Ehrgeiziger Börsenneuling
Software-Firma RIB peilt den TecDax an

Anfang Februar will die Softwarefirma RIB an die Börse gehen. An Ehrgeiz mangelt es dem Unternehmen nicht. Ziel sei die Weltmarktführerschaft und ein Aufstieg der Aktie in den TecDax.
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FrankfurtDie Stuttgarter Softwarefirma RIB hat sich für die Zeit nach dem Börsengang viel vorgenommen. „Ziel ist es, mit unserer Software die weltweite Marktführerschaft zu erreichen“, sagte RIB-Chef Thomas Wolf am Dienstag auf einer Pressekonferenz zum bevorstehenden Initial Public Offering (IPO). Zudem soll die Aktie mittelfristig im TecDax auftauchen, wie UBS-Banker Joachim von der Goltz am Dienstag sagte.

Die UBS begleitet die Firma bei ihrem Sprung aufs Frankfurter Börsenparkett, der 90 Millionen Euro in die Unternehmenskasse spülen soll. RIB hat eine Software zur Planung von Bauprojekten entwickelt, die das Vorhaben dreidimensional darstellt und dabei auch die Umsetzungszeit sowie die Kosten einberechnet. Das Programm soll vor allem die Planung von Großprojekten erleichtern

Besonders an dem Bauboom in China will RIB teilhaben und hat deswegen auch einen Unternehmenssitz vor Ort. Um neue Kunden anzulocken, braucht RIB aber Geld - das soll mit dem IPO eingenommen werden. Rund 15,7 Millionen Aktien werden zur Zeichnung angeboten - rund 9,8 Millionen aus einer Kapitalerhöhung, der Rest aus dem Bestand der Altaktionäre. Softwareriese SAP will seinen Anteil von derzeit 7,2 Prozent jedoch „lieber auf- als abstocken“, wie Wolf sagt.

Die Preisspanne, in der Angebote abgegeben werden können, wird während der Roadshow bei Investoren festgelegt, der Ausgabepreis Anfang Februar. Am 8. Februar sollen die Titel dann erstmals im streng regulierten Prime Standard in Frankfurt gehandelt werden. Bislang ist RIB im Hamburger Freiverkehr handelbar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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