Endspurt Richtung Parkett
Zeichnungsfrist für Premiere-Börsengang abgelaufen

Der Bezahlfernsehsender Premiere hat sich zum Ende der Zeichnungsfrist mit dem Interesse der Anleger äußerst zufrieden gezeigt. „Die Resonanz ist sehr positiv“, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag in München.

HB DÜSSELDORF. Am Mittwoch sollen die Aktien des Unternehmens erstmals an der Börse gehandelt werden. Nach Angaben aus Finanzkreisen ist das Angebot bereits siebenfach überzeichnet, ein Ausgabepreis am oberen Ende der Preisspanne von 24 bis 28 Euro gilt als wahrscheinlich.

Die Zeichnungsfrist für die Papiere lief bis Dienstagmittag um 12 Uhr. Aus dem Umfeld von Premiere verlautete, das Interesse der Anleger an der Aktie übertreffe die anfänglichen Erwartungen des Unternehmens.

Branchenkenner hatten sich zunächst teils skeptisch zu den Börsenplänen des Pay-TV-Senders geäußert. Die Erlöse durch den Gang aufs Parkett werden auf rund eine Milliarde Euro geschätzt. Er gilt als bisher größter Börsengang in der deutschen Mediengeschichte.

Premiere-Chef Georg Kofler hatte erklärt, er sei daran interessiert, zahlreiche Privatanleger unter den Aktionären zu haben. Finanz- und Unternehmenskreise rechnen mit einer Zuteilungsquote für Privatanleger zwischen 20 und 35 Prozent bei den platzierten Aktien.

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