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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 13.09.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.09.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 13.09.2010

Bilfinger Berger AG

London - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Bilfinger Berger mit "Buy" und einem Kursziel von 60 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Die Aktie werde im Vergleich zu den Wettbewerbern mit einem deutlichen Bewertungsabschlag gehandelt und besitze entsprechendes Aufwärtspotenzial, schrieb Analyst Gerhard Orgonas in einer Studie vom Montag. Die positive Gewinndynamik im Dienstleistungsgeschäft habe sich im zweiten Quartal bestätigt und die Berechenbarkeit im Bausegment nehme zu. Er verwies zudem auf das gute Händchen bei Zukäufen und Spielraum von 500 Mill. Euro für Ergänzungen des Servicebereichs.

Continental AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat Continental von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Seit Ende August seien die Titel des Automobilzulieferers um 20 Prozent gestiegen und notierten nun auf dem höchsten Stand seit dem 30. September 2008, schrieb Analyst Henning Cosman in einer Studie vom Montag. Die jüngste Analystenveranstaltung und die Ausgabe einer eine Milliarde Euro schweren Anleihe hätten die Aktien gestützt. Allerdings bestünden weiterhin Risiken im Zusammenhang mit der geplanten Fusion mit Schaeffler.

Daimler AG

DÜSseldorf - Das Bankhaus HSBC hat Daimler von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 43,00 auf 52,00 Euro angehoben. Dass der Autobauer zuletzt hinter seinem schärfsten Konkurrenten BMW hergehinkt sei, scheine nicht gerechtfertigt, schrieb Analyst Horst Schneider in einer Studie vom Montag. Die anstehenden Zahlen zum dritten Quartal könnten positive Impulse liefern. Mit Blick auf 2010/11 erschienen ihm die Konsensschätzungen für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) zu niedrig.

Deutsche Bank AG

London - Goldman Sachs hat die Einstufung für die Aktie von Deutschen Bank nach Ankündigung der Kapital-Erhöhung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 65,00 Euro belassen. Die Kapitalerhöhung sei hoch und dürfte den Markt negativ überraschen, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Studie vom Montag. Die Deutsche Bank müsse nun die Investoren überzeugen, dass mit dieser Kapitalerhöhung die Kapitalengpässe auch tatsächlich beseitigt seien.

Deutsche Bank AG

ZÜRich - Die UBS hat die Einstufung für die Deutsche Bank auf "Buy" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Durch die angekündigte Kapitalerhöhung dürfte sich der Gewinn je Aktie um 20 Prozent verwässern, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Studie vom Montag. Neben der angekündigten Komplettübernahme der Postbank seien mit dem Kauf der Privatbank Sal. Oppenheim und des niederländischen Firmenkundengeschäfts von ABN Amro die strategischen Ziele etwa für den Aufbau einer bilanziell ausgeglicheneren Bank in Angriff genommen worden.

Deutsche Postbank AG

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler hat das Kursziel für die Aktie der Postbank von zwölf auf 24 (Kurs: 25,045) Euro verdoppelt, die Einstufung aber auf "Reduce" belassen. Viele Anleger seien enttäuscht über das angekündigte Pflichtangebot für eine Komplettübernahme durch die Deutsche Bank , schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Montag. Diese hätten auf einen Aufschlag auf den Mindestpreis spekuliert und die Aktie damit nach oben getrieben. Dennoch empfiehlt er die Annahme des Angebots. "Der Preis liegt deutlich über dem wirklichen Wert der Postbank", so Beckers Überzeugung. Wenn das Angebot nach einem Monat auslaufe, könnte der Kurs deutlich weiter in Richtung des fundamentalen Wertes von 12 Euro absacken. Becker kündigte daher an, sein angehobenes Kursziel wieder zu senken, sobald das Angebot der Deutschen Bank auslaufe. Dies dürfte gegen Ende Oktober der Fall sein.

Heidelberger Druckmaschinen AG

London - Merrill Lynch hat die Einstufung für die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen nach Bekanntgabe der Kapitalerhöhung auf "Underperform" belassen. Der Bezugspreis für die 155,3 Mill. neuen Aktien, die den bisherigen Anteilseignern im Verhältnis eins zu zwei angeboten werden, sei auf 2,70 Euro festgelegt worden. Er kalkuliere den Preis je Bezugsrecht bei 1,16 Euro, schrieb Analyst Claus Roller in einer Studie vom Montag. Zuvor sei er davon ausgegangen, dass die neuen Aktien zu 6 Euro platziert würden, was zu einem deutlich geringeren Verwässerungseffekt geführt hätte.

Infineon Technologies AG

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Infineon auf "Hold" mit einem Kursziel von 5,00 Euro belassen. Der Chiphersteller sollte über den Konjunkturzyklus hinweg ein solides Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen, schrieb Analyst Kai Korschelt in einer Studie vom Montag. Insofern sei die aktuelle Bewertung attraktiv. Angesichts der Unsicherheit über Zeitpunkt und Zielsetzung möglicher Dividenden und/oder Aktienrückkäufe halte er jedoch kurzfristig an seinem Votum fest.

Nokia

London - Goldman Sachs hat die Einstufung für die Aktie von Nokia nach Bekanntgabe des Führungswechsels auf "Neutral" mit einem Kursziel von 7,80 Euro belassen. Mit dem neuen Management steige die Wahrscheinlichkeit des Handy-Herstellers, den dritten Platz neben Apple und Android bei der Herstellung einer Software-Plattform für den Smartphone-Markt einzunehmen, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Montag. Der Markt dürfte positiv auf die Ankündigung reagieren, dass Stephen Elop zum 21. September das Amt des Präsidenten und Vorstandschefs von Nokia übernehmen werde.

RWE AG

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für RWE von 73 auf 69 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Selected List" belassen. Der Versorger müsse Maßnahmen einleiten, um seine Schuldenlast zu senken, schrieb Analyst Sebastian Kauffmann in einer Studie vom Montag. Er rechne unter anderem mit einer leichten Dividendenkürzung und einem neuen Kostensenkungsprogramm. Zudem hätten sich die RWE-Papiere trotz des begrenzten Einflusses der Brennelementesteuer auf den fairen Wert zuletzt schwach entwickelt. Dennoch empfiehlt er Anlegern mit starken Nerven einen Einstieg in die RWE-Aktien. Die Aktien würden derzeit durch die Dividendenrendite von 6,2 Prozent gestützt.

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