Elpida ist der weltweit sechstgrößte DRAM-Hersteller
Elpida will am 15. November an die Börse gehen

Der japanische Infineon-Konkurrent Elpida Memory will im November an die Börse gehen und dabei 108 Milliarden Yen (etwa 800 Millionen Euro) einnehmen. Der Börsengang würde damit zu den fünf größten Börsengängen Japans in diesem Jahr gehören. Elpida will das Geld in seine Expansion stecken.

HB TOKIO. Der Börsengang (IPO) des Herstellers von Speicherchips für Computer (DRAM) sei für den 15. November geplant, teilte die Tokioter Börse am Dienstag mit. Elpida, ein Gemeinschaftsunternehmen der japanischen Elektronikmischkonzerne Hitachi und NEC Corp, will nach eigenen Angaben 29,15 Millionen neue Aktien platzieren und hält sich die Ausgabe von bis zu 2,7 Millionen weiterer Aktien im Rahmen einer Greenshoe-Option vor. Der Börsengang wird von der Deutschen Bank AG und der Investmentbank Daiwa Securities SMBC betreut. Elpida ist der weltweit sechstgrößte DRAM-Hersteller.

Mit dem Schritt soll der Bau einer Chip-Fabrik für rund 3,7 Milliarden Euro finanziert werden. Elpida will damit seinen Abstand zu den Marktführern Samsung Electronics aus Südkorea und Micron Technology aus den USA verkleinern. Elpidas Marktanteil bei DRAM-Speicherchips betrug im vergangenen Jahr dem Forschungsinstitut iSuppli zufolge 4,3 Prozent. Der japanische Konzern liege damit weit hinter Samsung (28,6 Prozent) und Micron Technology (19,1 Prozent).

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