"Familie aufgedrückt"
Gerüchte um neuen Chef belasten BSkyB-Aktie

Eine mögliche Ablösung des BSkyB-Chefs Tony Ball durch den Sohn des Medienmoguls Rupert Murdoch drückt die Aktie. Der britische Bezahlsender gehört zu Murdochs Medienreich News Corp.

HB LONDON. News Corp-Aktien fielen am frühen Nachmittag 1,2 Prozent auf 629 Pence. Der Vertrag von Ball, der die Digitalisierung von BSkyB durchsetzte und den Sender in die schwarzen Zahlen führte, läuft im Mai aus. In mit der Situation vertrauten Kreisen hieß es, Ball verhandele mit dem BSkyB-Aufsichtsrat, dem Rupert Murdoch und sein 30-jähriger Sohn James angehören, über seine Zukunft in dem Unternehmen. James Murdoch werde als möglicher Nachfolger gehandelt. BSkyB lehnte einen Kommentar ab.

„Die Marktreaktion ist ziemlich eindeutig: No Jimmy Murdoch“, schrieb das Maklerunternehmen Charles Stanley in einem Kommentar. Ein institutioneller Investor, der nicht genannt werden wollte, gab sich ebenfalls besorgt: „Murdoch würde den Aktionären seine Familie aufzwingen...es ist schwer zu argumentieren, dass James Murdoch der Beste für den Job ist.“

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