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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 07.10.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 07.10.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 07.10.2010

Adidas

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für Adidas nach einem Presseinterview mit Vorstandschef Herbert Hainer auf "Outperform" mit einem Kursziel von 49,5 Euro belassen. Der Sportartikelhersteller habe sich gegen einen Kauf der Outdoor-Marke Jack Wolfskin entschieden, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Donnerstag mit Verweis auf das Interview. Insgesamt hielten sich die Neuigkeiten in Grenzen. Das Wachstumspotenzial und die Kehrtwende bei der US-Tochter Reebok sorgten aber für Zuversicht.

AIR Berlin

Frankfurt - Die Commerzbank hat Air Berlin nach Passagierzahlen für den September auf "Add" mit einem Kursziel von 3,80 Euro belassen. Nach dem Rückschlag in der ersten Jahreshälfte verlaufe die Entwicklung weiter positiv, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Donnerstag. Der Sitzladefaktor sei auf ein solides Niveau von 82,7 Prozent gestiegen. Unterstützt werde dieser Trend vom starken Wachstum der österreichischen Airline Niki, einer Beteiligung, und der Erholung des Touristikverkehrs. All das stimme ihn zwar zuversichtlich, doch könnten die Durchschnittserlöse wegen des anhaltend hohen Kapazitätsausbaus immer noch etwas unter Druck stehen.

Aixtron

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Aixtron auf "Buy" mit einem Kursziel von 33,40 Euro belassen. Angesichts der jüngsten Diskussionen über die Marktanteile des auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierten Maschinenbauers und seines US-Konkurrenten Veeco müsse der Lebenszyklus der verschiedenen Produkte in die Gleichung eingebracht werden, schrieb Analyst Adrian Hopkinson in einer Studie vom Donnerstag. Während Veeco sehr ausgereifte LED-Maschinen verkaufe, sei der deutsche Konzern im Übergangsprozess zur nächsten Generation. Das dürfte den zuletzt gestiegenen Marktanteil der Amerikaner erklären. Das dürfte aber nur vorübergehend sein und er rechne damit, dass Aixtron seinen Anteil in den kommenden zwei Jahren wieder erhöhe.

BASF

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für BASF vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Nach der jüngst angehobenen Prognose rechne er mit einem erneut starken Quartal, in dem allein der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 51 Prozent zugelegt haben dürfte, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Donnerstag. Dabei dürften alle Industriegeschäftsfelder zum Wachstum beigetragen haben. Lediglich die Öl- und Gasaktivitäten dürften sich etwas schwächer entwickelt haben. Das Management dürfte laut Jones seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigen.

BASF

Frankfurt - Cheuvreux hat das Papier von BASF auf der "Selected List" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Die Ausgliederung des Geschäfts mit Styrolkunststoffen in separate Gesellschaften bis Anfang kommenden Jahres sei keine wirkliche Überraschung, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Donnerstag.

Bayer

MÜNchen - Die Unicredit hat Bayer von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 52,00 auf 59,00 Euro angehoben. Die Chemieunternehmen dürften solide, aber wenig überraschende Ergebnisse vorlegen, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gegenüber dem Vorquartal dürfte sich das Wachstum abschwächen. Vor diesem Hintergrund dürften die mittelfristigen Gewinnperspektiven zunehmend in den Fokus geraten. Die Marktstimmung hinsichtlich der Healthcare-Sparte verbessere sich aufgrund der vielversprechenden klinischen Daten für das Medikament Xarelto und der Fortschritte bei anderen Pharmaprojekten, so der Analyst zur Heraufstufung.

Bayer

ZÜRich - Die UBS hat die Aktie von Bayer von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 49 auf 62 Euro angehoben. Er rechne damit, dass die im November erwarteten Daten zum Präparat Xarelto hinsichtlich der Prävention von Schlaganfällen die Überlegenheit gegenüber dem Wirkstoff Warfarin zum Ausdruck bringen, schrieb Analyst Fabian Wenner in einer Studie vom Donnerstag. Sollte dies der Fall sein, dürfte der Marktanteil von Xarelto auf 19 Prozent steigen. Ein Erfolg von Xarelto könnte mittel- und langfristig weiteres Wertpotenzial freisetzen.

Deutsche Bank

Frankfurt - Independent Research hat das Kursziel für die Deutsche Bank nach der abgeschlossenen Kapitalerhöhung von 51 auf 47 Euro gesenkt, das "Halten"-Votum aber bestätigt. Analyst Matthias Engelmayer gab sich in einer Studie vom Donnerstag skeptisch, ob der Übernahmepreis von 25 Euro je Postbank-Aktie ausreichend sein wird. Letztlich sei dies nur der gesetzlich vorgeschriebene Mindestpreis. Seiner Ansicht nach ist das Übernahmeangebot unattraktiv. Er rechnet daher mit einer niedrigen Annahmequote und einer Erhöhung des Übernahmepreises.

Douglas

Frankfurt - Die Commerzbank hat Douglas nach vorläufigen Zahlen von "Buy" auf "Add" abgestuft, das Kursziel aber von 38,50 auf 40,00 (Kurs: 37,42) Euro angehoben. Der Handelskonzern habe seine Jahresumsatzziele übertroffen - wie von Analyst Jürgen Elfers erwartet, hieß es in einer Studie vom Donnerstag.

Douglas

MÜNchen - Die Unicredit hat Douglas nach einem Umsatzzahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/10 auf "Hold" mit einem Kursziel von 37,50 Euro belassen. Mit einem Umsatz von 3,319 Mrd. Euro habe der Einzelhändler seine Erwartungen insgesamt erfüllt, die des Marktes sowie die Unternehmensprognosen aber übertroffen, schrieb Analyst Christian Weiz in einer Studie vom Donnerstag. Die Gewinnziele dürfte Douglas somit zumindest erreichen. Der deutsche Markt scheine sich gut erholt zu haben. Daneben habe auch die erstmalige Konsolidierung von buch.de zu den guten Zahlen beigetragen haben. Die Aktie sei aber angemessen bewertet.

Douglas

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Douglas nach vorläufigen Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Insgesamt seien die Daten zum Gesamtjahr 2009/10 besser als von ihm und dem Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings habe das starke dritte Geschäftsquartal bereits auf eine gute Jahresperformance hingewiesen. Seiner Meinung nach ist es durchaus angebracht, bei dem Einzelhändler ein starkes Weihnachtsgeschäft zu erwarten. Allerdings sei im aktuellen Kurs bereits ein Großteil dieser positiven Entwicklungen enthalten.

Fresenius Medical Care

NEW York - Die Citigroup hat das Kursziel für FMC von 47,00 auf 50,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Gesundheitskonzern habe sehr gute Wachstumsperspektiven, schrieb Analyst Gary Taylor in einer Studie vom Donnerstag. Das Wachstum in Asien stehe erst am Anfang und in den USA könnten die Margen von gebündelten Leistungspaketen für Dialysebehandlungen profitieren. Investoren dürften vor allem auf das Jahr 2012 blicken, da 2011 in den USA noch ein Übergangsjahr sei. Vor diesem Hintergrund könnten sich günstige Kaufgelegenheiten ergeben. Für die Beurteilung von FMC ist mit dieser Studie der US-Analyst Gary Taylor zuständig und nicht mehr seine europäischen Kollegen.

Fuchs Petrolub

MÜNchen - Die Unicredit hat Fuchs Petrolub von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 83,00 Euro belassen. Die Chemieunternehmen dürften solide, aber wenig überraschende Ergebnisse vorlegen, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gegenüber dem Vorquartal dürfte sich das Wachstum abschwächen. Vor diesem Hintergrund dürften die mittelfristigen Gewinnperspektiven zunehmend in den Fokus geraten. Der Schmierstoffspezialist Fuchs Petrolub zähle zu den wenigen Unternehmen im Sektor, die für eine positive Überraschung bei der Ergebnisvorlage sorgen könnten, begründete der Experte die Heraufstufung.

Gerresheimer

DÜSseldorf - HSBC hat die Einstufung für Gerresheimer nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Die Zahlen zum dritten Quartal zeigten eine deutliche Ausweitung der Margen, schrieb Analyst Jan Keppeler in einer Studie vom Donnerstag. Er hob entsprechend seine Schätzungen an. Die angekündigte Anpassung der Produktionslinien und dadurch bedingte Kapazitätsreduzierungen dürften nur einen kleinen Einfluss auf die Ergebnisse des Konzerns haben.

Gerresheimer

ZÜRich - Die Credit Suisse hat das Kursziel für Gerresheimer nach Quartalszahlen von 33,00 auf 34,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Sparte Molded Glass habe die leicht unter den Erwartungen liegenden Ergebnisse im Bereich Tubular Glass ausgeglichen, schrieb Analyst Christoph Gretler in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sei die Erholung in den zyklischen Geschäftsbereichen wie Life Science besser verlaufen als angenommen. Seine Prognosen für 2010 und 2011 habe er daher angehoben. Die Änderungen im Produktmix, eine höhere Auslastung sowie Effizienzmaßnahmen dürften 2011 zu steigenden Margen führen. Auch sei der Hersteller von Primärverpackungen aus Spezialglas und Kunststoffen für Übernahmen gerüstet.

Gerresheimer

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für Gerresheimer nach Quartalszahlen von 33,00 auf 32,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Add" belassen. Er habe seine Prognosen für die Sparte Tubular Glass für 2010 und besonders 2011 gesenkt, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Donnerstag. Die mittelfristigen Wachstumsperspektiven für den Hersteller von Spezialverpackungen aus Glas und Kunststoff blieben wegen der anhaltenden Erholung in den Bereichen Moulded Glass und Life Science jedoch gut, begründete der Analyst sein unverändertes Votum.

H & R Wasag

MÜNchen - Die Unicredit hat H & R Wasag vor der Quartalsberichtssaison auf "Sell" mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Die Chemieunternehmen dürften solide Ergebnisse vorlegen und eine steigende Zuversicht hinsichtlich der Gewinnentwicklung zeigen, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die positive Gewinndynamik im Chemiesektor werde aber nachlassen und sich normalisieren. Vor diesem Hintergrund dürften die mittelfristigen, unternehmensspezifischen Gewinnperspektiven zunehmend in den Fokus der Anleger geraten.

Infineon

London - Morgan Stanley hat in einer Ersteinschätzung Infineon mit "Overweight" und einem Kursziel von 6,30 Euro bewertet. Es sei zwar noch zu früh, in Titel der europäischen Chipindustrie zu investieren, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Sektor sei insgesamt "Cautious" einzuschätzen. Allerdings profitiere Infineon stark vom deutschen Exportboom, für den der Konzern die wichtigen Chips liefere. Daher bestünden gute Chancen für eine Margenexpansion bei Infineon.

K+S

MÜNchen - Die Unicredit hat K+S vor der Quartalsberichtssaison auf "Sell" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Die Chemieunternehmen dürften solide Ergebnisse vorlegen und eine steigende Zuversicht hinsichtlich der Gewinnentwicklung zeigen, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die positive Gewinndynamik im Chemiesektor werde aber nachlassen und sich normalisieren. Vor diesem Hintergrund dürften die mittelfristigen, unternehmensspezifischen Gewinnperspektiven zunehmend in den Fokus der Anleger geraten. Mit Blick auf Agrarchemiewerte ließen deutlich höhere Getreide- und Fruchtpreise auf bessere Gewinnperspektiven hoffen.

KLÖCkner & CO

MÜNchen - Die Unicredit hat Klöckner & Co nach einer Investorenveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Da der Stahlhändler in den Schwellenländern vor allem durch Zukäufe wachsen und gleichzeitig die solide Bilanzlage erhalten wollen, dürfte er in den kommenden zwölf bis 24 Monaten frisches Kapital benötigen, schrieb Analyst Christian Obst in einer Studie vom Donnerstag. Kurzfristig gebe es keine Kurstreiber. Die momentanen Bewertungsmultiplikatoren würden durch das Niedrigzinsumfeld und die zunehmende Marktvolatilität nicht gerade unterstützt. Zudem tendierten die durchschnittlichen Gewinnerwartungen für 2011 nach unten. Gleichzeitig würden 22 von 24 Analysten aber immer noch ein "Buy"-Votum bei einem durchschnittlichen Kursziel von 22 Euro aussprechen.

KLÖCkner & CO

DÜSseldorf - Die WestLB hat Klöckner & Co (KlöCo) von "Add" auf "Neutral" abgestuft und das bisherige Kursziel von 19,00 Euro gestrichen. Zudem wurde die Aktie des Stahlhändlers von der "Mid & Small Cap Focus List" entfernt. Da die Wachstumsdynamik in den wichtigsten Märkten wohl begrenzt sei und die kurzfristigen Markterwartungen für die Preise sänken, habe er seine Umsatzerwartungen für KlöCo für die kommenden zwei Jahren leicht gekürzt, schrieb Analyst Ralf Dörper in einer Studie vom Donnerstag. Die geplante strategische Neuausrichtung des Unternehmens sei derzeit noch kein Katalysator für eine Neubewertung der Aktie.

KWS Saat

MÜNchen - Die Unicredit hat das Kursziel für KWS Saat vor der Quartalsberichtssaison von 138,00 auf 164,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Chemieunternehmen dürften solide Ergebnisse vorlegen und eine steigende Zuversicht hinsichtlich der Gewinnentwicklung zeigen, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Gewinnwachstum werde nach der Erholungphase aber nachlassen und sich normalisieren. Vor diesem Hintergrund dürften die mittelfristigen unternehmensspezifischen Gewinnperspektiven zunehmend in den Fokus geraten. Mit Blick auf Agrarchemie-Unternehmen ließen deutlich höhere Getreide- und Fruchtpreise auf bessere Gewinnperspektiven hoffen.

Lanxess

MÜNchen - Die Unicredit hat Lanxess vor der Quartalsberichtssaison auf "Buy" mit einem Kursziel von 47,00 Euro belassen. Die Chemieunternehmen dürften solide Ergebnisse vorlegen und eine steigende Zuversicht hinsichtlich der Gewinnentwicklung zeigen, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Kunststoff-Sparten von Unternehmen wie BASF oder Lanxess dürften die Unternehmensprognosen übertreffen. Die positive Gewinndynamik im Chemiesektor werde aber nachlassen und sich normalisieren. Vor diesem Hintergrund dürften die mittelfristigen unternehmensspezifischen Gewinnperspektiven zunehmend in den Fokus der Anleger rücken.

Linde

MÜNchen - Die Unicredit hat Linde von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 94,00 auf 107,00 Euro angehoben. Die Chemieunternehmen dürften solide, aber wenig überraschende Ergebnisse vorlegen, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gegenüber dem Vorquartal dürfte sich das Wachstum abschwächen. Vor diesem Hintergrund dürften die mittelfristigen Gewinnperspektiven zunehmend in den Fokus geraten. Der Industriegase-Konzern zähle zu den wenigen Unternehmen im Sektor, die für eine positive Überraschung bei der Ergebnisvorlage sorgen könnten, begründete der Experte die Heraufstufung.

MLP

Frankfurt - Die Commerzbank hat MLP in einer Ersteinschätzung mit "Add" und einem Kursziel von 8,60 Euro bewertet. Im ersten Halbjahr 2011 dürfte eine positive Absatzentwicklung im Geschäft mit Altersvorsorgeprodukten einsetzen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Donnerstag. Zudem könnte der Finanzdienstleister von Übernahmen in der Vermögensverwaltung profitieren.

Renault

London - Goldman Sachs hat die Einstufung für Renault nach dem angekündigten Verkauf der Volvo-B-Aktien auf "Neutral" mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Dank der Transaktion dürfte der Autobauer wahrscheinlich in der Lage sein, seine Staatskredite zu günstigeren Bedingungen zu refinanzieren, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Studie vom Donnerstag. Auch dürften die Renault-Aktien fortan nicht mehr mit einem so deutlichen Abschlag gehandelt werden wie noch vor der Veräußerung.

Renault

Paris - Cheuvreux hat die Aktie von Renault nach dem angekündigten Verkauf der Volvo-B-Aktien zum Preis von 3,1 Mrd. Euro auf der "Selected List" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Die Nettoverschuldung könnte angesichts der Transaktion bis Ende 2010 auf rund 1,6 Mrd. Euro zurückgehen, schrieb Analyst Bruno Lapierre in einer Studie vom Donnerstag. Dadurch erhalte der Autobauer eine starke Finanzposition.

Renault

London - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für Renault auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Der Volvo-Verkauf sollte die Schulden von Renault von etwa fünf auf rund zwei Mrd. Euro drücken und entspreche damit der Zielsetzung der Franzosen, schrieb Analyst Thomas Besson in einer Studie vom Donnerstag. Er werde seine Prognosen aktualisieren, sobald Klarheit über die genauen Einnahmen und die geplante Verwendung der Barmittel besteht. Ein Szenario sei, dass Renault verbleibende Staatshilfen vorzeitig zurückzahle.

Renault

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für Renault nach dem geplanten Verkauf aller gehaltenen Volvo-B-Aktien von 39,00 auf 42,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen. Auf Basis ihrer momentanen Bewertung dürfte der französische Autobauer durch den Verkauf einen Brutto-Cash-Flow von circa 3,15 Mrd. Euro erzielen, schrieb Analyst Sascha Grommel in einer Studie vom Donnerstag. Die Nettoverschuldung des Automobilsegments könne dadurch deutlich von 4,66 auf 1,52 Mrd. Euro gesenkt werden. Er bewerte die gehaltenen B-Aktien von Volvo nun nicht mehr mit einem Abschlag, begründete der Analyst die Kurszielerhöhung.

Roche

Paris - Cheuvreux hat das Kursziel für Roche von 205 auf 170 Franken reduziert, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Das neue Kursziel erscheine ihm angemessener, schrieb Analyst Marcel Brand in einer Studie vom Donnerstag. Anlegern rät er angesichts zu erwartender positiver Nachrichten, etwa zum Medikament Ocrelizumab, zum Kauf. Das Papier sei nicht teuer.

Sainsbury

London - HSBC hat das Kursziel für Sainsbury von 340,00 auf 400,00 Pence angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Die Zahlen zum zweiten Quartal belegten, dass der Einzelhandelskonzern stärker als die Konkurrenz wachse, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings erscheine das Margenpotential begrenzt. Die Bewertung sei daher relativ hoch. Treibender Faktor für die Aktie könnte allerdings eine mögliche Übernahme werden.

Siemens

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel für Siemens wegen einer Modellaktualisierung von 86 auf 88 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen. Nachdem der Konzern einen ersten Überblick über den Verlauf des vierten Geschäftsquartals gegeben hat, habe er sein Modell überarbeitet, erklärte Analyst Thomas Langer in einer Studie vom Donnerstag das neue Kursziel. Er gehe davon aus, dass der Elektrokonzern weiter vom Rückenwind im Industriesegment profitieren werde. Insgesamt dürfte sich die Aufmerksamkeit nun aber auf die Dividendenpolitik von Siemens richten.

Siemens

Frankfurt - Cheuvreux hat die Einstufung für Siemens auf "Underperform" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. Sollte Siemens von Eurostar den Zuschlag bekommen zur Lieferung von Hochgeschwindigkeitszügen, hätten die Münchner mit ihren Schnellzügen erstmalig den Fuß in den französischen Eisenbahnmarkt gesetzt, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Donnerstag. Gleichzeitig würden sie damit dem Rivalen Alstom Marktanteile abnehmen. An seinen Gewinnschätzungen je Aktie änderte Laux nichts.

Symrise

MÜNchen - Die Unicredit hat Symrise vor der Quartalsberichtssaison auf "Buy" mit einem Kursziel von 23,00 Euro belassen. Die Chemieunternehmen dürften solide Ergebnisse vorlegen und eine steigende Zuversicht hinsichtlich der Gewinnentwicklung zeigen, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die positive Gewinndynamik im Chemiesektor werde aber nachlassen und sich normalisieren. Vor diesem Hintergrund dürften die mittelfristigen, unternehmensspezifischen Gewinnperspektiven zunehmend in den Fokus der Anleger geraten.

Thyssen-Krupp

Paris - Die Societe Generale (Socgen) hat das Kursziel für Thyssen-Krupp von 28 auf 30 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Konzern dürfte weiterhin von der Erholung seiner Stahlsparten und auch der anderen Geschäftsbereiche profitieren, schrieb Analyst Alain William in einer Studie vom Donnerstag. Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2009/10 dürften die Vorsteuergewinnziele übertroffen werden.

Thyssen-Krupp

Frankfurt - Cheuvreux hat das Kursziel für Thyssen-Krupp von 26 auf 35 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Das Restrukturierungspotenzial des Stahlkonzerns sei der Grund für das neue Ziel, schrieb Analyst Alexander Haissl in einer Studie vom Donnerstag. Er habe seine bereinigten Vorsteuergewinn-Schätzungen für die Geschäftsjahre 2010/11 und 2011/12 um rund 15 Prozent nach oben geschraubt. Ausschlaggebend dafür seien in erster Linie seine höheren Prognosen für die Sparte Steel Europe.

Volvo

Paris - Cheuvreux hat die Einstufung für Volvo angesichts der von Renault verkauften B-Aktien auf "Underperform" mit einem Kursziel von 85 schwedischen Kronen belassen. Der Verkauf sei positiv für Volvo, da der Aktienüberhang dadurch zum Teil abgebaut werde, schrieb Analyst Patrik Sjoblom in einer Studie vom Donnerstag. Renault kontrolliere aber weiterhin 6,8 Prozent des Kapitals und 17,5 Prozent der Stimmrechte.

Wacker Chemie

Frankfurt - Independent Research hat das Kursziel für Wacker Chemie nach positiven Äußerungen von Vorstandschef Rudolf Staudigl zum dritten Quartal von 144 auf 147 Euro angehoben und das "Halten"-Votum bestätigt. Positiv überrascht hätten ihn vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs- und Preisdrucks der Branche die Aussagen zum ungebrochenen Nachfrageboom in der Polysilicon-Sparte, schrieb Analyst Jens Hasselmeier in einer Studie vom Donnerstag. Das Papier weise jedoch auf aktuellem Kursniveau trotz der positiven Zukunftsperspektiven nur noch einen moderaten Bewertungsabschlag zur Vergleichsgruppe auf, begründete Hasselmeier seine Anlageempfehlung.

Wacker Chemie

MÜNchen - Die Unicredit hat das Kursziel für Wacker vor der Quartalsberichtssaison von 120,00 auf 140,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Die Chemieunternehmen dürften solide Ergebnisse vorlegen und eine steigende Zuversicht hinsichtlich der Gewinnentwicklung zeigen, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Gewinnwachstum werde nach der Erholung aber nachlassen und sich normalisieren, was die Unternehmensprognosen sowie die Markterwartungen aber widerspiegelten. Vor diesem Hintergrund dürften die mittelfristigen unternehmensspezifischen Gewinnperspektiven zunehmend in den Fokus geraten. Für 2011 erwartet der Experte steigende Übernahmeaktivitäten im Chemiesektor.

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