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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 24.09.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.09.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.09.2010

Adidas

Paris - Cheuvreux hat die Einstufung für Adidas nach Zahlen von Nike auf "Outperform" mit einem Kursziel von 49,50 Euro belassen. Der Gewinn pro Aktie habe bei Nike für das erste Quartal 2011 die Markterwartungen um 13 Prozent übertroffen, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Freitag. Trotz steigender Kosten sei der Sportartikelhersteller über alle Sparten hinweg optimistisch, was auch als positives Signal für Adidas gewertet werden könne.

BNP Paribas

London - Morgan Stanley hat BNP Paribas von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft, das Kursziel aber von 61,50 auf 64,00 Euro angehoben. Auf dem momentanen Bewertungsniveau sei ein "Overweight"-Votum nicht mehr gerechtfertigt, begründete Analyst Maxence Legouvello in einer Studie vom Freitag die Abstufung. Sollte der Kurs aber unter 50 Euro sinken, würde sich eine gute Kaufgelegenheit ergeben. Insgesamt beurteile er die Perspektiven der französischen Banken positiv. Legouvello lobte die Kapitalausstattung, die sich verbessernde Vermögensqualität sowie die gute Berechenbarkeit der Entwicklung im Privat- und Geschäftskundengeschäft.

Continental AG

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Continental von 63,00 auf 68,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Automobilsektor scheine sich in der zweiten Jahreshälfte 2010 besser zu entwickeln als gedacht, schrieb Analyst Gaetan Toulemonde in einer Branchenstudie vom Freitag. Im dritten Quartal sollte die Automobilproduktion in Europa stabil bleiben und der für das Schlussviertel erwartete Rückgang von zehn Prozent dürfte durch das Wachstum in Nordamerika, Asien und Lateinamerika kompensiert werden. Er habe daher seine Gewinnprognose je Continental-Aktie für 2010 um acht Prozent auf 5,20 Euro angehoben.

EADS

London - Jpmorgan hat EADS von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und ein Kursziel von 23,73 Euro eingeführt. Trotz anhaltender Produktionsprobleme dürfte der Flugzeugbauer Airbus, eine Konzerntochter, bei einem Dollar-Euro-Wechselkurs von 1,35 zu eins profitabel bleiben, schrieb Analyst John Middleton in einer Studie vom Freitag. Steigende Produktionszahlen und sinkende Einmalkosten dürften bei Airbus zu steigenden Gewinnen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgüter (Ebita) führen. Bis 2012 dürfte sie sich sogar verdoppeln.

Glaxosmithkline

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Glaxosmithkline auf "Hold" mit einem Kursziel von 1 300 Pence belassen. Nach den Entscheidungen der US- und der europäischen Gesundheitsbehörde zum Diabetesmedikament Avandia könnten sich seine Gewinnprognosen je Aktie für 2010 bis 2012 als bis zu drei Prozent zu hoch erweisen, schrieb Analyst Mark Clark in einer Studie vom Freitag. Auch wenn die Entscheidungen den Kurs kurzfristig weiter belasten dürften, sollte die Diskussion hinsichtlich des Diabetesmittels bald ein Ende finden und den Schleier der Unsicherheit von den Aktien heben.

Lanxess AG

ZÜRich - Die UBS hat Lanxess nach einem Kapitalmarkttag von 32,00 auf 37,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Der Spezialchemiekonzern habe die Wachstumstreiber, auf die er setze, deutlicher dargestellt als erwartet, schrieb Analyst Thomas Gilbert in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Prognosen an sechs spezifische Projekte angepasst und seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2010 bis 2012 um bis zu 32 Prozent angehoben. Allerdings sei das Unternehmensziel einer Steigerung des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 1,40 Mrd. Euro bis 2015 recht ambitioniert. Er sei mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung etwas vorsichtiger und rechne daher nur mit 1,10 Mrd. Euro.

MAN SE

London - Nomura hat das Kursziel für MAN nach einem Kapitalmarkttag in Brasilien und angesichts der IAA Nutzfahrzeuge von 84,00 auf 92,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die wirtschaftlichen Perspektiven auf den für MAN so wichtigen lateinamerikanischen Märkten - allen voran Brasilien - seien sehr gut, schrieb Analyst Alexis Albert in einer Studie vom Freitag. In dieser Region dürfte der LKW-Produzent 2010 und 2011 circa 30 Prozent seines operativen Gewinns erzielen. Einer möglichen Fusion mit Scania stünden die Aktivitäten in Brasilien nicht im Weg, wenngleich sie einen derartigen Prozess verlangsamen würden. Der Experte hat seine Prognosen für den Aktie je Aktie für 2010 bis 2012 um bis zu zehn Prozent angehoben.

Merck

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Aktien der Merck nach einem Rückschlag für die Cladribin-Tabelle gegen Multiple-Sklerose (MS) von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Das Kursziel wurde zugleich von 85,00 auf 74,00 Euro gesenkt (Kurs: 63,80 Euro). Der Chemie- und Pharmakonzern könnte die negative Entscheidung des Ausschusses für Humanarzneimittel (Chmp) der europäischen Arzneimittelbehörde EMA zum MS-Mittel Cladribin zwar anfechten, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie vom Freitag. Allerdings rechnet er, wie bei dem Krebsmittel Erbitux gegen Lungenkrebs, nur mit begrenzten Erfolgschancen.

Siemens AG

Frankfurt - Die australische Investmentbank Macquarie hat Siemens auf "Neutral" mit einem Kursziel von 81,00 Euro belassen. Die Firmenwertabschreibung von voraussichtlich bis zu 1,4 Mrd. Euro bei Siemens Healthcare sei nicht liquiditätswirksam und entsprechend beeinflusse sie auch nicht seine Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS), schrieb Analyst Beat Füglistaller in einer Studie vom Freitag. Nach den jüngsten Aussagen des Konzerns über eine enttäuschende Entwicklung des Diagnostik-Geschäfts sei die Abschreibung ebenso wenig überraschend wie der Zeitpunkt der Maßnahme.

Solarworld AG

Frankfurt - Independent Reserach hat das Kursziel für Solarworld von 9,60 auf 8,60 gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Die Unsicherheiten für die Photovoltaikbranche und insbesondere für die Technologiehersteller des Sektors wie Solarworld seien weiter gestiegen, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Freitag. Auf wichtigen Märkten hätten sich die Förderbedingungen für Photovoltaik-Strom verschlechtert. Darüber hinaus sei die Konkurrenz größer geworden. So hätten etwa Ausrüster wie Centrotherm oder Roth & Rau ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit intensiviert.

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