Erste Notierung am Montag
Mifa-Börsengang dreifach überzeichnet

Der Börsengang des Fahrradherstellers Mifa scheint ein Erfolg zu werden: Die Nachfrage lag einem Bericht zufolge drei Mal so hoch wie die Zahl der angebotenen Aktien.

HB BERLIN. Unter Anlegern herrschte offenbar großes Interesse am ostdeutschen Fahrradhersteller Mifa, dessen Aktien am Montag erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Wie die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» berichtete, wurden drei Mal so viele Aktien nachgefragt als angeboten wurden.

Rund 80 Prozent der Mifa-Anteile würden bei institutionellen Anlegern platziert, hieß es. Im Ausland, wo sich das Unternehmen mit einer Roadshow präsentierte, sei die Nachfrage am höchsten gewesen. Die interessierten Privatanleger stammten aus ganz Deutschland, so das Blatt weiter.

Die Frankfurter Börse hatte lange auf einen neuen Börsengang gewartet. Das so genannte Initial Public Offering (IPO) der Mifa ist das erste seit Herbst 2002. Im vergangenen Jahr war kein einziges Unternehmen an die Börse gegangen. In diesem Jahr wurden bisher zwei Börsengänge – die der Technologieunternehmen X-Fab und Siltronic – kurz vor dem Start abgesagt.

Inzwischen stehen weitere IPOs vor der Tür. Derzeit läuft die Zeichnungsfrist für die papiere des Bankautomaten- und Kassenherstellers Wincor Nixdorf. Voraussichtlich noch bis Dienstag können Interessierte die Anteile in einer Preisspanne von 41 bis 50 Euro zeichnen. Am Mittwoch solle die Aktie dann erstmals gehandelt werden. Für 21. Juni steht dann der Börsengang der Postbank auf dem Terminplan.

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