Erlös aus dem Börsengang soll in Entwicklung neuer Produkte fließen
Börsengang von Epigenomics gesichert

Die Senkung der Preisspanne, zu der die Epigenomics-Aktie an die Börse gebracht werden soll, hat offenbar Wirkung gezeigt. Die Erstnotiz ist nunmehr für kommenden Montag vorgesehen.

HB BERLIN. Die Aktien des Biotechnologieunternehmens Epigenomics werden zu neun Euro ausgegeben. Wie das Unternehmen in Berlin mitteilte, werde die Aktie am kommenden Monatag erstmals an der Frankfurter Börse im Prime Standard notiert. Das Emissionsvolumen beträgt den Angaben zufolge rund 41, 6 Millionen Euro. Würde die Mehrzuteilungsoption genutzt, steige der Erlös auf 47,8 Millionen Euro.

Der Erlös fließe abzüglich der Kosten des Börsengangs vollständig dem Unternehmen zu und werde zur Erweiterung der Produktlinien eingesetzt, hieß es. Das Berliner Unternehmen ist unter anderem auf die Früherkennung von Krebserkrankungen spezialisiert.

Ursprünglich war der Gang auf das Börsenparkett bereits für vergangenen Freitag geplant. Das Unternehmen hatte jedoch am Vortag den Börsengang auf unbestimmte Zeit verschoben und die Preisspanne wegen der schleppenden Nachfrage auf 9 bis elf Euro gesenkt. Zuvor gab es auch Spekulationen, der Börsengang werde wegen des mangelnden Interesses der Investoren abgesagt.

Nach dem sächsischen Fahrradhersteller Mifa, Wincor-Nixdorf und der Postbank ist dies der vierte Börsengang in Deutschland in diesem Jahr.

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