Aktien
Eon sehr schwach am Dax-Ende - Nettogewinn unter Prognose

Eon-Aktien sind am Donnerstag nach Zahlen deutlich unter Druck geraten. Die Papiere von Deutschlands größtem Energiekonzern verloren bis gegen 9.40 Uhr um 3,07 Prozent auf 64,75 Euro. Sie standen damit am Ende des Dax , der 0,72 Prozent auf 4 344,31 Punkte abgab.

dpa-afx FRANKFURT. Eon-Aktien sind am Donnerstag nach Zahlen deutlich unter Druck geraten. Die Papiere von Deutschlands größtem Energiekonzern verloren bis gegen 9.40 Uhr um 3,07 Prozent auf 64,75 Euro. Sie standen damit am Ende des Dax , der 0,72 Prozent auf 4 344,31 Punkte abgab.

Der Nachsteuergewinn lag Händlern zufolge unter den Marktprognosen. Zudem sei der Ausblick des Versorgers als "vorsichtig" einzustufen und liefere damit keine positiven Impulse. Eon hatte den operativen Gewinn zwar erwartungsgemäß gesteigert, dem Händler zufolge spielt dies aber für die Aktien nur eine untergeordnete Rolle. Die Essener rechnen 2005 mit einem leichten Gewinnplus. Zudem seien Versorger in den vergangenen Tagen angesichts der Schwäche am Rentenmarkt unter Druck geraten, was die Titel auch heute weiter belaste.

Nach Einschätzung der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) sind die Zahlen von Eon "gemischt" ausgefallen. "Während beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern die Markterwartungen übertroffen wurden, konnte der Konzernüberschuss nicht die Konsensschätzungen erreichen", berichtete Analyst Markus Turnwald. Seine Empfehlung bleibt bei "Marketperformer" mit dem Kursziel 70 Euro. Der Ausblick für 2005 liegt nach Ansicht des Experten im Rahmen der LRP-Erwartungen. Eine Überraschung stelle die Ankündigung dar, zukünftig stärker durch Akquisitionen wachsen zu wollen.

Deutschlands größter Energiekonzern hat im vergangenen Jahr vor allem dank höherer Strompreise seinen operativen Gewinn gesteigert und rechnet 2005 mit einem leichten Plus. Die Aktionäre sollen für 2004 eine von 2,00 auf 2,35 Euro erhöhte Dividende erhalten. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte binnen Jahresfrist von 6,628 auf 7,361 Mrd. Euro zu, teilte der Konzern am späten Mittwochabend mit. Die von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten hatten im Schnitt mit 7,268 Mrd. Euro gerechnet. Beim Konzernüberschuss verfehlte der Konzern die Markterwartungen.

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