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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 24.11.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.11.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 24.11.2010

Adidas

MÜNchen - Die Unicredit hat das Kursziel für Adidas von 49,00 auf 59,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der neue Fünfjahresplan untermauere ihre Einschätzung, dass Investoren von Margenverbesserungen bei dem Sportartikelhersteller profitieren könnten, schrieb Analystin Katharina Kastenberger in einer Studie vom Dienstag. Das größte Potenzial liege in den konzerneigenen Einzelhandelsaktivitäten und werde unter dem neuen Management nun freigesetzt. Derweil sollte der Fokus auf die USA, Russland und China die Bruttomarge steigen lassen.

Aurubis AG

London - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Aurubis von 32,50 auf 34,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Reduzierte Kapazitäten in der Branche hätten bei der Kupferhütte zu höheren Schmelzlöhnen (TC/RC) geführt, schrieb Analyst Alain Gabriel in einer Studie vom Mittwoch. Die Kapazitäten erschienen ihm geringer als zunächst angenommen, was die Gewinne von Aurubis kurzfristig positiv beeinflussen könne. Es sei jedoch fraglich, ob die Disziplin im Sektor anhalten werde.

Bank OF Ireland

London - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Papiere der Bank of Ireland nach Medienberichten über einen steigenden Kapitalbedarf von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 0,60 auf 0,31 Euro gesenkt. So lange die Quellen für Finanzmittel und Einlagen unter Druck blieben, erscheine es ihm schwierig, dass die Bewertung der Aktien der irischen Bank einen Boden finden könnten, schrieb Analyst Raul Sinha in einer Studie vom Mittwoch. Im aktuellen Stadium gebe es zu wenige Erkenntnisse, wie künftig verlangte Umstrukturierungen aussehen würden.

Bayer AG

MÜNchen - Die Unicredit hat das Kursziel für Bayer nach positiven Xarelto-Daten von 64,00 auf 78,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Gerinnungshemmer Xarelto dürfte hinsichtlich der Cashflow-Entwicklung, des Substanzwertes und der strategischen Optionen einen Unternehmenswandel einleiten, schrieb Analyst Craig Maxwell in einer Studie vom Dienstag. Zudem sehe er eine Reihe von unterstützenden Gewinntreibern: Weitere neue Medikamente, eine Erholung der Sparte Cropscience sowie stabile Materialscience-Margen bei steigenden Volumina und Preisen 2011.

Carl Zeiss AG

DÜSseldorf - Das Bankhaus HSBC hat das Kursziel für Carl Zeiss nach vorläufigen Jahreszahlen von 14,00 auf 15,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Die Zahlen seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Jan Keppeler in einer Studie vom Mittwoch und verwies auf eine verglichen mit dem Vorjahr bedeutend höhere Marge. Der verbesserte Produktmix sei aus seiner Sicht nachhaltig, weshalb er seine Erwartungen für die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) für die Jahre 2011 und 2012 um 20 respektive 30 Basispunkte erhöht habe.

Deutsche Post AG

MÜNchen - Die Unicredit hat Deutsche Post nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Der Logistikkonzern bleibe zwar auf einem Wachstumskurs, doch scheine das Wachstum niedriger zu sein als von vielen Experten erwartet, schrieb Analyst Christian Obst in einer Studie vom Mittwoch. Die kurzfristigen Markterwartungen dürften sinken, nachdem die Unternehmensprognosen für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) für die Sparte DHL diese deutlich verfehlt hätten.

Deutsche Post AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für die Papiere der Deutschen Post nach einem Kapitalmarkttag auf "Buy" mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Die Investorenveranstaltung habe keine wesentlichen neuen Erkenntnisse gebracht, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Mittwoch. Auch eine von einigen Anlegern erhoffte positive Überraschung sei ausgeblieben. Der Schwerpunkt habe auf dem langfristigen Ausblick gelegen, den er als unterstützend für die Nachhaltigkeit der Erträge im Briefgeschäft ansehe, gleichwohl nun einige Abwärtsrisiken für seine Gewinnerwartungen für 2011 bestünden. Die stabilen Ergebnisse in der Briefsparte, das attraktive Potenzial im Expressgeschäft und die nachhaltige Dividende stimmten ihn jedoch nach wie vor positiv.

Drillisch AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Drillisch nach der Einführung einer Billigmarke durch Konkurrent United Internet auf "Buy" mit einem Kursziel von 6,80 Euro belassen. Drillisch wolle mit zwei neuen Tarifmodellen auf die neue Konkurrenz reagieren, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Mittwoch. Geplant sei ein Angebot freier, netzinterner Gespräche sowie ein All-Inklusive-Paket. Sie rechnet damit, dass Drillisch weiterhin gut abschneiden wird und die Kursschwäche der Aktie nach der Nachricht von United Internet daher übertrieben ist.

EADS(Euro Aeronautic

Fparis - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für EADS auf "Selected List" belassen. Das Kursziel beträgt weiterhin 25,00 (Kurs: 17,47) Euro. Der Markt habe sich zu sehr auf die kurzfristige Sicht versteift und berücksichtige die mittelfristigen Aussichten nicht ausreichend, schrieb Analyst Antoine Boivin-Champeaux in einer Studie vom Mittwoch.

EADS(Euro Aeronautic Defense Space)

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für EADS auf "Selected List" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Der Markt habe sich zu sehr auf die kurzfristige Sicht versteift und berücksichtige die mittelfristigen Aussichten nicht ausreichend, schrieb Analyst Antoine Boivin-Champeaux in einer Studie vom Mittwoch. Das angepasste kurzfristige Ziel für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) des Jahres 2011 sei angesichts der jüngsten Kursverluste bereits mehr als eingepreist. Indes sei die Aktie aber um die Hälfte mehr wert, wenn das für 2015 ausgesprochene Ziel einer Ebit-Marge von acht Prozent - bei Annahme eines Euro-Kurses von 1,38 Dollar - erreicht werde.

EON AG

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Eon nach einer Informationsveranstaltung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 23,50 Euro belassen. Vorstandschef Johannes Teyssen habe zwar eine vernünftige Strategie für das Geschäft in den Schwellenländern präsentiert, kurzfristig fehle es jedoch an Kurstreibern für die Aktien, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Mittwoch. Im deutschen Strommarkt schätze er die Aussichten nicht so optimistisch ein wie der Eon-Chef.

Porsche SE

Hannover - Die Nordlb hat das Kursziel für Porsche nach Eckdaten für die ersten drei Monate des Rumpfgeschäftsjahres 2010 von 35,00 auf 45,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Verkaufen" belassen. Nicht die operative Entwicklung, sondern vielmehr die Fusionsbestrebungen mit Volkswagen stünden weiter im Vordergrund, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Mittwoch. Eine Absage der Fusion und ein direkter Erwerb der restlichen Porsche-Anteile durch VW sei nach den bekanntgegebenen Verzögerungen beim Zusammenschluss möglich. Gleichzeitig drohten Milliardenzahlungen im Zusammenhang mit Steuerforderungen und Klagen. Auch der Erfolg der geplanten Kapitalerhöhung sei ungewiss. Die Absatzentwicklung sollte indes gut verlaufen.

SAP AG

MÜNchen - Die Unicredit hat SAP nach einem Urteil im Datenklaustreit mit dem Wettbewerber Oracle auf "Buy" mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Die Strafe von 1,3 Mrd. Dollar, die der deutsche Softwarekonzern nun zahlen müsse, liege deutlich über seiner Erwartung, schrieb Alexander Rummler in einer Studie vom Mittwoch. Theoretisch könne die Summe indes noch sinken, da das endgültige Urteil des Richters noch ausstehe. Zudem könne SAP in Berufung gehen, was letztendlich aber zu einer noch höheren Strafe führen könnte.

SAP AG

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für SAP nach einer Verurteilung auf Schadensersatz auf "Selected List" mit einem Kursziel von 44,00 Euro (Kurs: 35,755 Euro) belassen. Das Bußgeld von 1,3 Mrd. Dollar, das SAP an Oracle zahlen muss, sei grundsätzlich wesentlich höher als bislang von ihm angenommen, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Mittwoch.

SAP AG

MÜNchen - Merck Finck hat die Einstufung für die Aktien von SAP nach einem Gerichtsspruch in Sachen Urheberrechtsverletzung von "Buy" auf "Sell" gesenkt. Die Summe von 1,3 Mrd. Dollar, die SAP an den Wettbewerber Oracle zahlen müsse, sei deutlich höher ausgefallen als zuvor angenommen, schrieb Analyst Theo Kitz in einer Studie vom Mittwoch. Auch wenn die Summe noch abgemildert werde, werde der Softwarekonzern seine bisherigen Rückstellungen von 160 Mill. Dollar deutlich anheben müssen.

SAP AG

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für SAP nach einer Verurteilung auf Schadensersatz auf "Add" mit einem Kursziel von 41,00 Euro belassen. Die an Oracle zu zahlende Summe von 1,3 Mrd. Dollar liege näher an der von den Amerikanern geforderten Summe von 1,65 Mrd. Dollar als bei den 40 Mill. Dollar, die SAP zu zahlen bereit gewesen sei, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Er selbst habe zuletzt lediglich mit 600 Mill. Dollar gerechnet. Das Urteil dürfte den Gewinn des Walldorfer Softwarekonzerns mit umgerechnet 940 Mill. Euro belasten, so der Experte. Er rechnete daher mit einer kurzfristig negativen Marktreaktion.

Siemens AG

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Siemens nach einer Analystenveranstaltung auf "Hold" mit einem Kursziel von 85,00 Euro belassen. Falls es der Industriekonzern mit der angestrebten Kapitalstruktur ernst meine, seien eine Sonderdividende von 15 Euro je Aktie und ein höherer Kurs die logische Konsequenz, schrieb Analyst Peter Reilly in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings sei er noch nicht überzeugt, dass es dazu kommen werde. Daher laute sein Votum weiter "Hold".

Thyssen-Krupp AG

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Thyssen-Krupp vor der Bekanntgabe von Zahlen auf "Outperform" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Im Mittelpunkt des Interesses dürften bei den Zahlen zum vierten Quartal der bereinigte Vorsteuergewinn und der Ausblick stehen, schrieb Analyst Alexander Haissl in einer Studie vom Mittwoch. Wegen steigender Kosten im amerikanischen Stahlgeschäft rechne er im Schlussquartal mit einem Rückgang des bereinigten Gewinns vor Steuern von 480 Mill. im Vorquartal auf nur noch 84 Mill. Euro. Positiv überraschen könne möglicherweise wieder das starke Stahlgeschäft in Europa, wo der Margendruck nur moderat ausfallen dürfte. Für das neue Geschäftsjahr rechnet er wie in den Vorjahren zunächst mit einem konservativen Ausblick.

Vinci

Paris - Die Societe Generale (Socgen) hat Vinci in die "SG Premium List" aufgenommen und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Die Kursentwicklung im Jahr 2010 spiegele die inneren, defensiven Qualitäten und das Potenzial des Baukonzerns nicht ausreichend wider, schrieb Analystin Muriel Fellous in einer Studie vom Mittwoch. Die Zahlen zum dritten Quartal hätten die Erwartungen deutlich übertroffen und die Auftragslage stimme äußerst zuversichtlich. Die Sorgen hinsichtlich der Auswirkungen staatlicher Sparmaßnahmen seien zudem überzogen.

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