Emissionspreis wird am 15. Juni veröffentlicht
ATU will am 16. Juni an die Börse

Die Autowerkstattkette ATU will noch vor der Postbank als drittes deutsches Unternehmen in diesem Jahr den Sprung aufs Börsenparkett wagen. Der Börsenstart sei für den 16. Juni geplant, teilte die ATU Auto-Teile-Unger Holding AG am Montag mit.

HB MÜNCHEN. Die Angebotsfrist für die Aktien solle am 28. Mai beginnen und voraussichtlich bis 14. Juni laufen, teilte das Unternehmen mit Sitz in Weiden in der Oberpfalz am Montag weiter mit. Die Preisspanne dafür solle am 27. Mai bekannt gegeben werden. Der Emissionspreis werde dann am 15. Juni veröffentlicht. Die Emission wird nach früheren Angaben aus Finanzkreisen ein Volumen von mehr als einer Mrd. Euro haben, dem Unternehmen selbst sollten Mittel in der Größenordnung von 550 Mill. Euro zufließen, wodurch ATU seine Schuldenlast deutlich reduzieren will.

ATU strebt eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse an. Die Emission wird begleitet von Credit Suisse First Boston (CSFB), HSBC Trinkaus & Burkhardt (beide Lead), der Hypo-Vereinsbank, Lehman Brothers, Dresdner Kleinwort Wasserstein und der DZ Bank.

ATU will mit den Einnahmen seine Schuldenlast deutlich reduzieren. Die britische Investmentgesellschaft Doughty Hanson hatte vor zwei Jahren 72 Prozent an ATU in einem so genannten Leveraged-Buy-Out übernommen. Rund 19 Prozent hält Firmengründer Peter Unger. Es wird erwartet, dass Doughty Hanson im Rahmen des Börsengangs seine Anteile zu einem großen Teil oder ganz abgeben wird. Auch Firmengründer Unger dürfte einen Teil seiner Anteile abgeben.

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