Erstnotiz am Freitag
OVB-Aktien debütieren über Ausgabepreis

Die Aktien von OVB haben am Freitag über ihrem Ausgabepreis von 21 Euro debütiert. Die Aktien des Kölner Finanzvertriebs erschienen mit einem Kurs von 21,40 Euro erstmals auf dem Kurszettel des Prime Standard.

HB FRANKFURT. Das Unternehmen hatte seine Papiere zum Preis von je 19 bis 22 Euro zur Zeichnung angeboten. Im Gegensatz zu einigen anderen Börsenkandidaten der vergangenen Wochen war OVB allerdings nicht gezwungen, den Angebotspreis oder die Zahl der Aktien zu senken.

Der nach DVAG und den beiden bereits an der Börse gelisteten AWD und MLP viertgrößte Finanzvertrieb in Deutschland hatte einschließlich Mehrzuteilungsoption rund drei Millionen Aktien angeboten. Wie der Finanzdienstleister mitteilte, wurden sämtliche Papiere zugeteilt. Das Emissionsvolumen beläuft sich damit auf bis zu 63 Mill. Euro, wovon etwa 60 Prozent auf das Konto der Mitarbeiter gehen. Diese hatten vergünstigte Aktien aus einem Beteiligungsprogramm erhalten. Mit dem Geld, das OVB zufließt, will Vorstandschef Michael Frahnert die Expansion ins europäische Ausland vorantreiben.

Nach dem Börsengang befinden sich rund 20 Prozent der OVB-Anteile im Streubesitz. Die Großaktionäre Deutscher Ring, Volksfürsorge und Signal Iduna gaben keine Aktien ab. Der zur Basler-Gruppe gehörende Versicherer Deutscher Ring wird mit 50,1 Prozent auch künftig die Mehrheit halten. Auf mittlere Sicht plant der Finanzvertrieb, der Finanzprodukte wie Versicherungen und Fonds für Partner wie Allianz oder AIG über selbstständige Handelsvertreter verkauft, die Aufnahme in den Kleinwerteindex SDax.

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