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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 29.11.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 29.11.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 29.11.2010

AIR France-KLM

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Air France-KLM von 15,50 auf 17,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das neue Ziel resultiere aus angehobenen Gewinnerwartungen nach den jüngsten Zahlen des zweiten Geschäftsquartals, schrieb Analystin Samantha Gleave in einer Studie vom Montag. Sie gehe von höheren Passagierumsätzen bei der Fluggesellschaft aus. Und auch für das Frachtgeschäft habe sie ihre Prognosen moderat angehoben, obwohl hier die Erholung schon früher als im Passagierbereich eingesetzt habe.

Dassault Systemes

London - Goldman Sachs hat die Aktien des französischen Software-Entwicklungsunternehmens Dassault Systemes nach der jüngsten Kursschwäche auf die "Pan-Europe Convinction Buy List" gesetzt und das Kursziel von 73,00 auf 74,00 Euro angehoben. Der Markt unterschätze das große Wachstumspotential des Unternehmens, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Montag. Er rechnet mit stärker steigenden Umsätzen und strukturellem Wachstum. Daher hob er seine bereits über den Durchschnittsschätzungen der Analysten liegenden Prognosen erneut leicht an.

Deutsche Wohnen AG

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für die Aktie der Deutsche Wohnen AG nach Zahlen vom dritten Quartal auf "Add" mit einem Kursziel von 9,75 Euro belassen. Die Zahlen hätten seinen Erwartungen entsprochen und seine positive Einschätzung des Immobilienunternehmens bestätigt, schrieb Analyst Thomas Effler in einer Studie vom Montag. Die Mieteinnahmen seien weiter gestiegen und hätten seine Prognose für das Gesamtjahr 2010 bereits erfüllt.

EADS(Euro Aeronautic Defense Space)

London - Credit Suisse hat das Kursziel für EADS von 16,00 auf 15,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underperform" belassen. Das neue Kursziel gehe einher mit deutlich gesenkten Prognosen für die Jahre 2011 und 2012 nach verhaltenen Aussagen des Managements, schrieb Analyst Gary Murphy in einer Studie vom Montag. Er begründete dies mit dem Gegenwind aufgrund steigender Kosten bei der Tochter Airbus sowie einer schwächen Entwicklung bei Eurocopter und der Rüstungssparte Cassidian. Zudem sei die Aussicht auf konjunkturelle Risiken immer noch nicht im Aktienkurs des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns eingepreist.

Henkel AG & CO. Kgaa

Paris - Die französische Großbank Societe Generale (Socgen) hat die Einstufung für Henkel auf "Buy" mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Der Konsumgüterhersteller dürfte den Umsatz seiner Klebstoffsparte in den kommenden sieben Jahren nahezu verdoppeln, schrieb Analyst Marc Blanc in einer Studie vom Montag. Der Markt rechne im Gegensatz zu ihm nicht damit, dass Henkel das Ziel einer Ebit-Marge von 14 Prozent bis zum Jahr 2012 erreichen werde. Daher erwarte er positive Marktreaktionen, wenn sich das Erreichen des Ziels andeuten werde.

Infineon Technologies AG

London - Die französische Großbank Societe Generale (Socgen) hat Infineon in einer Ersteinschätzung mit "Buy" und einem Kursziel von 7,70 Euro bewertet. Der Konzern habe sich so ausgerichtet, dass er nun nur noch in Märkten aktiv sei, auf denen er eine starke Position habe, schrieb Analyst Peter Knox in einer Studie vom Montag. Mit Blick auf die finanzielle Stärke, die Stabilität und das Wachstum seien die Papiere unterbewertet. Er wies zudem auf die wieder anlaufenden Dividendenzahlungen und das geplante Aktienrückkaufprogramm hin.

MAN SE

London - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für MAN von 93,00 auf 105,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Wegen der anhaltend guten Entwicklung habe er die Papiere aber von der "Europe 1 Focus List" gestrichen, schrieb Analyst Ben Maslen in einer Studie vom Montag. Die Aktie sei für ihn nach wie vor ein Kauf, allerdings werde das Aufwärtspotenzial nun außer von den Fundamentaldaten auch von den möglichen Konditionen einer Verbindung mit Scania bestimmt. Maslen sieht MAN nach wie vor als das wahrscheinlichste Übernahmeziel in einer wie auch immer gestalteten Kombination mit VW und Scania.

Phoenix Solar AG

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat Phoenix Solar mit "Buy" und einem Kursziel von 39,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Aktie gehöre zu den günstigsten Papieren in seinem "Solar-Universum", schrieb Analyst Jean-Francois Meymandi in einer Studie vom Montag. Die aktuellen Daten deuteten darauf hin, dass es zu einem Überangebot am Markt für Solarmodule komme. Phoenix Solar sollte in der Lage sein, sein Absatzvolumen mit Hilfe von attraktiven Preisen zu steigern. Zudem sei der Konzern auf gutem Wege, seine Internationalisierung voranzutreiben.

Siemens AG

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Siemens nach einem Beitrag des US-Anlegermagazins "Barron"s" auf "Outperform" mit einem Kursziel von 105,00 Euro belassen. Dem Magazin zufolge sei der Technologiekonzern dabei, die Restrukturierungsphase der vergangenen zwölf Jahre zu verlassen und nun den Wachstumspfad einzuschlagen, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Montag. Dabei werde Siemens seine Marktanteile in allen drei Sparten ausbauen und sollte zudem von seiner starken Präsenz in den Schwellenländern profitieren. Zudem halte das Magazin die Papiere für günstig bewertet.

Wacker Chemie AG

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Aussagen des Vorstands zu den Geschäftsaussichten auf "Buy" mit einem Kursziel von 165,00 Euro belassen. Die Erwartung eines fortgesetzten Wachstums, hoher Margen und einer bis ins Jahr 2013 ausverkauften Polysilizium-Produktion bestätige den mit den Zahlen zum dritten Quartal ausgesprochenen Ausblick, schrieb Analyst Ingo Queiser in einer Studie vom Montag. Neben dem Ziel, die Polysilizium-Produktion in den kommenden beiden Jahren um zehn bis 21 Prozent zu steigern, habe Wacker Anfang November darauf hingewiesen, dass die Beseitigung von Engpässen weiteres Volumen möglich machen könnte. Der Experte geht für das vierte Quartal im Polysilizium-Geschäft indes von einer Ebitda-Marge von 54,3 Prozent aus.

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