe der Boom beim Breitband-Internet die Einbußen der europäischen Telekomkonzerne im Festnetzgeschäft teilweise ausgeglichen, schrieb Analyst Jonathan Dann in einer Sektorstudie vom Dienstag. Eine ähnliche Entwicklung zeichne sich nun im Mobilfunk und der mobilen Datenübertragung ab.

Deutsche Telekom

London - Nomura hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Buy" belassen. Seine Schätzungen für die US-Aktivitäten seien trotz der Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten kaum gefährdet, schrieb Analyst James Britton in einer Branchenstudie vom Dienstag. Insgesamt lasse der Preisdruck in der Branche etwas nach. Das starke Gewinnwachstum im ersten Halbjahr stütze seine Anlageempfehlung.

Dover

NEW York - Die Deutsche Bank hat in einer Strategiestudie insgesamt zehn auf Geschäftskunden spezialisierte US-Unternehmen positiv hervorgehoben und auf "Buy" belassen. Die Aktien dieser Unternehmen gehörten zu den attraktivsten Werten im Hinblick auf überdurchschnittliches Umsatz- und Ergebniswachstum, schrieb Analyst Binky Chadha in einer Strategiestudie vom Dienstag. Generell hätten Konzerne mit Fokus auf das B2B (Business-to-Business) bessere Wachstumsaussichten als die von privater Nachfrage abhängigen Firmen.

EON

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Kursziele für die deutschen Versorger nach der Verständigung der Regierungskoalition auf längere Restlaufzeiten für Atomkraftwerke gesenkt. Das Ziel für Eon reduzierte Analystin Deborah Wilkens in einer Studie vom Dienstag von 32 auf 31 (Kurs: 23,295) Euro und beließ die Einstufung auf "Neutral". Für RWE nahm die Expertin das Ziel von 56 auf 54 (Kurs: 53,90) Euro zurück beim ebenfalls beibehaltenen Anlagevotum "Conviction Sell". Die geplante Verlängerung um durchschnittlich zwölf Jahre liege unter den von ihr einkalkulierten 18 Jahren. Trotz einer geringeren Steuerbelastung seien die Kapitalaufwendungen höher als erwartet.

EON

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Eon nach der Einigung der Bundesregierung auf eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke auf "Buy" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Die nun vorgesehene Lösung, die Brennelementesteuer nach sechs Jahren durch eine Abgabe für Erneuerbare Energien zu ersetzen, sei insofern attraktiver, als dadurch eine doppelte Besteuerung vermieden werde, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Branchenstudie vom Dienstag. Unter dem Strich sei der Entwurf für die neue Atompolitik besser als erwartet.

ENBW

Paris - Die Societe Generale (Socgen) hat die Einstufung für ENBW nach der Einigung der Bundesregierung auf eine Laufzeitenverlängerung für Atomkraftwerke auf "Hold" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Die Nachricht sei positiv für den Versorger, schrieb Analyst John Honore in einer Branchenstudie vom Dienstag. Dennoch führe das neue Energiekonzept zu einer erheblichen Steuerbelastung für ENBW.

Fedex

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Fedex auf "Buy" mit einem Kursziel von 115 Dollar belassen. Die Aktie des Logistikkonzerns gehöre zu den zehn attraktivsten Werten im Hinblick auf überdurchschnittliches Umsatz- und Ergebniswachstum, schrieb Analyst Binky Chadha in einer Strategiestudie vom Dienstag. Generell hätten die auf Geschäftskunden spezialisierten Unternehmen wie Fedex bessere Wachstumsaussichten als die von privater Nachfrage abhängigen Firmen.

Fiat

London - Nomura hat Fiat von "Neutral" auf "Reduce" abgestuft, das Kursziel aber auf 11 Euro belassen. Weil der Autobauer zur Zeit eine Auseinandersetzung mit den Gewerkschaften austrage, lasse sich die kurzfristige Geschäftsentwicklung nicht besonders gut prognostizieren, hieß es in einer Studie vom Dienstag. Fiat dürfte weiterhin Marktanteile in Europa verlieren, möglicherweise sogar in Italien.

Fresenius Medical Care

MÜNchen - Die Unicredit hat Fresenius Medical Care (FMC ) nach einer Unternehmenspräsentation von "Buy" auf "Hold" heruntergestuft und das Kursziel von 50,00 auf 45,00 Euro gesenkt. Der Dialyse-Konzern werde zwar von seinem integrierten Geschäftsmodell und dem neuen Vergütungssystem der US-Krankenversicherung Medicare profitieren können, schrieb Analystin Silke Stegemann in einer Studie am Dienstag. Kurzfristig fehle es aber an Kursimpulsen. Daher ziehe sie derzeit den Mutterkonzern Fresenius SE gegenüber FMC vor.

GEA

London - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Gea nach einer Unternehmenspräsentation auf "Buy" mit einem Kursziel von 22 Euro belassen. Die zweitägige Investorenveranstaltung habe ihre Kaufempfehlung bestätigt, schrieb Analystin Natalia Mamaeva in einer Studie vom Dienstag. Es gebe keine Anzeichen einer Abschwächung in der Auftragslage des Maschinenbau-Konzerns. Zudem sei die Umstrukturierung des Unternehmens auf gutem Weg.

Heineken

London - Nomura hat die Einstufung für Heineken auf "Neutral" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Die Markterwartungen für das mittelfristige Gewinnwachstum vieler globaler Brauereikonzerne seien hoch und könnten enttäuscht werden, schrieb Analyst Ian Shackleton in einer Branchenstudie vom Dienstag.

Infineon

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Infineon nach einem Interview von Vorstandschef Peter Bauer auf "Underperform" mit einem Kursziel von 4,10 Euro belassen (Kurs: 4,325 Euro). Da keine Sonderdividende geplant sei, profitierten die Aktionäre nur marginal vom Verkauf der Handychipsparte WLS, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Dienstag. Angesichts der zuvor sehr optimistischen Erwartungen über eine Barausschüttung dürfte dies für einige Enttäuschung sorgen.

Linde

MÜNchen - Die Unicredit hat die Einstufung für Linde nach dem erhöhten Übernahmeangebot von Air Products & Chemicals für Airgas auf "Hold" und das Kursziel auf 94,00 Euro belassen. Er halte die neue Offerte von 65,50 Dollar je Airgas-Aktie für fair und rechne daher mit deren Annahme, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie am Dienstag. Das neue Kaufgebot sollte sich auch positiv auf die Bewertung der Industriegase-Branche auswirken und damit die Aktien von Linde und Air Liquide kurzfristig stützen.

Lloyds

London - Die UBS hat die Einstufung für Lloyds auf "Buy" belassen. Die europäischen Stresstests für die Bankenbranche und die absehbare Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften (Basel III) könnten für die Banken der Euro-Zone eine solide Basis für die langfristige Sicherung ihrer Gewinne darstellen, schrieb Analyst Alastair Ryan in einer Branchenstudie am Dienstag. Allerdings werde dies geraume Zeit in Anspruch nehmen. Für die britische Bank sehe er für die kommenden Jahre steigende Gewinne, einen starken Free Cash-Flow sowie deutliche Vertriebserfolge.

MAN

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für MAN nach einer Investorenkonferenz zum Lateinamerika-Geschäft auf "Selected List" mit einem Kursziel von 86 Euro belassen. Die Veranstaltung habe seine positive Einschätzung für diese Absatzregion des LKW-Herstellers bestätigt, schrieb Analyst Alexander Haissl in einer Studie vom Dienstag. Der Experte bezifferte den fairen Wert des Nutzfahrzeuggeschäfts in Lateinamerika auf drei Mrd. Euro oder 20 Euro je Aktie.

Metro

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro nach Pressespekulationen über eine Deutsche Warenhaus AG auf "Add" mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Die Hürde für einen Zusammenschluss von Kaufhof und Karstadt sei die schwache finanzielle Verfassung von Karstadt, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag. Die gegenwärtig insgesamt 202 Kaufhäuser von Karstadt und Kaufhof müssten auf 60 bis 120 reduziert werden.

Nokia

London - Morgan Stanley hat Nokia von "Underweight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 6,50 auf 9,00 Euro angehoben. Seine jüngste Vertriebsanalyse deute auf hohe Auftragseingänge für das neue Nokia-Smartphone N8 hin, schrieb Analyst Patrick Standaert in einer Studie vom Dienstag. Auch dürfte der Preisabschlag dafür nicht ganz so hoch ausfallen wie zunächst befürchtet. Damit sollte der durchschnittliche Verkaufspreis der Nokia-Handys im kommenden Jahr erstmals seit dem Jahr 2000 wieder steigen. Er habe seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2011 und 2012 erhöht und liege damit nun über den Konsensprognosen. Das Chance-/Risiko-Profil sei mittlerweile positiv.

Porsche

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Porsche auf "Hold" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Dank des neuen Panamera seien die Absatzzahlen des Sportwagenbauers im August stark gestiegen, schrieb Analyst Gaetan Toulemonde in einer Studie vom Dienstag. Insgesamt seien die Verkäufe der Autobauer in den wichtigsten westeuropäischen Märkten aber wie erwartet weiter zurückgegangen.

Porsche

London - Nomura hat die Einstufung für Porsche auf "Reduce" mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. In naher Zukunft dürften Nachrichten zum Rechtsstreit mit VW und die Risiken einer sich verzögernden Fusion dominieren, hieß es in einer Studie vom Dienstag. Dessen ungeachtet habe der Sportwagenbauer aber ein attraktives Geschäftsmodell.

Potash

London - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Potash auf "Buy" mit einem Kursziel von 170 Dollar belassen. Der aktuelle Kurs des Minenkonzerns BHP Billiton preise bereits ein höheres Kaufgebot für Potash in Höhe von etwa 145 Dollar je Aktie ein, schrieb Analyst Heath Jansen in einer Studie vom Dienstag. Die Potash-Aktionäre dürften aber mehrheitlich auf eine noch höhere Offerte warten. Die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines "Weißen Ritters" sei ebenso gering, wie ein zu hohes Angebot von BHP. Insofern sehe er Risiken, dass die Transaktion nicht zustande kommt.

RWE

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für RWE nach der Einigung der Bundesregierung auf längere Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke auf "Neutral" belassen. Die Brennelementesteuer stelle eine geringere Belastung dar, als bislang einkalkuliert, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Dienstag. Allerdings fehlten noch Details zu den zusätzlichen Kosten wegen der geforderten höheren Sicherheitsstandards. Wirtz erhöhte seine Ergebnisprognosen für 2011 und 2012 um durchschnittlich vier Prozent.

RWE

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für RWE nach der Verständigung der Regierungskoalition auf längere Restlaufzeiten für Atomkraftwerke von 56 auf 54 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Conviction Sell" belassen. Die geplante Verlängerung um durchschnittlich zwölf Jahre liege unter den von ihr einkalkulierten 18 Jahren, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer Branchenstudie vom Dienstag. Trotz einer geringeren Steuerbelastung seien die Kapitalaufwendungen höher als erwartet. Die Risiken einer Dividendenkürzung und einer Kapitalerhöhung seien im Kurs nicht ausreichend berücksichtigt.

SEB

London - Die UBS hat die Einstufung für SEB auf "Buy" belassen. Die europäischen Stresstests für die Bankenbranche und die absehbare Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften (Basel III) könnten für die Banken der Euro-Zone eine solide Basis für die langfristige Sicherung ihrer Gewinne darstellen, schrieb Analyst Alastair Ryan in einer Branchenstudie am Dienstag. Allerdings werde dies geraume Zeit in Anspruch nehmen. Für die schwedische Bank sehe er für die kommenden Jahre steigende Gewinne, einen starken Free Cash-Flow sowie deutliche Vertriebserfolge.

Tui Travel

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Tui Travel von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 220 auf 245 Pence angehoben. Der Bewertungsspielraum sei trotz des höheren Kursziels nur noch begrenzt, schrieb Analyst Nick Edelman in einer Studie vom Dienstag. Insofern gebe es bessere Investments in der Touristikbranche. Die jüngst spekulierte Komplettübernahme durch Tui sei zwar nicht auszuschließen, ein Abfindungsangebot an die Minderheitsaktionäre dürfte aber nicht unmittelbar bevorstehen.

Unilever

London - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Unilever NV von 26,50 auf 25,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Angesichts des von Procter & Gamble ausgehenden erhöhten Wettbewerbsdrucks habe sie ihre Prognosen für Unilever reduziert, schrieb Analystin Sara Welford in einer Studie vom Dienstag. Die Unilever-Aktie bleibe aber das günstigste Papier unter den großen Nahrungsmittelherstellern und die zuletzt unterdurchschnittliche Entwicklung biete eine Kaufgelegenheit.

Vodafone

London - Barclays hat das Kursziel für Vodafone von 170,00 auf 180,00 Pence angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. In den vergangenen Jahren habe der Boom beim Breitband-Internet die Einbußen der europäischen Telekom-Konzerne im Festnetzgeschäft teilweise ausgeglichen, schrieb Analyst Jonathan Dann in einer Sektorstudie vom Dienstag. Eine ähnliche Entwicklung zeichne sich nun im Mobilfunk und der mobilen Datenübertragung ab. Da sich das Wachstum der Branche derzeit verlangsame, werde die Tarifgestaltung zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor. Das Risiko von Preiskämpfen und Ergebniseinbußen steige. Vodafone habe aber beim Umsatz im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen.

Volkswagen Vorzugsaktien

London - Nomura hat die Einstufung für VW-Vorzugsaktien auf "Buy" mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Die Volkswagen-Papiere dürften in den kommenden Jahren zu den attraktivsten in der Automobilbranche werden, hieß es in einer Studie vom Dienstag. Zum Konzern zählten die stärksten Massenmarken in Europa und die dynamischsten Premiummarken weltweit. Angesichts der zur Zeit günstigen Bewertung lohne sich ein Investment in jedem Fall.

Vossloh

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für die Aktien von Vossloh angesichts des geplanten staatlichen US-Programms zur Erneuerung der Infrastruktur auf "Accumulate" und das Kursziel auf 88,00 Euro belassen (Kurs: 80,51 Euro). Der Verkehrstechnik-Konzern könnte zu den Profiteuren gehören, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie am Dienstag.

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