Aktien
Ende von Fusionsplänen wäre positiv für Continental

Nach Einschätzung eines Börsianers wäre ein Ende der Fusionspläne von Continental und Schaeffler positiv für die Titel des Hannoveraner Autozulieferers.

dpa-afx FRANKFURT. Nach Einschätzung eines Börsianers wäre ein Ende der Fusionspläne von Continental und Schaeffler positiv für die Titel des Hannoveraner Autozulieferers. "Der Markt würde einen solchen Schritt begrüßen, weil für Conti die Vorteile eines höheren Streubesitzes die Nachteile eines kurzfristigen Aktienüberhangs überwögen", schrieb er am Dienstag mit Blick auf eine Vorabmeldung des "Manager Magazin", der zufolge Conti keine Fusion mehr mit seinem Großaktionär anstrebt und sogar prüft, wie Schaeffler langfristig seinen Anteil verringern könnte. Das Unternehmen wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Für gemeinsame - auch zukünftige - Projekte sei ein Zusammenschluss nicht nötig, da beide Unternehmen bereits jetzt gemeinsam Autoteile und Rohstoffe einkauften und Kostensynergien keine große Rolle spielten, begründete der Experte seine Sicht der Dinge. Zudem sei die hohe Verschuldung immer als Risiko einer möglichen Kombination beider Unternehmen angesehen worden.

Auch finanziell würde es sich für Schaeffler gerade jetzt rechnen, seine Beteiligung zu reduzieren, heißt es weiter. Aktuell dürfte der Kurs der Conti-Aktie nicht allzu weit vom Durchschnittskurs entfernt sein, zu dem das fränkische Familienunternehmen bei den Hannoveranern eingestiegen sei. Entsprechend könnte Schaeffler seinen Anteil ohne größere Verluste zurückfahren und dadurch auch seinen Schuldenberg abbauen. Der Börsianer blieb bei seiner Kaufempfehlung für die Aktie. Aber es sei "pure Spekulation", ob - und wenn ja, wie viele - Conti-Aktien Schaeffler verkaufen würde, gab der Experte zu bedenken.

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