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Euronext-Details zu LSE-Fusion vorsichtig betrachten - Experte

Die nun vorgelegten Angebots-Details der Euronext im Bietergefecht mit der Deutschen Börse um die London Stock Exchange (LSE) sind aus Sicht eines Analysten mit Vorsicht zu betrachten. "Die zwei Übernahme-Angebote passen einfach nicht zusammen", sagte der Experte am Mittwoch.

dpa-afx FRANKFURT. Die nun vorgelegten Angebots-Details der Euronext im Bietergefecht mit der Deutschen Börse um die London Stock Exchange (LSE) sind aus Sicht eines Analysten mit Vorsicht zu betrachten. "Die zwei Übernahme-Angebote passen einfach nicht zusammen", sagte der Experte am Mittwoch. "Die Deutsche Börse war entweder zu konservativ mit ihren Synergieschätzungen oder die Euronext war zu aggressiv." Er vermute das letztere, sagte der Analyst. Es könne sein, dass die Vierländer-Börse ihren Aktionären und Investoren die Akquisition des britischen Börsenbetreibers schmackhafter machen wolle.

Der Experte verwies unter anderem auf die Angaben zu möglichen Umsatzsynergien. Die Euronext habe hier jährlich 51 Mill. Euro ausgemacht, die Deutsche Börse dagegen lediglich 25 Mill. Euro. Die Deutsche-Börse-Konkurrentin Euronext hatte am Morgen mit Details zu ihren Akquisitionsplänen nachgezogen. Ein genaues Übernahmeangebot machte Euronext am Mittwoch jedoch weiterhin nicht.

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