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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 08.11.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 08.11.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 08.11.2010

Ahold

London - Die HSBC hat das Kursziel für Ahold vor Zahlen zum dritten Quartal von 11,00 auf 10,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Anzeichen einer Umsatzverbesserung dürften ausbleiben, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer Studie vom Montag. Auch der Druck auf die Margen in den USA dürfte noch zunehmen. Die schlechten Nachrichten seien nun aber im Aktienkurs der niederländischen Supermarktkette berücksichtigt.

AIR France-KLM

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Air France-KLM von 15,00 auf 17,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die ersten Quartalszahlen aus der Branche hätten bei den großen Linienfluggesellschaften eine überraschend starke Verbesserung der Erträge aus dem Passagierverkehr gezeigt, schrieben die Sektorexperten der Bank in einer Studie vom Montag. Insofern hätten sie die Gesamtjahresprognosen für die französische Fluggesellschaft deutlich angehoben. Neben der Lufthansa sei Air France-KLM der Top Pick in dem Sektor.

Alcatel-Lucent

London - Die Citigroup hat das Kursziel für die Aktie von Alcatel-Lucent von 3,50 auf 3,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Umsatz-Entwicklung des Telekommunikations- und Netzwerkausrüsters sei im dritten Quartal beeindruckend ausgefallen, schrieb Analyst Zahid Hussein in einer Studie vom Montag. Allerdings seien die Margen schwach und der Cash-Flow enttäuschend. Er habe seine Umsatz-Erwartungen für das Gesamtjahr nach oben korrigiert. Darüber hinaus sei die Aktie attraktiv bewertet.

BMW

Hamburg - M.M.Warburg hat das Kursziel für die Aktie von BMW nach Zahlen vom dritten Quartal von 60,00 auf 65,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das höhere Kursziel spiegle die angehobene Gewinnprognose für das laufende und die zwei kommenden Jahre wider und seine optimistischere Einschätzung beim Free Cash Flow, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Mittwoch.

Beiersdorf

Hamburg - M.M.Warburg hat die Aktie von Beiersdorf nach Zahlen zum dritten Quartal von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 55,00 auf 50,00 Euro gesenkt. Die ausgewiesenen Kennziffern für die Consumer-Sparte seien enttäuschend, schrieb Analyst Jörg Philipp Frey in einer am Montag vorgelegten Studie. Er kürzte seine Schätzungen für 2010 und 2011. Beiersdorf habe gleich mehrere schwache Quartale vor sich.

Commerzbank

Hannover - Die Nordlb hat Commerzbank nach Zahlen von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und das Kursziel von 8,00 auf 6,00 Euro gesenkt. Die Bank habe auch im dritten Quartal ein positives Nettoergebnis verbucht, wenn auch mit deutlich rückläufiger Tendenz, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Montag. Während das Mittelstandsgeschäft wieder substanzielle Erträge aufweise, falle dies den Segmenten Privatkunden sowie Mittel- und Osteuropa noch schwer. Angesichts des starken politischen Drucks auf die teilverstaatlichte Bank bestehe die Gefahr einer verfrühten Kapitalerhöhung und damit einer erheblichen Verwässerung der Altaktionärsanteile, begründete der Experte die Abstufung.

Commerzbank

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Commerzbank nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 7,00 (Kurs: 6,375) Euro belassen. Nach dem Bericht könne er sich noch nicht positiver zu dem Wert stellen, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Montag. Dafür seien noch weitere Aufräumarbeiten notwendig.

Commerzbank

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für die Commerzbank nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Sell" mit einem Kursziel von 5,75 Euro belassen. Auch wenn die Kennziffern die Konsensschätzungen übertroffen hätten, seien die Risiken für die Bank im Vergleich zum Sektor doch überdurchschnittlich hoch, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Montag. Preis und Veräußerungszeitpunkt der Eurohypo sowie die zeitliche Planung der Kapitalrückzahlung aus dem Bankenrettungsfonds Soffin blieben die größten Unsicherheiten.

Commerzbank

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für die Commerzbank nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 8,00 Euro belassen. Die Kennziffern der Bank hätten seinen Erwartungen voll und ganz entsprochen, auch wenn sie im Vergleich zum Vorquartal schwächer ausgefallen seien, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Der Ausblick sei positiv.

Deutsche Bank

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für die Aktie der Deutschen Bank von 49,00 auf 47,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Bank habe zwar im dritten Quartal beim Vorsteuergewinn die durchschnittlichen Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Derek De Vries in einer Studie vom Montag. Dies sei allerdings vor allem auf die gute Entwicklung der Sparte Corporate Banking & Securities zurückzuführen. Beim Anleihehandel im kommenden Jahr dürfte sich die erneute Aufstockung der quantitativen Lockerungsmaßnahmen der US-Notenbank leicht negativ auswirken.

Deutsche Postbank

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für die Postbank vor Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Er rechne mit einem schwachen Zahlenwerk, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Montag. Der Überschuss dürfte gemessen am Vorjahreszeitraum um 54 Prozent und im Vergleich mit dem zweiten Quartal sogar um 66 Prozent gesunken sein. Kurstreiber seien kurzfristig nicht in Sicht, wenngleich der Kurs vom Übernahmeangebot der Deutschen Bank gestützt werden dürfte.

EADS

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für EADS nach der endgültig geklärten Finanzierung des Militärtransporters A400m auf "Add" mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Die finale Einigung des Luft- und Raumfahrtkonzerns mit den sieben Käufer-Staaten entspreche weitgehend den vorläufig vereinbarten Eckpunkten vom März, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Montag. Dies sei vom Markt auch so erwartet worden und dürfte insofern keine Auswirkungen auf die Aktie haben.

EADS

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für EADS auf "Selected List" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Die Probleme mit Rolls-Royce-Triebwerken beim A380 seien für EADS nicht von allzu großer Bedeutung, schrieb Analyst Antoine Boivin-Champeaux in einer Studie vom Montag. Es stünden mehr Auslieferungen von Maschinen mit Konkurrenz-Triebwerken an. Insofern könnten mögliche Verspätungen bei Fliegern mit Rolls-Royce-Motoren durch eine schnellere Auslieferung von Maschinen mit anderen Triebwerken ausgeglichen werden. Unabhängig davon hätten sieben Staaten die Verträge zum Militärtransporter A400m unterzeichnet. Und diese Kontrakte entsprächen mehr oder weniger den im ersten Quartal des Jahres 2010 unterzeichneten Vorverträgen.

EON

MÜNchen - Die Privatbank Merck Finck hat die Einstufung für Eon nach Medienberichten über einen geplanten Konzernumbau auf "Sell" belassen. Analyst Theo Kitz zeigte sich in einer Studie vom Montag nicht überrascht von den diskutierten Maßnahmen. Eon müsse sich schließlich um einen Ausgleich für die in den kommenden Jahren zu erwartenden Belastungen durch die Besteuerung der Kernenergie bemühen, meinte Kitz. Der Experte rechnete am kommenden Mittwoch mit mehr Klarheit, wenn das Management auf einer Analystenkonferenz in London seine Strategie präsentieren werde.

EON

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Eon nach britischen Presseberichten über einen möglichen Verkauf des Eon-Stromnetzes in Großbritannien auf "Neutral" belassen. Bisher sei er davon ausgegangen, dass der Versorger zuerst einmal den verbleibenden Gazprom-Anteil auf die Verkaufsliste setzen werde, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Montag. Das britische Stromnetz habe zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber vermutlich die zweitbesten Chancen, von Eon zu einem vernünftigen Preis veräußert zu werden. Wirtz sieht eine Veräußerung gespalten: Einerseits würde Eon qualitativ hochwertige Vermögenswerte verkaufen, andererseits dadurch aber auch mehr finanziellen Spielraum erhalten.

EON

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Eon auf "Hold" mit einem Kursziel von 28,00 Euro belassen. Der Bericht im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", wonach der Versorger bis 2013 mit einem 30-prozentigen Gewinneinbruch vor Steuern rechnen muss, dürfte die Aktie weiter unter Druck setzen, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Montag. Schäfer sieht seine vorsichtige Haltung bestätigt. Der Experte verwies außerdem auf die mögliche Veräußerung des britischen Stromnetzes, wodurch Eon seine Verschuldung reduzieren könnte.

EON

London - Das japanische Analysehaus Nomura hat Eon vor dem Hintergrund voraussichtlich fallender Strompreise in Deutschland von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 34,00 auf 27,50 Euro gesenkt. In der Annahme, dass die Strompreise 2013 und 2014 um acht respektive zwölf Prozent sinken werden, habe er seine Gewinnprognosen für den Energiekonzern für 2012 und 2013 um sieben respektive zehn Prozent reduziert, schrieb Analyst Martin Young in einer Branchenstudie vom Montag. Sollte sich die Terminpreiskurve wie befürchtet entwickeln, könnte der Ergebnisrückgang 2013 sogar bei 20 Prozent liegen. Er bevorzuge deshalb Aktien französischer Wettbewerber, vor allem GDF Suez .

FMC

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für FMC nach einer Investorenveranstaltung auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 49,00 Euro belassen. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2011 lasse sich nun besser vorhersagen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Montag. Die organischen wie auch die externen Wachstumsperspektiven im internationalen Segment seien ausgezeichnet, vor allem in Asien. Die jüngste Kursschwäche biete eine gute Gelegenheit, um weiter aufzustocken.

Gildemeister

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Gildemeister nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 19,00 (Kurs: 13,380) Euro belassen. Die starke Auftragserholung in den zurückliegenden Quartalen schlage sich nun auch auf den operativen Gewinn nieder, schrieb Analyst Achim Henke in einer Studie vom Montag. Die Gewinnerholung bei dem Werkzeugmaschinenbauer sei besser ausgefallen als vom Markt erwartet. Dazu komme ein starker Ausblick auf das laufende Jahr sowie die beiden kommenden Jahre. Er sei daher zuversichtlich, dass die Ebitda-Marge wieder acht bis neun Prozent und damit das Vorkrisenniveau erreichen werde.

Gildemeister

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Gildemeister nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Der Werkzeugmaschinenhersteller habe starke Zahlen vorgelegt, die seine und die Marktschätzungen übertroffen hätten, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Montag. Sie seien ein Beleg der positiven Entwicklung der gesamten Branche, die lediglich mit einer zeitlichen Verzögerung der allgemeinen Wirtschaftserholung folge.

Gildemeister

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Gildemeister nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Die Eckdaten des Werkzeugmaschinenbauers zum dritten Quartal seien solide und im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom Montag. Die Nachricht des Tages sei jedoch die für das erste Halbjahr 2011 angekündigte Kapitalerhöhung gewesen, an der sich der japanische Partner Mori Seiki beteiligen solle. Dies dürfte Spekulationen hinsichtlich einer Übernahme durch Mori Seiki wieder aufflammen lassen.

Hochtief

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Hochtief nach der jüngsten Schlappe im Abwehrkampf gegen die Übernahmebestrebungen des Großaktionärs ACS auf "Buy" mit einem Kursziel von 75,00 Euro belassen. Mit dem vom australischen Takeover Panel abgelehnten Hochtief-Antrag auf ein volles Übernahmeangebot auch für deren Tochter Leighton sei die Abwehrstrategie des Essener Baukonzerns zusammengebrochen, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Montag. Angesichts der hohen Werthaltigkeit von Hochtief sei die Kaufempfehlung gerechtfertigt, allerdings gebe es im deutschen Bausektor attraktivere Werte.

Intel

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat die Aktie von Intel von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 20,00 auf 25,00 (Schlusskurs vom Freitag: 21,24) Dollar angehoben . Der Grund seien Verbesserungen in der Angebotskette des weltgrößten Chipherstellers, schrieb Analyst Uche Orji in einer Studie am Montag. Dabei verwies er auf die neue Prozessor-Generation Sandy Bridge, die 2011 zu Nachfragesteigerungen führen und den durchschnittlichen Verkaufspreis bei Intel steigern dürfte.

K+S

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für K+S nach einer Erhöhung der Kalipreise in Brasilien und Asien durch die Belarus Potash Corp (BPC) auf "Outperform" mit einem Kursziel von 57,00 Euro belassen. BPC habe die Preisanhebung mit einer beispiellos starken Nachfrage begründet, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Montag. Das sei eine gute Nachricht und dürfte es auch K+S ermöglichen, seine Preise zu erhöhen. Das wiederum verbessere die Gewinne und die Margen. Er rechne nun zunächst mit Preiserhöhungen durch Canpotex in Brasilien und Asien.

Lafarge

Paris - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Aktie von Lafarge von 39,00 auf 41,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern des Bauzulieferers habe im dritten Quartal zwar unter den Erwartungen des Marktes gelegen, schrieb Analystin Yassine Touahri in einer Studie vom Montag. Allerdings erwarte sie eine leichte Beschleunigung beim Abbau von Verbindlichkeiten. Der Umsatzausblick habe sich im Wesentlichen nicht geändert.

Lufthansa

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Lufthansa von 18,50 auf 20,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die ersten Quartalszahlen aus der Branche hätten bei den großen Linienfluggesellschaften eine überraschend starke Verbesserung der Erträge aus dem Passagierverkehr gezeigt, schrieben die Sektorexperten der Bank in einer Studie vom Montag. Das habe etwa bei Lufthansa zu einem drastischen Anstieg der operativen Marge auf 10,3 Prozent geführt. Insofern hätten sie die Gesamtjahresprognosen für die größte deutsche Fluggesellschaft deutlich angehoben. Neben Air France-KLM sei die Lufthansa der Top Pick in dem Sektor.

Manz

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Manz nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 42,00 Euro belassen. Die Ergebnisqualität des auf die LCD- und Solarindustrie spezialisierten Maschinenbauers habe auch im dritten Quartal enttäuscht, schrieb Analystin Lauren Licuanan in einer Studie vom Montag. Zudem sei die Aktie im Branchenvergleich hoch bewertet.

Merck

London - Merrill Lynch hat die Einstufung für die Aktie von Merck von "Neutral" auf "Underperform" gesenkt und das Kursziel auf 65,00 Euro belassen. Ausschlaggebend seien die negativen Äußerung der europäischen Arzneimittelbehörde zum Mittel Cladribin und die enttäuschende Telefonkonferenz des Pharmakonzerns zu den Zahlen vom dritten Quartal, schrieb Analyst Sachin Jain in einer Studie vom Montag. Es bestünden weiterhin Risiken für die Gewinne und die Äußerungen des Managements dürften die Investoren kaum überzeugen.

Nokia

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Aktien von Nokia von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel bei 6,90 Euro gesetzt. Einer positiven Entwicklung im Handygeschäft stehe eine negative im Smartphone-Segment gegenüber, schrieb Analyst Thomas Langer in einer Studie vom Montag mit Verweis auf die veröffentlichten Zahlen zum dritten Quartal. Es sei in etwa so wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde, wobei der positive Einfluss von Dr. Jekyll allmählich schwinde.

Patrizia Immobilien

DÜSseldorf - Die HSBC hat die Beobachtung der Aktien von Patrizia Immobilien mit "Neutral" und einem Kursziel von 4,00 aufgenommen. Das Unternehmen dürfte von einer hohen Investitionsnachfrage nach deutschen Wohnimmobilien profitieren, schrieb Analyst Thomas Martin in einer Studie vom Montag.

QSC

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für QSC nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 1,70 (Kurs: 1,861) Euro belassen. Die starke operative Entwicklung des auf Geschäftskunden spezialisierten Telekomanbieters habe sich im dritten Quartal fortgesetzt, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Montag. Der Umsatz und das operative Ergebnis hätten jeweils ihre Erwartungen übertroffen.

QSC

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für QSC nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 2,20 Euro belassen. Umsatz und operatives Ergebnis zum dritten Quartal seien marginal besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Karlovits in einer Studie vom Montag. Der Free Cash Flow des auf Geschäftskunden spezialisierten Telekomanbieters habe seine Prognose deutlich übertroffen und dürfte auch das jüngst angehobene unternehmenseigene Ziel für 2010 überflügeln. Insgesamt hätten die Zahlen den positiven Anlagehintergrund für QSC bestätigt.

RHÖN-Klinikum

Frankfurt - Die Commerzbank hat Rhön-Klinikum von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 20,00 auf 17,00 Euro gesenkt. Die organische Wachstumsprognose des Klinikbetreibers für 2011 halte er zwar nach wie vor für erreichbar, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Montag. Allerdings sehe er die Perspektiven für absolutes Wachstum in den kommenden Jahren nun weniger rosig und habe sein Bewertungsmodell entsprechend angepasst.

Rolls-Royce

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Rolls Group-Royce von 560 auf 530 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Die Probleme mit den Triebwerken für die Flugzeuge Airbus 380 sowie die Boeing-Typen 787 sowie 747, also den Dreamliner und den Jumbo, würden zu einem ernsthaften Problem für das Unternehmen, schrieb Analyst Antoine Boivin-Champeaux in einer Studie vom Montag. Auch wenn das eine nicht mit dem anderen zusammenhänge, würden die Zweifel an der Qualität der Produkte von Rolls-Royce größer werden. Zudem dürfte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) aufgrund von Währungseffekten verringern.

RWE

London - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für RWE vor dem Hintergrund voraussichtlich fallender Strompreise in Deutschland von 70,00 auf 63,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. In der Annahme, dass die Strompreise 2013 und 2014 um acht respektive zwölf Prozent sinken werden, habe er seine Gewinnprognosen für den Energiekonzern für 2012 und 2013 um elf respektive 36 Prozent reduziert, schrieb Analyst Martin Young in einer Branchenstudie vom Montag. Sollte sich die Terminpreiskurve wie befürchtet entwickeln, könnte der Ergebnisrückgang 2013 sogar bei 56 Prozent liegen. Er bevorzuge deshalb Aktien französischer Wettbewerber, vor allem GDF Suez .

Salzgitter

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Salzgitter vor Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 59,20 Euro belassen. Der Quartalsverlust der Klöckner-Werke sei höher als von ihm gedacht und es könne daher sein, dass auch die Zahlen der Salzgitter-Stahlsparten schwächer ausfallen, schrieb Analyst Ralf Dörper in einer Studie vom Montag. Das Konzerngewinnziel für 2010 vor Steuern sieht der Experte aber nicht gefährdet.

Telefonica

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat Telefonica von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 17,50 auf 21,50 Euro angehoben. Eine dank der raschen Konjunkturerholung solide Geschäftsentwicklung in Europa sowie die sich beschleunigenden positiven Trends im Lateinamerikageschäft hätten den spanischen Telekomkonzern zurück auf den Wachstumspfad gebracht, schrieb Analyst Javier Borrachero in einer Studie vom Montag. Zudem sei die Aktie trotz der jüngsten Kursgewinne immer noch günstig bewertet.

Tognum

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Tognum nach Zahlen von 20,70 auf 19,10 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. In Reaktion auf die Kennziffern des Motorenherstellers zum dritten Quartal haben die Analysten in einer am Montag veröffentlichten Studie ihre Gewinnprognose für 2010 um 4,9 Prozent erhöht. Ihre Schätzung für das Ergebnis je Aktie 2011 reduzierten sie jedoch um 9,9 Prozent.

UBS

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für die Aktie der UBS vor einer Investorenveranstaltung von 20,70 auf 20,20 Schweizer Franken gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Schweizer Privatbank befinde sich nun seit einem Jahr in seinem drei bis fünfjährigen Restrukturierungsprogramm, die Ziele seien in den vergangenen zwölf Monaten aber kein Stück näher gerückt, schrieb Analyst Derek de Vries in einer Studie vom Montag. Seine deutlichsten Prognose-Korrekturen habe er für die Jahre 2011 bis 2012 beim Investment-Banking vorgenommen.

Wacker Chemie

DÜSseldorf - Die HSBC hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 175,00 Euro belassen. Der Spezialchemiekonzern habe ein Rekordquartal hinter sich, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Montag. In allen Sparten sei die Nachfrage stark gewesen. Das Geschäft laufe weiter unter Volldampf.

Wacker Chemie

Paris - Exane BNP Paribas hat das Kursziel für die Aktie von Wacker Chemie nach Zahlen vom dritten Quartal von 150,00 auf 180,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Zahlen hätten die Erwartungen des Marktes in allen Sparten übertroffen, schrieb Analyst Steve Babureck in einer Studie vom Montag. In der Chemicals-Sparte sei mit keiner Abschwächung der Nachfrage zu rechnen. Er habe seine Umsatzprognose hier für das Gesamtjahr 2010 um drei Prozent angehoben.

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