Entstaatlichung
AIG-Aktien lassen Geld in die Staatskasse kleckern

Die Pläne des US-Finanzministeriums sind aufgegangen: Beim Verkauf von Aktien des verstaatlichten US-Versicherungsriesen AIG hat die US-Regierung offenbar einen kleinen Gewinn eingefahren.
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New YorkDie US-Regierung erzielt beim Teilverkauf des verstaatlichten Versicherers American International Group (AIG) einen kleinen Gewinn. Bei der Platzierung von AIG-Aktien sei ein Preis von 29 Dollar je Anteilsschein erzielt worden, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person am Dienstag.

Insgesamt wurde demnach für die 300 Millionen verkauften Aktien ein Erlös von 8,7 Milliarden Dollar erzielt. Das US-Finanzministerium besitzt insgesamt 1,7 Milliarden AIG-Aktien und muss für sie durchschnittlich 28,72 Dollar erzielen, um keinen Verlust zu machen. Bei der Transaktion geht es zunächst um 300 Millionen Aktien - 200 Millionen von der Regierung und 100 Millionen vom Unternehmen selbst.

Derzeit besitzt das Finanzministerium 92 Prozent des Konzerns. Mit dem Verkauf der Aktien verringert sich die Zahl der Anteile in staatlicher Hand um 15 Prozent. Die Platzierung der Aktien wurden von der Bank of America, der Deutschen Bank, Goldman Sachs und JPMorgan betreut.

AIG wurde auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2008 in letzter Minute vor einer Pleite gerettet und verstaatlicht. Insgesamt gab es allein für den Konzern Rettungsaktionen im Umfang von 182 Milliarden Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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