Dreamliner-Panne
Boeing-Aktie fängt sich wieder

Der Dreamliner droht für Boeing zum Desaster zu werden. Wegen gravierender Probleme mit der Elektrik darf der Flieger nicht mehr starten. An der Börse geriet der US-Konzern zeitweise unter Druck. Mancher nutzte das als Chance.
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Boeing hat ein Problem. Nicht nur der Dreamliner bleibt am Boden, auch für die Aktie ging es zunächst nach unten. Der Kurs des Flugzeugbauers fiel gestern um mehr als drei Prozent, am Donnerstag ging es nach Börsenstart in New York erneut um mehr als ein Prozent abwärts. Im späten Handel erholte sich jedoch die Aktie jedoch und schloss 1,2 Prozent im Plus bei 75,26 Dollar.
Am Mittwoch hatte die US-Luftfahrtbehörde FAA angeordnet, die Dreamliner von Boeing in den USA vorübergehend aus dem Verkehr zu ziehen. Am Donnerstag schlossen sich Europa, Indien und Japan dieser Anweisung an. Damit sind fast alle der bislang 50 ausgelieferten Dreamliner stillgelegt.

Seit Tagen sorgt eine Pannenserie für Diskussionen darüber, wie es um die Sicherheit von Boeings neuem Flieger bestellt ist. Am Mittwoch musste eine Maschine wegen Rauchentwicklung in der Kabine in Takamatsu notlanden. Das Transportministerium beschrieb den jüngsten Vorfall als „höchst ernsthaft“. Damit bezeichnen Sicherheitsbehörden eine Situation, die zu einem Unfall hätte führen können. Zuvor war es bereits zu einer Reihe von Zwischenfällen gekommen. In den vergangenen Tagen war der Airbus-Rivale mit zwei Treibstofflecks, einem Batteriefeuer, einem Kabelproblem, einer Bremsstörung sowie einem zersprungenen Cockpit-Fenster in den Schlagzeilen geraten.

Der Grund sind Probleme mit der Elektrik an Bord. Boeing verwendet Lithium-Ionen-Batterien, die so noch nie in einem Flugzeug verbaut worden sind. Diese Batterien, die im Kleinen auch in Smartphones und vielen anderen elektronischen Geräten zum Einsatz kommen, haben den Nachteil, dass sie extrem heiß werden können. So heiß, dass Feuergefahr besteht. Genau das scheint das Problem zu sein.
Damit droht der Dreamliner, der eigentlich Hoffnungsträger für Boeing sein sollte, zum Desaster für das Unternehmen zu werden. Die Ratingagentur Moody‘s teilte bereits mit, die Vorfälle seien negativ für die Kreditwürdigkeit, würden aber noch keine Herabstufung auslösen.

Die Analysten von Goldman Sachs warfen die Aktie von ihrer „Conviction Buy List“ und senkten da Kursziel von 98 Dollar auf 90 Dollar.

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  • Jetzt könnte das -ANDEL--LAT- punkten ...

    "According to the U.S. Federal Aviation Administration, the new Boeing 787 Dreamliner aeroplane may have a serious security vulnerability in its on-board computer networks"

    http://www.schneier.com/blog/archives/2008/01/hacking_the_boe.html

    http://boardingarea.com/blogs/lufthansaflyer/2012/01/12/boeing-employees-attempt-to-crash-the-787-inflight-entertainment-system/

  • Die Nachricht hinter der Nachricht ...

    "Trying to break the new Boeing 787 Dreamliner in-flight entertainment system"

    http://www.youtube.com/watch?v=BO57mnBgEkc

  • MIT WINDOWS WÄR DAS NICHT PASSIERT.

    Das graviuerende Problem in der Elektrik ist ein orgend so ein opensource gefrickel wie ein FreeBSE oder Linux (deutlich zu erkennen im nachrichtenvideo wenn auf den Displays in den Rückenlehnen der Sitze eine Sys-5-Init gebootet wird).

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