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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 20.09.2010 bis 24.09.2010

Frankfurt (dpa-AFX Broker) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 20.09.2010 bis 24.09.2010

Frankfurt (dpa-AFX Broker) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 20.09.2010 bis 24.09.2010

Montag

Bayer AG

London - Merrill Lynch hat Bayer in die "EU Most Preferred List" für den Pharmasektor aufgenommen und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Das Chance-Risiko-Verhältnis für den Gerinnungshemmer Xarelto bleibe positiv, schrieb Analyst Sachin Jain in einer Branchenstudie vom Montag. Die kurzfristige Kursentwicklung dürfte fast ausschließlich von dem anstehenden Phase-III-Test im Rahmen der Rocket-AF-Studie zur Prävention von Schlaganfällen bestimmt werden. Hinsichtlich der Ergebnisse sei er zuversichtlich.

BMW

London - Barclays Capital (Barcap) hat das Kursziel für BMW nach einem Kapitalmarkttag von 55,00 auf 61,00 (Kurs: 48,445) Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der chinesische Oberklasse-Automobilmarkt könnte sich in den kommenden Jahren deutlich besser entwickeln als es der Autobauer und viele Anleger erwarteten, schrieb Analystin Kristina Church in einer Studie vom Montag. Ihre Prognose für den Gewinn je Aktie für 2011 liege bereits 44 Prozent über den Markterwartungen. Aber selbst das spiegele noch nicht die hohen Erwartungen von Xu Changming, einem der führenden Automobilexperten, mit Blick auf das Wachstum des chinesischen Oberklasse-Automarkts wider.

BP

Frankfurt - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für BP von 420 auf 450 Pence angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Die endgültige Versiegelung des Öllecks sei ein Teilerfolg und damit seien die Risiken gesunken, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Montag. Es verblieben jedoch Unsicherheiten bezüglich der tatsächlichen Kosten sowie der Auswirkungen auf die zukünftige Geschäftsentwicklung. Auch hinter der Dividendenpolitik bleibe ein Fragezeichen.

Commerzbank AG

ZÜRich - Die UBS hat die Aktien der Commerzbank von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von 6,00 auf 6,60 (Kurs: 6,379) Euro angehoben. Das Institut sollte vor allem wegen der hohen vergebenen Kreditvolumina von der starken deutschen Konjunktur und dem Umfeld niedriger Zinsen profitieren, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Studie vom Montag. Im ersten Halbjahr habe 2010 habe die Bank eine beachtliche Stabilisierung erreicht. Zwar blute das Geschäft mit Gewerbeimmobilien vor allem in den USA und Spanien nach wie vor, doch sowohl das strikte Kostenmanagement als auch die anziehende deutsche Wirtschaft machten sich bemerkbar.

Demag Cranes AG

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie von Demag Cranes von "Neutral" auf "Conviction Buy" hochgestuft und das Kursziel von 33,00 auf 39,70 Euro angehoben (Kurs: 27,87 Euro). Dieses Papier sei sein "Top Pick", also seine favorisierte Aktie, unter den europäischen Kranbauer-Papieren, schrieb Analyst Freddie Neave in einer Studie vom Montag. Demag werde im Vergleich zu den Wettbewerbern mit einem Bewertungsabschlag gehandelt. "Diese Differenz werde sich verringern", ist Neave überzeugt.

Deutsche Post AG

London - Das Analysehaus Nomura hat das Kursziel für Deutsche Post von 17 auf 18 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Logistikkonzern habe im zweiten Quartal deutlich besser als von ihm erwartet abgeschnitten, weshalb er seine Prognosen noch einmal angehoben habe, begründete Analyst Mark Mcvicar in einer Studie vom Montag das angehobene Kursziel. Der Ausblick helle sich trotz der Umsatzsteuer, die seit dem zweiten Halbjahr im Briefgeschäft fällig sei, auf.

FMC

ZÜRich - Die UBS hat das Kursziel für FMC von 47,00 auf 50,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe seine Prognosen für 2010 bis 2013 angepasst, um die endgültige Entscheidung hinsichtlich des Leistungspaketes für Dialysebehandlungen in den USA, die jüngsten Wechselkursentwicklungen sowie die Unternehmensziele widerzuspiegeln, schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Montag. Während seine und die Erwartungen des Kmedizinkonzerns zu niedrig sein könnten, reflektierten die Markterwartungen bereits einen Teil des zusätzlichen Gewinnpotenzials. Im Zuge der Einführung des Leistungspaketes rechne mit einer volatilen Kursentwicklung, da kurzfristige Gewinneinbußen zugunsten der langfristigen Gewinnentwicklung in Kauf genommen werden dürften.

Kabel Deutschland

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Kabel Deutschland auf "Buy" mit einem Kursziel von 34,70 Euro belassen. Die erste Kapitalmarktveranstaltung als börsennotiertes Unternehmen dürfte auf zukünftige Wachstumstreiber fokussiert sein, schrieb Analyst Hugh Mccaffrey in einer Studie vom Montag. Die Kernpunkte sind aus seiner Sicht die steigende Akzeptanz von Digitalfernsehen sowie die Nutzung des Netzwerk- und Kostenvorteils.

Lanxess AG

MÜNchen - Die Unicredit hat Lanxess nach einem Kapitalmarkttag von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 42,00 auf 47,00 Euro angehoben. Das mittelfristige Ziel des Spezialchemiekonzerns, bis 2015 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 1,4 Mrd. Euro zu erreichen, werde zunehmend realistisch, schrieb Analyst Andreas Heine in einer Studie vom Freitag. Vor allem der Markt für synthetischen Gummi sollte dabei helfen. Diese mittelfristigen Wachstumsperspektiven kompensierten die Unsicherheiten hinsichtlich der Entwicklung im Jahr 2011. Sie sollten zudem die kurzfristige Volatilität an den Aktienmärkten ausgleichen.

Lufthansa AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa nach einem Pressebericht auf "Buy" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die langfristigen Margenziele, die Vize-Chef Christoph Franz in einer Mitarbeiterzeitschrift genannt habe, seien sehr ehrgeizig, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Montag. So strebe Franz langfristig eine Ebit-Marge von acht Prozent an, was angesichts der bisherigen Höchstmarke von 5,2 Prozent im Jahr 2007 sehr ambitioniert erscheine.

MAN SE

London - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für MAN nach einer Kapitalmarktveranstaltung in Brasilien auf "Buy" mit einem Kursziel von 84 Euro belassen. Er habe seine bereits über den Markterwartungen liegenden Prognosen nach dem Investorentag unverändert gelassen, schrieb Analyst Ben Maslen in einer Studie vom Montag. Allerdings sehe er Potenzial, dass der Nutzfahrzeughersteller seine Ziele für 2010 mit der Bekanntgabe der Zahlen des zum dritten Quartal anhebt. Er wolle seine Schätzungen im Anschluss an die Nutzfahrzeugmesse in Hannover überarbeiten, kündigte der Experte an.

Merck

Paris - Die französische Großbank Societe Generale hat die Einstufung für Merck auf "Buy" mit einem Kursziel von 78,00 Euro belassen. Die Gesundheitsreformen in Europa dürften die in dieser Region erzielten Ergebnisse der meisten europäischen Pharmakonzerne in den kommenden Jahren stagnieren lassen, schrieb Analyst Alex Kleban in einer Branchenstudie vom Montag. Bei Merck sehe er einen Rückgang des Gewinns je Aktie. Die defensiven Qualitäten des Pharmasektors sollten aber intakt bleiben. Zudem dürften einige Werte von attraktiven Bewertungen profitieren.

Q-Cells SE

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für Q-Cells nach der Einigung mit seinem chinesischen Zulieferer LDK Solar auf eine frühere Kredittilgung von 5,00 auf 5,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen (Kurs: 5,216 Euro). Die frühere Rückführung des Q-Cells-Darlehens an LDK in Höhe von 225 Mill. Dollar sei ein wichtiger Schritt hin zu einer erfolgreichen Refinanzierung des deutschen Solarunternehmens, schrieb Analyst Robert Schramm in einer Studie vom Montag.

Q-Cells SE

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Q-Cells nach der Einigung mit dem chinesischen Zulieferer LDK Solar auf "Buy" mit einem Kursziel von 6,80 Euro belassen. Die frühere Kredittilgung durch LDK stärke die Bilanz des deutschen Solarunternehmens deutlich, schrieb Analyst Sebastian Zank in einer Studie vom Montag. Damit sollten die Sorgen um die Rückzahlung der ersten Wandelanleihe Anfang 2012 und um eine mögliche kurzfristige Kapitalerhöhung zerstreut werden.

Research IN Motion

Paris - Die französische Großbank Societe Generale hat Research In Motion (RIM) von "Sell" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 51 auf 57 (Kurs: 45,60) Dollar angehoben. Der Blackberry-Hersteller habe ein starkes Zahlenwerk für das zweite Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Andy Perkins in einer Studie vom Montag. Die Zahl der verkauften Smartphones habe die Zielvorgabe des Unternehmens übertroffen. Zudem sei der durchschnittliche Verkaufspreis relativ stabil bei 302 Dollar geblieben und RIM rechne für das laufende dritte Quartal ebenfalls mit guten Zahlen.

SAP AG

London - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat SAP auf "Equal-weight" und einem Kursziel von 38 Euro belassen. Er sorge sich um das Lizenzen-Wachstum des größten deutschen Softwareanbieters in den kommenden 18 bis 24 Monaten, schrieb Analyst Adam Wood in einer am Montag vorgelegten Studie. Außerdem sorge er sich um die Geschwindigkeit, mit der SAP das mittelfristige Margenziel von 35 Prozent anstrebe.

SMA Solar Technology AG

MÜNchen - Die Unicredit hat das Kursziel für SMA Solar nach einem Kapitalmarkttag von 120,00 auf 100,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das Kursziel basiere nun auf den Prognosen für 2011, begründete Analyst Michael Tappeiner in einer Studie vom Freitag die Kurszielsenkung. Die Bewertung der Aktien bewege sich aber nahe ihres historischen Tiefes und sei daher zu niedrig. Der Anlagenbauer für die Solarbranche habe insgesamt eine sehr gute Marktstellung, regulatorische Unsicherheiten und Sorgen hinsichtlich der Absatzpreise 2011 belasteten jedoch die Stimmung.

Software AG

London - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Software AG mit "Underweight" und einem Kursziel von 75 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Markt habe noch nicht in den Kurs eingearbeitet, dass die Zahl der ETL-Lizenzen des zweitgrößten deutschen Softwarekonzerns mittelfristig nicht wachsen sondern sogar schrumpfen könnte, schrieb Analyst Adam Wood in einer Studie vom Montag. Das dürfte auf die Stimmung drücken, bis das Unternehmen wahrscheinlich über Zukäufe seinen Umsatzmix weiter verbessern könnte.

United Internet

Frankfurt - Die australische Investmentbank Macquarie hat das Kursziel für United Internet von 14,00 auf 16,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der Telekom- und Internetkonzern sei ein wachsender Cash-Flow-Generator, schrieb Analyst Marcus Sander in einer Studie vom Montag. Das Wachstum werde durch neue Produkte vorangetrieben und das Zugangsgeschäft sollte eine Win-Win-Situation für Investoren darstellen. Die Bewertung der Aktien erscheint Sander hoch attraktiv.

Dienstag

A.P. Moller-Maersk

BRÜSsel - Die ING hat Moller Maersk nach einer Telefonkonferenz von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 55 000,00 auf 60 000,00 Euro angehoben. Er sei nun überzeugt, dass der erwartete Preisdruck auf die Container-Frachtraten nicht allzu stark ausfallen werde, schrieb Analyst Axel Funhoff in einer Studie vom Dienstag. Grund dafür sei unter anderem die anhaltend starke Nachfrage.

Adidas

Frankfurt - Die Commerzbank hat Adidas nach einem Interview mit Konzernchef Herbert Hainer auf "Add" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Die Aussagen enthielten nicht viel Neues und seien wohl eher als Reaktion auf die Sorgen von Investoren zu sehen, dass Adidas im Jahr 2011 ohne sportliche Großveranstaltungen nur schwer ein Umsatzwachstum erzielen könnte, schrieb Analyst Christoph Dolleschal in einer Studie vom Dienstag. Hainer rechne aber wegen einer Erholung der Märkte in Russland und China sowie neuen Technologien weiterhin mit Wachstumspotenzial.

Aixtron

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Aixtron auf "Buy" und das Kursziel auf 39,00 Euro belassen. Die Nachfrage aus China und Taiwan nach den Produkten des Spezialmaschinen-Bauers sei weiter hoch, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Dienstag. Presseberichte über die Bestellungen aus der Region überträfen die Erwartungen.

Bayer AG

Frankfurt - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Bayer nach der Zulassungsempfehlung in den USA für den Xarelto-Konkurrenten Pradaxa auf "Hold" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen (Kurs: 52,08 Euro). Die einstimmige Empfehlung des Beratergremiums der US-Gesundheitsbehörde FDA für Pradaxa von Boehringer sei positiv zu werten, schrieb Analyst Martin Possienke in einer Studie vom Dienstag.

Bayer AG

London - Jpmorgan hat die Einstufung für Bayer nach der Empfehlung des FDA-Beratergremiums in den USA für das Konkurrenzmedikament Pradaxa zur Prävention von Schlaganfällen auf "Overweight" belassen. Das Votum des Beratergremiums für Pradaxa komme nicht überraschend, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie am Dienstag. Allerdings seien die Experten in der Frage, ob Pradaxa besser wirke als der Standard-Wirkstoff Warfarin, uneins.

Bayer AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat Bayer auf "Buy" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Die Empfehlung des Beratergremiums der US-Gesundheitsbehörde FDA für die Zulassung von Pradaxa von Boehringer zur Prävention von Schlaganfällen schüre aus seiner Sicht positive Erwartungen auch für das Bayer-Medikament Xarelto, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Dienstag. Auch wenn Pradaxa wohl das erste Mittel am Markt für die Indikation werde, sei genügend Raum für andere Kandidaten wie Xarelto.

BNP Paribas

London - Goldman Sachs hat BNP Paribas von "Neutral" auf "Conviction Buy" hochgestuft und das Kursziel von 68,00 auf 76,00 Euro angehoben. Nach der Festlegung der Basel-III-Kriterien könne die Kapitalposition der Banken nun besser eingeschätzt werden, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die geforderte Kernkapitalquote von sieben Prozent würden die europäischen Banken relativ leicht erfüllen können. Bis 2012 dürfte die durchschnittliche Kernkapitalquote im europäischen Bankensektor bei 9,8 Prozent liegen. Einige Banken, darunter die BNP Paribas, seien dabei bereits besser aufgestellt, könnten so Bewertungsabschläge vermeiden und dürften auch keine operativen Chancen verpassen.

Carrefour

Paris - Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Carrefour von 37,00 auf 42,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Er beurteile die Pläne zur Neuausrichtung der Großmärkte positiv, schrieb Analyst Jérôme Samuel in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Allerdings halte er die Gewinnziele des Managements für die Jahre 2013 bis 2015 für ehrgeizig. Die Investitionen könnten zu gering ausfallen, um das angestrebte Umsatzwachstum zu erreichen.

Celesio AG

MÜNchen - Die italienische Großbank Unicredit hat die Einstufung für Celesio nach der vollständigen Übernahme des Personaldienstleisters pharmexx auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Dies sei keine Überraschung, schrieb Analystin Silke Stegemann in einer Studie vom Dienstag. Die Übernahme sei ein logischer Schritt im Strukturwandel der Celesio-Gruppe.

Deutsche Bank AG

Hannover - Die Nordlb hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Bekanntgabe des Bezugspreises für die neuen Aktien auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Mit 33 Euro habe die Deutsche Bank den Bezugspreis etwas höher ansetzen können als den vom Bankenkonsortium garantierten Abnahmekurs von 31,80 Euro, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Dienstag. Er begrüße die Durchführung der Kapitalerhöhung.

Deutsche Bank AG

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Deutsche Bank von 65,00 auf 63,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Nach der Festlegung der Basel-III-Kriterien könne die Kapitalposition der Banken nun besser eingeschätzt werden, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die geforderte Kernkapitalquote von sieben Prozent würden die europäischen Banken relativ leicht erfüllen können. Bis 2012 dürfte die durchschnittliche Kernkapitalquote im europäischen Bankensektor bei 9,8 Prozent liegen. Einige Banken seien bereits besser aufgestellt, könnten so Bewertungsabschläge vermeiden und dürften auch keine operativen Chancen verpassen.

Deutsche Euroshop

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat Deutsche Euroshop nach der zuletzt überdurchschnittlichen Kursentwicklung von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel auf 25,50 Euro belassen. Die auf Einkaufscenter spezialisierte Immobiliengesellschaft verfüge über ein qualitativ hochwertiges Bestandsportfolio, schrieb Analystin Kim Wright in einer Studie vom Dienstag. Allerdings rechne sie für die Periode 2010/2 011 mit nur moderaten Gewinnen aus Entwicklungsprojekten. Ein möglicher Kursrückgang könnte als Einstiegsgelegenheit dienen.

Deutsche Postbank AG

Hannover - Die Nordlb empfiehlt den Aktionären der Postbank , die Offerte der Deutschen Bank von 25 Euro je Aktie anzunehmen. Das freiwillige Übernahmeangebot erfolge wie erwartet zum Mindestpreis, den die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) festgelegt habe, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Dienstag. In den kommenden zwei bis drei Jahren rechne er nicht mit einem besseren Angebot der Deutschen Bank. Die Postbank-Aktie sei in diesem Zeitraum kein attraktives Investment für freie Aktionäre, da die Postbank für sich genommen unterkapitalisiert sei und auf absehbare Zeit keine Dividende zahle. "Da der faire Wert der Postbank deutlich unter dem Angebotspreis der Deutschen Bank liegt, raten wir den Aktionären zur Annahme des Angebots", fasste Seufert zusammen.

IBM Corp

Frankfurt - Das Analysehaus Independent Research hat IBM von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft, das aber Kursziel auf 150 Dollar belassen. Nach der zuletzt positiven Entwicklung weise die Aktie des Server- und Softwareherstellers aktuell nur noch ein moderates Kurspotenzial auf, schrieb Analyst Jens Hasselmeier in einer Studie vom Dienstag. Die geplante Übernahme des Datawarehouse-Spezialisten Netezza begrüße er, da IBM damit konsequent seine Wachstumsstrategie durch Akquisitionen fortsetze.

Infineon Technologies AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für Infineon von 5,80 auf 6,10 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Mit dem Verkauf der Mobilfunk-Sparte habe das Unternehmen Umsatzwachstum gegen langfristige Profitabilität eingetauscht, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Die Unsicherheit in der Wahrnehmung der Investoren dürfte abnehmen, wenn das nachhaltige Wachstums- und Margenpotenzial der verbleibenden Geschäftsfelder bei Infineon klarer werde.

Kabel Deutschland

London - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Kabel Deutschland nach einer Unternehmenspräsentation auf "Buy" und das Kursziel auf 36,50 Euro belassen. Die Aussagen zu den Geschäftsaussichten seien ermutigend ausgefallen, schrieb Analyst Matthew Bloxham in einer Studie vom Dienstag. Außerdem verhandele der Kabelnetz-Betreiber mit Sky Deutschland weiter über eine engere Zusammenarbeit. Bislang gebe es aber keine neuen Entwicklungen.

Lloyds Banking Group

London - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien der Lloyds Banking Group von 90,00 auf 100,00 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er rechne bei britischen Kreditinstituten mit einer Ausweitung der Kreditvolumina bei gleichzeitig guten Dividenden, schrieb Analyst Jason Napier in einer Branchenstudie am Dienstag. Außerdem würden die Banken des Vereinigten Königreichs die strengeren Eigenkapitalvorschriften (Basel III) voraussichtlich deutlich vor Ablauf der Übergangsfrist erfüllen. Bei Lloyds könne auch unter Basel III mit überschüssigem Kapital von etwa zehn Mrd. Pfund gerechnet werden. Die Lloyds Banking Group sei sein "Top Pick" unter den britischen Bankenwerten.

Merck

ZÜRich - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Merck nach einer Unternehmenspräsentation auf "Buy" und das Kursziel auf 85,00 Euro belassen. Das Management des Pharma- und Spezialchemie-Unternehmens erscheine zuversichtlich in Bezug auf die mittelfristigen Ergebnisziele, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie am Dienstag. Allerdings warteten viele zunächst einmal die bevorstehende Entscheidung über eine mögliche Zulassung des Multiple-Skleorse-Mittels Cladribine in Europa ab.

Merck

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Merck nach einem Investorentag in London auf "Neutral" belassen. Die Aussagen des Managements änderten nichts an ihrer Einschätzung des Unternehmens, schrieb Analystin Cornelia Thomas in einer Studie vom Dienstag. Wichtigster kurzfristiger Faktor für die Kursentwicklung bleibe die bevorstehende Entscheidung über die europäische Zulassung des Multiple-Skleorse-Mittels Cladribine.

Merck

Frankfurt - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Merck nach einer Kapitalmarktveranstaltung in London auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 77,00 Euro belassen. Insgesamt sei der Eindruck positiv, schrieb Analyst Martin Possienke in einer Studie vom Dienstag. Er werde sein Bewertungsmodell anpassen, wobei allerdings nicht mit größeren Veränderungen zu rechnen sei. Wichtige Nachrichten erwartet er im Wochenverlauf aus der Sitzung des Beratergremiums der Europäischen Arzneimittelbehörde zu Cladribine. Er rechnet mit einer Empfehlung, wenn auch höchstwahrscheinlich beschränkt auf Patienten mit hochaktiver MS.

Nokia

DÜSseldorf - Die WestLB hat Nokia nach weiteren Verzögerungen beim Smartphone N8 auf "Neutral" belassen. Analyst Thomas Langer sieht den verschobenen Verkaufsstart als erneuten Rückschlag für die Finnen, nachdem Wettbewerber wie LG und HTC ihre Smartphones bereits zeitgleich an den Markt gebracht hätten. Er sei weiterhin unsicher, was den finanziellen Einfluss des N8 angehe, da er den vorgeschlagenen Verkaufspreis für viel zu ambitioniert halte. Zudem seien deutlich niedrigere Preise für gerade an den Markt gebrachte Produkte wie das C6, C7 und E7 zu erwarten. Das führe dazu, dass Nokia über ein unterlegenes Produktportfolio verfüge. Allerdings könnte der Markt auf positive Maßnahmen des neuen Managements hoffen und somit einige Schwächen zunächst verzeihen.

Prosiebensat1 Media

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat Pro Sieben Sat Eins Media Media von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel auf 16,70 (Kurs: 17,455) Euro belassen. Nach der zuletzt weit überdurchschnittlichen Kursentwicklung habe der Medienkonzern sein Kursziel erreicht und es sei an der Zeit für eine Atempause, schrieb Analyst Polo Tang in einer Studie vom Dienstag. Die Markterwartungen seien nach dem Anstieg in Reaktion auf den Zwischenbericht realistisch. An seiner langfristig positiven Einschätzung sowie an seinen Prognosen habe sich nichts geändert.

SKY Deutschland

London - Jpmorgan hat Sky Deutschland von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 2,90 auf 1,15 Euro gesenkt. Die Kosten bei dem Bezahlsender seien deutlicher als erwartet gestiegen, schrieb Analyst Filippo Pietro Lo Franco in einer Studie vom Dienstag. Daher sei das Risiko-Chancen-Verhältnis nun weniger attraktiv. Insgesamt würden die europäischen Medienwerte derzeit zwar mit Aufschlägen zum Gesamtmarkt gehandelt, seien im historischen Vergleich aber noch günstig. Für Anleger sei es wichtig, sich die Rosinen herauszupicken.

SÜDzucker

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für die Aktie von Südzucker nach vorläufigen Zahlen von 15,50 auf 15,80 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen (Kurs: 15,75 Euro). Die Ergebnisse des zweiten Geschäftsquartals seien gut ausgefallen, schrieb Analyst Dennis Schmitt in einer Studie vom Dienstag. Zusammen mit der etwas positiveren Formulierung des Ausblicks auf das Gesamtjahr rechnet er daher mit einem verbesserten Sentiment (Marktstimmung) für die Aktie.

SÜDzucker

DÜSseldorf - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Südzucker nach vorläufigen Halbjahreszahlen von 21 auf 22 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Umsatz und vor allem operatives Ergebnis hätten klar über seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Dienstag. Er habe daher seine Gewinnerwartung angehoben. Der Zuckerkonzern befinde sich auf bestem Wege, zu alter finanzieller Stärke.

SÜDzucker

MÜNchen - Die italienische Großbank Unicredit hat die Einstufung für Südzucker nach den Eckdaten zum ersten Halbjahr auf "Hold" mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Umsatz und Ergebnisse hätten dank des Zuckergeschäfts und der Tochter Cropenergies über seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Christian Weiz in einer Studie vom Dienstag. Der Ausblick des Unternehmens entspreche seinen Schätzungen.

United Internet

London - Die WestLB hat die Einstufung für die Aktien von United Internet angesichts der Übernahme des US-Email-Dienstes Mail.com auf "Buy" und das Kursziel auf 14,00 Euro belassen. Damit habe der Internet-Anbieter eine starke Marke eingekauft, schrieb Analyst Adrian Hopkinson in einer Studie vom Dienstag. Außerdem komme die Email-Tochter GMX dank dieser Transaktion bei ihrer internationalen Expansion einen großen Schritt voran.

Mittwoch

BASF SE

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für BASF nach einem Pressebericht, wonach die russische Gazprom die BASF-Tochter Wintershall zum Einstieg in das Pipelineprojekt South Stream bewegen wolle, auf "Selected List" mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Angesichts des derzeit niedrigen Gaspreises seien die von Gazprom gewünschten Mrd.-Investitionen in das Projekt nicht gerade attraktiv, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Mittwoch. Positiv könnten sich jedoch Pläne der EU-Kommission auswirken, wonach Gasversorger den Verbrauchern eine 30-Tage-Liefergarantie geben müssen und dafür Reservelager vorhalten müssten. Da BASF bereits mehrere Lagerstätten habe, dürfte der Konzern davon profitieren.

BASF SE

London - Die australische Investmentbank Macquarie hat die Aktien von BASF auf "Neutral" mit einem Kursziel von 46,50 Euro belassen. Analyst Christian Faitz empfahl in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie, zyklische Chemiewerte zu meiden. Stattdessen gab er defensiven Titeln den Vorzug. Als ein Beispiel für den strukturellen Wandel hin zu besserer Ertragsstabilität nannte Faitz den deutschen Chemiekonzern BASF. Dieser habe sich von Basell getrennt und in weniger zyklische Aktivitäten wie den Chemiespezialisten Engelhard investiert. Der Konzern habe sich strukturell verbessert und profitiere insbesondere vom Geschäft in Schwellenländern wie China.

Bayer AG

London - Die australische Investmentbank Macquarie hat die Aktien von Bayer auf "Outperform" mit einem Kursziel von 59,00 Euro belassen. Analyst Christian Faitz empfahl in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie, zyklische Chemiewerte zu meiden. Stattdessen gab er defensiven Titeln den Vorzug. Der Chemiekonzern Bayer habe sich in den letzten zehn Jahren tiefgreifend gewandelt und aufgrund zahlreicher M & A-Aktivitäten das Portfolio beinahe grundlegend verändert. Der Verkauf von Lanxess und die Übernahme von Aventis Cropscience sowie Schering wertete Faitz als richtigen Schritt zu mehr Ertragsstabilität.

Commerzbank AG

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Commerzbank nach einem Unternehmenskontakt auf "Hold" mit einem Kursziel von 7,00 Euro belassen. Die Bank sei weiter gefangen zwischen einer starken operativen Entwicklung im ersten Halbjahr und konjunkturellem Rückenwind auf der einen Seite sowie dem notwendigem Reinemachen nach der Finanzkrise auf der anderen Seite, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Mittwoch. Die Aktie weise einen sehr hohen Abschlag gegenüber dem Buchwert und dem Nettovermögenswert (NAV) auf. Die Anleger zeigten vor der Kapitalerhöhung wohl Zurückhaltung, sie sollten jedoch keinesfalls mit Leerverkäufen auf fallende Kurse spekulieren.

Commerzbank AG

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat Commerzbank mit "Outperform" und einem Kursziel von 8,00 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Das noch teilstaatliche Kreditinstitut dürfte bereits 2010 zu einer nachhaltigen Profitabilität zurückkehren, schrieb Analyst Christoph Blieffert in einer Studie vom Mittwoch. Gründe dafür seien von ihm erwartete geringere operative Kosten einschließlich Synergien aus der Dresdner-Bank-Übernahme sowie niedrigere Kreditausfälle im Zuge des Konjunkturaufschwungs in Deutschland. Der Experte rechnet damit, dass die Commerzbank ihre Staatskredite in Höhe von rund 18 Mrd. Euro bis 2013 vollständig zurückgezahlt haben wird.

Daimler AG

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Daimler auf "Reduce" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Das Management des Automobilkonzerns habe auf der Nutzfahrzeugmesse in Hannover bestätigt, dass sich der Auftragseingang der Sparte weiter belebe, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Mittwoch. Dies sei allerdings lange erwartet worden und dürfte im Kurs enthalten sein.

Deutsche Postbank AG

Hannover - Die Nordlb empfiehlt den Aktionären der Postbank , die Offerte der Deutschen Bank von 25 Euro je Aktie anzunehmen. Das freiwillige Übernahmeangebot erfolge wie erwartet zum Mindestpreis, den die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) festgelegt habe, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Studie vom Dienstag. In den kommenden zwei bis drei Jahren rechne er nicht mit einem besseren Angebot der Deutschen B ank. Die Postbank-Aktie sei in diesem Zeitraum kein attraktives Investment für freie Aktionäre, da die Postbank für sich genommen unterkapitalisiert sei und auf absehbare Zeit keine Dividende zahle. "Da der faire Wert der Postbank deutlich unter dem Angebotspreis der Deutschen Bank liegt, raten wir den Aktionären zur Annahme des Angebots", fasste Seufert zusammen.

Infineon Technologies AG

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Infineon nach der angehobenen Unternehmensprognose von 4,70 auf 5,00 (Kurs: 4,835) Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Zwar sei der bessere Geschäftsverlauf vor allem der Absatzstärke von Smartphones wie dem iphone geschuldet, er glaube aber, dass sich auch die übrigen Geschäftsfelder ebenfalls besser als erwartet entwickelt haben, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Mittwoch.

Infineon Technologies AG

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Infineon nach einer erneuten Erhöhung der Unternehmensziele auf "Underperform" mit einem Kursziel von 4,10 Euro belassen. Der bereits zum vierten Mal in Folge verbesserte Ausblick des Chipherstellers für das Geschäftsjahr 2009/10 liege klar über den Markterwartungen, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Mittwoch. Er habe deshalb seine Gewinnschätzungen für das laufende und das kommende Geschäftsjahr um zehn Prozent erhöht. Allerdings zweifle er an der Nachhaltigkeit des Margenpotenzials und rate angesichts der trägen Marktreaktion auf den neuen Ausblick zu Gewinnmitnahmen.

Infineon Technologies AG

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Infineon nach der Prognoseerhöhung auf "Buy" mit einem Kursziel von 6,00 Euro belassen. Auch wenn gerade die verkaufte Handy-Sparte für die optimistischeren Erwartungen für das vierte Quartal verantwortlich sei, bleibe die Trennung der richtige Schritt, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Mittwoch. Das Risikoprofil habe sich deutlich verbessert. Infineon stehe zudem ein guter Start in das Geschäftsjahr 2011 bevor.

Infineon Technologies AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat Infineon auf "Buy" mit einem Kursziel von 6,10 Euro belassen. Positiv sei der Zugriff auf Kapitalzuflüsse aus der Mobilfunksparte für ein weiteres Quartal, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Das gleiche gelte für die Aussage, dass die Bereiche Automotive (ATV) sowie Industrial & Multimarket (IMM) im vierten Geschäftsquartal besser als erwartet abgeschnitten hätten und im ersten Quartal weiter wachsen sollen. Das Halbleiterunternehmen habe seine Ziele für 2010 erneut erhöht und liege nun 14 Prozent über den Markterwartungen für die Profitabilität der Segmente. Die Entwicklung bei Infineon sei für die kommenden zwei Quartale vorhersehbar, seine Prognosen für 2011 blieben aber unverändert.

Lanxess AG

London - Macquarie hat das Kursziel für Lanxess nach einer Investorenveranstaltung von 35,00 auf 40,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Spezialchemie-Konzern habe seinen Fokus auf Aktivitäten ausgerichtet, die höhere Margen versprechen und weniger konjunkturabhängig seien, schrieb Analyst Christian Faitz in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Damit dürfte das Portfolio einen Schliff bekommen und besser aussehen als je zuvor.

Linde AG

London - Die australische Investmentbank Macquarie hat die Aktien von Linde auf "Outperform" mit einem Kursziel von 104,00 Euro belassen. Analyst Christian Faitz empfahl in einer am Mittwoch vorgelegten Branchenstudie zyklische Chemiewerte zu meiden. Stattdessen gab er defensiven Titeln wie Linde den Vorzug. Der Industriegaseproduzent dürfte insbesondere vom zu erwartenden Wachstum in Schwellenländern sowie von Aufträgen aus dem Mittleren Osten profitieren.

MAN SE

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für die Aktie von MAN auf "Buy" mit einem Kursziel von 86,00 Euro belassen. Die Äußerung des Vorstandschefs, dass der Ausblick für das Gesamtjahr vom derzeitigen Standpunkt aus möglicherweise zu konservativ sei und eine Anhebung nach den Zahlen zum dritten Quartal denkbar sei, werte er ganz klar positiv, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Mittwoch. Insofern bleibe er bei seiner Kaufempfehlung.

Merck

Frankfurt - Die Commerzbank hat Merck auf "Hold" mit einem Kursziel von 71 Euro belassen. Er rechne in dieser Woche noch mit einer Zulassungsempfehlung für die MS-Tablette Cladribin durch den Expertenausschuss für Humanarzneimittel (Chmp) in Europa, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Mittwoch. Damit sollten die Darmstädter in dieser Region die Führung im Rennen um die Einführung oraler MS-Produkte übernehmen In den USA habe indes Novartis mit der Zulassung von Gilenia die Nase vorn.

Merck

London - Jpmorgan hat die Einstufung für Merck nach einem Investorentag auf "Neutral" belassen. Der neue Unternehmensausblick für das Jahr 2011 bestätige seine Prognose für den Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Das Aufwärtspotenzial dürfte im kommenden Jahr gering sein. Zudem könnten die Äußerungen zur Dividendenpolitik enttäuschen. Anders als die europäischen Wettbewerber verfolge Merck keine progressive Dividendenpolitik.

Donnerstag

Allianz SE

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Allianz nach Bekanntgabe des Verkaufs zweier Tochterunternehmen auf "Outperform" und das Kursziel bei 110,00 Euro belassen. Der Verkauf der Versicherer Alba und Phenix an den Schweizer Konkurrenten Helvetia für umgerechnet 226 Mill. Euro sei positiv, schrieb Analyst Michael Haid in einer Studie vom Donnerstag. Er reduziere einerseits die Komplexität der Allianz-Gruppe, andererseits habe die Allianz einen guten Preis erzielt. Die Aktie der Allianz zähle zusammen mit der der Vienna Insurance Group und der von Euler Hermes zu seinen Top-Favoriten unter den europäischen Versicherern.

BASF SE

London - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für BASF auf "Overweight" belassen. Selbst wenn es zu einem neuerlichen Rückfall in eine Rezession komme, einem sogenannten Double-Dip, sehe der Chemiesektor vor diesem Hintergrund nach wie vor günstig bewertet aus, schrieb Analyst Paul Walsh in einer Studie vom Donnerstag. Es habe sich in dem Sektor eine Lücke zwischen Bewertung und Ertrag gebildet, fügte der Experte hinzu.

Deutsche Bank AG

London - Die Credit Suisse hat das Kursziel für Deutsche Bank von 74,70 auf 66,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Die Kurzzielsenkung spiegele die Verwässerung aufgrund der Kapitalerhöhung und der geplanten Übernahme der Postbank wider, schrieben die Analysten in einer Studie vom Donnerstag. Mit dem frischen Kapital sei der Finanzkonzern dafür mehr als ausreichend für die bevorstehenden regulatorischen Änderungen gerüstet. Wenngleich der Zwischenbericht zum dritten Quartal pessimistisch klinge, verlaufe die allgemeine Entwicklung im Einklang mit ihren Gewinnprognosen, so die Experten weiter.

Hochtief AG

Frankfurt - Independent Research hat Hochtief nach dem Übernahmeangebot des spanischen Baukonzerns ACS auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Das unattraktive Angebot sollte nicht angenommen werden, schrieb Analyst Stefan Röhle in einer Studie vom Freitag. Er rechne mit einer Erhöhung des Angebotes. Ob allerdings der von den Marktteilnehmern erwartete Preis - einige würden ihn bei über 70 Euro sehen - erreicht werde, halte er für fraglich. ACS könnte auch möglicherweise gar nicht bestrebt sein, die angestrebte Beteiligung von knapp über 50 Prozent mit dem öffentlichen Übernahmeangebot zu erreichen. Dennoch dürfte die avisierte Übernahme insgesamt den Hochtief-Aktienkurs stützen.

Infineon Technologies AG

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Infineon von 7,10 auf 6,85 Euro gesenkt, den Titel aber auf der "Conviction Buy List" belassen. Er habe das Kursziel angesichts des bevorstehenden Verkaufs der Wireless-Sparte an Intel angepasst, schrieb Analyst Simon Schafer in einer Studie vom Donnerstag. Im Zuge dessen habe er auch seine Prognosen für den Umsatz sowie den Gewinn je Aktie nach unten geschraubt. Dennoch bleibe die Aktie des Technologieunternehmens unterbewertet. Die positiven strukturellen Portfolioänderungen, die zu steigenden Margen führen dürften, die mögliche Ausschüttung von überschüssigem Kapital sowie die gesunde zyklische Dynamik der Halbleiterbranche seien nicht eingepreist.

Lufthansa AG

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Lufthansa nach der Ernennung eines neuen Vorstandschefs auf "Outperform" mit einem Kursziel von 16,50 Euro belassen. Dass der Aufsichtsrat Christoph Franz zum Nachfolger von Wolfgang Mayrhuber ernannt habe entspreche den Erwartungen, schrieb Analyst Loic Sabatier in einer Studie vom Donnerstag. Er hob hervor, dass Franz bereits erfolgreich die Restrukturierung der Schweizer Fluggesellschaft Swiss überwacht habe. Zugleich habe die Lufthansa 48 neue Flugzeuge im Wert von etwa 3,5 Mrd. Euro bestellt, schrieb er weiter und kommentierte: Bemerkenswerterweise bevorzuge die Fluggesellschaft Großraumflugzeuge zur Erweiterung der Kapazität, ohne zugleich die Flugdichte zu steigern.

MAN SE

Hamburg - Die Berenberg Bank hat das Kursziel für MAN von 90,00 auf 95,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Auf dem Kapitalmarkttag des Konzerns sowie auf der Messe IAA Nutzfahrzeuge habe es eine Reihe positiver Signale für den LKW-Markt gegeben, schrieb Analyst Stephan Klepp in einer Studie vom Donnerstag. Er habe seine Umsatzprognose für das Brasiliengeschäft von MAN im zweiten Halbjahr daraufhin um weitere 400 Mill. Euro angehoben. Zudem rechne er mit einem höheren LKW-Absatz in Europa als zuvor. Die zu niedrigen Markterwartungen dürften spätestens nach den Zahlen zum dritten Quartal steigen.

Merck

Paris - Exane BNP Paribas hat Merck von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 76,00 auf 78,00 Euro angehoben. Auch nach der guten Kursentwicklung seit Jahresbeginn sei der Pharmasektor weiterhin attraktiv bewertet, schrieb Analyst Vincent Meunier in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie. Mögliche negative Konsequenzen von Gesundheitsreformen in Europa seien eingepreist, Produktivitätszuwächse und die Entwicklung in den Schwellenländern hingegen nicht. Innerhalb des Sektors bevorzuge er die großen Pharmaunternehmen. Die Merck-Aktie habe sich in den vergangenen drei Monaten deutlich besser entwickelt als der Sektordurchschnitt, daher rate er zu Gewinnmitnahmen, so der Experte zur Abstufung.

Peugeot

ZÜRich - Die UBS hat das Kursziel für Peugeot Citroen von 31,00 auf 33,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Nachdem sich die Finanzlage des Autobauers deutlich verbessert habe, sehe er nicht länger die Notwendigkeit einer Entkonsolidierung der 57-prozentigen Beteiligung am Automobilzulieferer Faurecia, schrieb Analyst David Lesne in einer Studie vom Donnerstag. Auch steige der Gewinnbeitrag vor Zinsen und Steuern (Ebit) von Faurecia. Er habe seine Ebit-Prognosen für Peugeot für 2010 bis 2012 um bis zu 13 Prozent angehoben.

Tui AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat Tui nach der angekündigten Neufinanzierung von Hapag-Lloyd sowie der damit zusammenhängenden Rückgabe der Staatsbürgschaft von "Neutral" auf "Add" hochgestuft und das Kursziel auf 9,90 Euro festgelegt. Die Neufinanzierung der Container-Reederei dürfte sich positiv auf den Cash-Flow des Konzerns auswirken, schrieb Analyst Raimon Kaufeld in einer Studie vom Donnerstag. Er habe deshalb seine Tui-Gewinnprognosen für die Geschäftsjahre 2009/10 bis 2011/12 erhöht.

UBS AG

London - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für UBS von 20 auf 21 Schweizer Franken angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Erwartung höherer nachhaltiger Erträge aus einer etwas geringer als erwarteten Kapitalbasis bei der Schweizer Bank führten zu der Zielerhöhung, schrieb Analyst Huw van Steenis in einer Studie vom Donnerstag. Insgesamt sei mehr Klarheit über die Pläne zur Kapitalausstattung der UBS zu erwarten und er hebe auch die Dividendenprognose für 2012 an.

Freitag

Adidas

Paris - Cheuvreux hat die Einstufung für Adidas nach Zahlen von Nike auf "Outperform" mit einem Kursziel von 49,50 Euro belassen. Der Gewinn pro Aktie habe bei Nike für das erste Quartal 2011 die Markterwartungen um 13 Prozent übertroffen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Freitag. Trotz steigender Kosten sei der Sportartikelhersteller über alle Sparten hinweg optimistisch, was auch als positives Signal für Adidas gewertet werden könne.

BNP Paribas

London - Morgan Stanley hat BNP Paribas von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft, das Kursziel aber von 61,50 auf 64,00 Euro angehoben. Auf dem momentanen Bewertungsniveau sei ein "Overweight"-Votum nicht mehr gerechtfertigt, begründete Analyst Maxence Legouvello in einer Studie vom Freitag die Abstufung. Sollte der Kurs aber unter 50 Euro sinken, würde sich eine gute Kaufgelegenheit ergeben. Insgesamt beurteile er die Perspektiven der französischen Banken positiv. Legouvello lobte die Kapitalausstattung, die sich verbessernde Vermögensqualität sowie die gute Berechenbarkeit der Entwicklung im Privat- und Geschäftskundengeschäft.

Continental AG

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Continental von 63,00 auf 68,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Automobilsektor scheine sich in der zweiten Jahreshälfte 2010 besser zu entwickeln als gedacht, schrieb Analyst Gaetan Toulemonde in einer Branchenstudie vom Freitag. Im dritten Quartal sollte die Automobilproduktion in Europa stabil bleiben und der für das Schlussviertel erwartete Rückgang von zehn Prozent dürfte durch das Wachstum in Nordamerika, Asien und Lateinamerika kompensiert werden. Er habe daher seine Gewinnprognose je Continental-Aktie für 2010 um acht Prozent auf 5,20 Euro angehoben.

EADS

London - Jpmorgan hat EADS von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und ein Kursziel von 23,73 Euro eingeführt. Trotz anhaltender Produktionsprobleme dürfte der Flugzeugbauer Airbus, eine Konzerntochter, bei einem Dollar-Euro-Wechselkurs von 1,35 zu eins profitabel bleiben, schrieb Analyst John Middleton in einer Studie vom Freitag. Steigende Produktionszahlen und sinkende Einmalkosten dürften bei Airbus zu steigenden Gewinnen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgüter (Ebita) führen. Bis 2012 dürfte sie sich sogar verdoppeln.

Glaxosmithkline

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Glaxosmithkline auf "Hold" mit einem Kursziel von 1 300 Pence belassen. Nach den Entscheidungen der US- und der europäischen Gesundheitsbehörde zum Diabetesmedikament Avandia könnten sich seine Gewinnprognosen je Aktie für 2010 bis 2012 als bis zu drei Prozent zu hoch erweisen, schrieb Analyst Mark Clark in einer Studie vom Freitag. Auch wenn die Entscheidungen den Kurs kurzfristig weiter belasten dürften, sollte die Diskussion hinsichtlich des Diabetesmittels bald ein Ende finden und den Schleier der Unsicherheit von den Aktien heben.

Lanxess AG

ZÜRich - Die UBS hat Lanxess nach einem Kapitalmarkttag von 32,00 auf 37,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Der Spezialchemiekonzern habe die Wachstumstreiber, auf die er setze, deutlicher dargestellt als erwartet, schrieb Analyst Thomas Gilbert in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Prognosen an sechs spezifische Projekte angepasst und seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2010 bis 2012 um bis zu 32 Prozent angehoben. Allerdings sei das Unternehmensziel einer Steigerung des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 1,40 Mrd. Euro bis 2015 recht ambitioniert. Er sei mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung etwas vorsichtiger und rechne daher nur mit 1,10 Mrd. Euro.

MAN SE

London - Nomura hat das Kursziel für MAN nach einem Kapitalmarkttag in Brasilien und angesichts der IAA Nutzfahrzeuge von 84,00 auf 92,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die wirtschaftlichen Perspektiven auf den für MAN so wichtigen lateinamerikanischen Märkten - allen voran Brasilien - seien sehr gut, schrieb Analyst Alexis Albert in einer Studie vom Freitag. In dieser Region dürfte der LKW-Produzent 2010 und 2011 circa 30 Prozent seines operativen Gewinns erzielen. Einer möglichen Fusion mit Scania stünden die Aktivitäten in Brasilien nicht im Weg, wenngleich sie einen derartigen Prozess verlangsamen würden. Der Experte hat seine Prognosen für den Aktie je Aktie für 2010 bis 2012 um bis zu zehn Prozent angehoben.

Merck

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Aktien der Merck nach einem Rückschlag für die Cladribin-Tabelle gegen Multiple-Sklerose (MS) von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Das Kursziel wurde zugleich von 85,00 auf 74,00 Euro gesenkt (Kurs: 63,80 Euro). Der Chemie- und Pharmakonzern könnte die negative Entscheidung des Ausschusses für Humanarzneimittel (Chmp) der europäischen Arzneimittelbehörde EMA zum MS-Mittel Cladribin zwar anfechten, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie vom Freitag. Allerdings rechnet er, wie bei dem Krebsmittel Erbitux gegen Lungenkrebs, nur mit begrenzten Erfolgschancen.

Siemens AG

Frankfurt - Die australische Investmentbank Macquarie hat Siemens auf "Neutral" mit einem Kursziel von 81,00 Euro belassen. Die Firmenwertabschreibung von voraussichtlich bis zu 1,4 Mrd. Euro bei Siemens Healthcare sei nicht liquiditätswirksam und entsprechend beeinflusse sie auch nicht seine Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS), schrieb Analyst Beat Füglistaller in einer Studie vom Freitag. Nach den jüngsten Aussagen des Konzerns über eine enttäuschende Entwicklung des Diagnostik-Geschäfts sei die Abschreibung ebenso wenig überraschend wie der Zeitpunkt der Maßnahme.

Solarworld AG

Frankfurt - Independent Reserach hat das Kursziel für Solarworld von 9,60 auf 8,60 gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Die Unsicherheiten für die Photovoltaikbranche und insbesondere für die Technologiehersteller des Sektors wie Solarworld seien weiter gestiegen, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Freitag. Auf wichtigen Märkten hätten sich die Förderbedingungen für Photovoltaik-Strom verschlechtert. Darüber hinaus sei die Konkurrenz größer geworden. So hätten etwa Ausrüster wie Centrotherm oder Roth & Rau ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit intensiviert.

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