"Feed-Back ausgesprochen positiv"
Postbank stößt auf Interesse der Investoren

Die Großanleger zeigen sich durchaus aufgeschlossen, fordern jedoch nach wie vor einen niedrigen Ausgabekurs.

mm/rob FRANKFURT/M. Das Geschäftsmodell der Postbank kommt bei Großanlegern wie Investmentfonds offenbar gut an. Allerdings fordern die Investoren nach wie vor einen niedrigen Ausgabekurs.„Das Feed-Back der Anleger ist ausgesprochen positiv“, heißt es aus dem Kreis der Konsortialbanken. „Das Unternehmen gefällt uns gut, die Postbank ist ein Wert, der an die Börse gehört", bestätigt Rolf Drees von der Fondsgesellschaft Union Investment. Aber er macht auch keinen Hehl daraus, dass Union wie andere Investoren einen Preis von unter 30 Euro für angemessen hält. Das entspräche einem Gesamtwert der Postbank von maximal 4,9 Mrd. Euro. Mit dieser Summe steht die Finanztochter in den Büchern der Deutschen Post.

Derzeit läuft die so genannte Premarketingphase für den größten deutschen Börsengang seit drei Jahren. Am 21. Juni will die Post 50 % der Postbank an die Börse bringen. Allerdings könnte die Emission noch in letzter Sekunde scheitern. Investmentbanker warnen, dass die Post keinen Ausgabekurs unterhalb des Buchwerts akzeptieren werde.

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