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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 14.10.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 14.10.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 14.10.2010

Eon AG

London - Die Citigroup hat Eon um zweit Stufen von "Buy" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 31 auf 19 Euro gesenkt. Nachdem der Energiekonzern zehn Jahre von steigenden Rohstoffpreisen, niedrigen Ersatzinvestitionen und geringen regulatorischen Eingriffen profitiert habe, sei er nicht auf die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts vorbereitet, schrieb Analystin Sofia Savvantidou in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Die Strom- und Gaspreise dürften vorerst niedrig bleiben und es seien größere Ersatzinvestitionen notwendig. Die deutsche Brennelementesteuer habe die fundamental negativen Perspektiven dann noch verstärkt.

Elringklinger AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat Elringklinger in ihre "Mid & Small Cap Focus List" aufgenommen und das Votum auf "Buy" mit einem Kursziel von 28,50 Euro belassen. Seine Gewinnschätzungen für den Autozulieferer lägen deutlich über den Konsenserwartungen, schrieb Analyst Henning Cosman in einer Studie vom Donnerstag. Er geht bis 2012 von einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnanstieg je Aktie von 29 Prozent aus. Das Unternehmen gewinne Marktanteile und erziele dank der jüngst erfolgten Übernahme des Zylinderkopf- und Abgasdichtungsgeschäfts der Freudenberg-Gruppe deutliche Synergieeffekte auf Umsatz- und Gewinnebene. Dazu komme die Markteinführung neuer Produkte.

Ford

Frankfurt/NEW York - Die Deutsche Bank hat Ford von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 14,50 auf 19,50 Dollar angehoben. Die Nachfrage in den USA und Europa bleibe gut und die jüngsten Marktanteilsgewinne des Autobauers dürften von Dauer sein, schrieb Analyst Rod Lache in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts der jüngsten Marktentwicklung und der Gespräche mit den Gewrkschaften bereiteten ihm auch die Pensionsverpflichtungen von Ford weniger Sorgen. Die zyklischen Trends und der hohe Cash Flow sollten eine höhere Bewertung unterstützen.

Heidelberger Druckmaschinen

Hamburg - M.M.Warburg hat Heidelberger Druck von "Sell" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel bei 3,50 (Kurs: 3,220) Euro belassen. Nach der enormen Kapitalerhöhung sei die Aktie im September stark unter Druck geraten und deutlich unter das Kursziel gefallen, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Mittlerweile biete der aktuelle Kurs ein Aufwärtspotenzial von etwa 20 Prozent gegenüber seinem Kursziel.

Muenchener Rueck

MÜNchen - Die Privatbank Merck Finck hat Munich Re von "Buy" auf "Sell" abgestuft. Die stagnierenden Prämien für Rückversicherungen und die niedrigeren Zinssätze seien eine doppelte Bürde für die Ergebnisse des Rückversicherers, schrieb Analyst Konrad Becker in einer Studie vom Donnerstag. Er revidierte seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) nach unten.

RWE AG

London - Die Citigroup hat RWE von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 64 auf 43 Euro gesenkt. Nachdem der Energiekonzern zehn Jahre von steigenden Rohstoffpreisen, niedrigen Ersatzinvestitionen und geringen regulatorischen Eingriffen profitiert habe, sei er nicht auf die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts vorbereitet, schrieb Analystin Sofia Savvantidou in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Die Strom- und Gaspreise dürfte vorerst niedrig bleiben und es seien größere Ersatzinvestitionen notwendig. Die deutsche Brennelementesteuer habe die fundamental negativen Perspektiven dann noch verstärkt.

Swiss Reinsurance CO

London - Die US-Bank Jpmorgan hat Swiss Re Swiss Re von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 57 auf 60 Schweizer Franken angehoben. Die Aktie des Rückversicherers sei im Branchenvergleich unterbewertet, obwohl sie das gleiche Risikoprofil wie die Papiere von Konkurrenten aufweise, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Donnerstag. Dass die Ratingagentur Standard & Poor"s (S & P) den Ausblick für das Unternehmen auf "Positiv" angehoben hat, bestätige seine Einschätzung. Zudem sollte das Lebensversicherungsgeschäft seinen Tiefpunkt erreicht haben und sich in den kommenden zwölf bis 18 Monaten erholen. Huttner hob seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie an und liegt nun nach eigener Aussage über den Konsenserwartungen.

Total

London - Goldman Sachs hat Total Total von der "Conviction Sell List" gestrichen, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Das Kursziel wurde von 46 auf 42 Euro gesenkt. Aufgrund des schwachen US-Dollars habe er seine Gewinnprognosen für die Ölkonzerne gesenkt, schrieb Analyst Michele della Vigna in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dennoch sei er hinsichtlich der integrierten Ölwerte weiterhin optimistisch. Der Sektor sei günstig bewertet und dürfte sich besser entwickeln als der gesamte Aktienmarkt. Nach der zuletzt unterdurchschnittlichen Kursentwicklung habe er Total von der "Conviction Sell List" gestrichen. Das Votum laute wegen der negativen Perspektiven für die Renditeentwicklung aber weiter "Sell".

Vodafone Group

London - Das japanische Analysehaus Nomura hat Vodafone von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 168 auf 200 Pence angehoben. Dank der starken Kostensenkung sollte der Mobilfunkkonzern beim organischen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im zweiten Halbjahr die Trendwende schaffen, schrieb Analyst James Britton in einer Studie vom Donnerstag. Daher hebe er seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) an. Allerdings dürften die gestiegenen Investitionen im Kundengeschäft die Marge in der ersten Jahreshälfte noch belasten.

VW AG Vorzugsaktien

London - Das japanische Analysehaus Nomura hat das Kursziel für VW-Vorzüge von 105 auf 112 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Nach Aussagen aus der Branche und Absatzzahlen habe er seine Gewinnschätzungen für die deutschen Autobauer um durchschnittlich neun Prozent angehoben, schrieb Analyst Alexis Albert in einer Sektorstudie vom Donnerstag. Das dritte Quartal sollte für die Branche stark ausfallen. Bei dem Wolfsburger Hersteller habe zudem der Umbau erst begonnen, weshalb die VW-Vorzüge noch erhebliches Aufwärtspotenzial hätten.

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