Expansionskurs
Analysten raten bei Vossloh zu Gewinnmitnahmen

Eisenbahnen sind wieder der Renner, zumindest seit Anlegerlegende Warren Buffett vor kurzem Papiere von Eisenbahngesellschaften zugekauft hat. Kein Wunder: Der wachsende Welthandel sorgt dafür, dass auch auf den Schienen mehr Güter rollen. Davon profitiert die Aktie des Verkehrstechnikkonzerns Vossloh.

HB FRANKFURT. Der Aktienkurs des im MDax gelisteten Unternehmens hat sich in den vergangenen neun Monaten auf rund 80 Euro verdoppelt. Der MDax legte im gleichen Zeitraum nur um gut 45 Prozent zu. „Das Unternehmen zählt eigentlich zur Uralt-Economy und hat eine der langweiligsten Produktpaletten, die es gibt“, sagt Heino Hammann, Analyst bei der NordLB. „Aber das Beispiel zeigt, was die so genannte Old Economy noch alles erreichen kann.“ Mittlerweile hat das Vossloh-Papier die Kursziele vieler Analysten hinter sich gelassen. Daher sehen einige der Experten kaum noch Chancen für weitere Zugewinne.

Das Unternehmen aus dem sauerländischen Werdohl hat einen turbulenten Konzernumbau hinter sich. Die Verlust-Sparte Informationstechnologie stieß Vossloh an Funkwerk ab. Hinzu kam die Neubesetzung des Vorstandsvorsitzes und Mitte vergangenen Jahres der vorübergehende Einstieg des US-Finanzinvestors Guy Wyser-Pratte. Dieser hatte den Verkauf des Lokomotivbaus gefordert.

Nun hofft das Management auf einen erheblichen Zuwachs bei Umsatz und Gewinn. Dank der milliardenschweren Investitionen der Deutschen Bahn ins renovierungsbedürftige Schienennetz winken dicke Aufträge für Vossloh.

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