Aktien
Europäische Versicherer von Erdbeben in Asien belastet

Aktien der europäischen Versicherer haben den Gesamtmarkt am Montag wegen Sorgen über hohe Schäden durch das heftige Erdbeben in Südostasien nach unten gezogen. Das schwerste Erdbeben seit 40 Jahren habe eine Region getroffen mit grundsätzlich dünner Versicherungsdichte, urteilt die Helabatrust.

dpa-afx FRANKFURT. Aktien der europäischen Versicherer haben den Gesamtmarkt am Montag wegen Sorgen über hohe Schäden durch das heftige Erdbeben in Südostasien nach unten gezogen. Das schwerste Erdbeben seit 40 Jahren habe eine Region getroffen mit grundsätzlich dünner Versicherungsdichte, urteilt die Helabatrust. "Schäden in Tourismuszentren könnten einzelne Sach- und Rückversicherer belasten", heißt es weiter.

In sehr ruhigem Handel gaben AXA 0,76 Prozent auf 18,21 Euro nach und gehörten damit zu den schwächsten Werten im Auswahlindex der Eurozone. Aegon büßten 0,10 Prozent auf 10,20 Euro ein. Aktien des Finanzdienstleisters Fortis notierten unverändert bei 20,38 Euro. Der Dow Jones Eurostoxx 50 verlor zugleich 0,10 Prozent auf 2 948,10 Punkte.

In der Schweiz gaben die Papiere der Zurich Financial Services AG (ZFS) und der Swiss Re nach. Swiss Re büßten als schwächster Wert im Swiss-Market-Index (SMI) 2,78 Prozent auf 80,35 Franken ein. ZFS-Papiere sanken um 1,24 Prozent auf 191,00 Franken, während der SMI zugleich um 0,18 Prozent auf 5 685,00 Punkte nachgab.

Die Belastungen durch das verheerende Beben in Südostasien sind nach Angaben der Versicherer noch nicht abzuschätzen.

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