Finanzdienstleister
CFI Fairpay plant baldigen Börsengang

Der Frankfurter Finanzdienstleister CFI Fairpay plant sein Börsendebüt für Anfang Oktober. Vorgesehen sei eine Notierung im Wachstumssegment Entry Standard der Frankfurter Börse, teilte CFI am Mittwoch mit.

HB FRANKFURT. Die zur Emission vorgesehenen Aktien stammten aus einer Kapitalererhöhung. Diese wird nach Aussage von CFI-Vorstand Ari Bizimis 250.000 Anteilsscheine umfassen. Lediglich im Rahmen der Mehrzuteilungsoption würden Aktien aus dem Besitz der Altgesellschafter angeboten.

In Finanzkreisen wird mit einem Emissionsvolumen von zehn bis 20 Millionen Euro gerechnet. Bizimis wollte dies nicht kommentieren und verwies auf eine für kommenden Dienstag geplante Pressekonferenz.

An CFI ist das Brokerhaus Concord Effekten, das den Börsengang organisiert, früheren Angaben zufolge mit 42,5 Prozent beteiligt. Beim Management liegen ebenfalls 42,5 Prozent, die restlichen 15 Prozent halten Investoren. Nach dem Börsengang dürfte sich der Streubesitz auf etwa 25 Prozent belaufen.

Mit den Gelder aus dem Börsengang will CFI im Zweitmarkt für Kapitalversicherungen, der in Deutschland noch sehr klein ist, sein Wachstum vorantreiben. Die 18 Beschäftigte zählende CFI kauft Kapitallebens- und Rentenversicherungspolicen auf. Dabei bekommen die Versicherungsnehmer mehr Geld als im Falle einer Kündigung ihrer Policen. CFI führt die Kontrakte weiter. Geplant ist nach Angaben von Bizimis, diese später an institutionelle Investoren zu veräußern.

Im ersten Halbjahr 2006 kaufte die Gesellschaft nach eigenen Angaben Kapitalversicherungen im Wert von rund 93 Millionen Euro auf und übertraf damit das Ankaufvolumen des gesamten Vorjahres von 40 Millionen Euro. Der Umsatz habe sich im ersten Halbjahr etwa auf acht Millionen Euro belaufen.

CFI konkurriert unter anderem mit dem bayerischen Finanzdienstleister Cash Life, der ebenfalls auf den Aufkauf von Lebensversicherungen spezialisiert ist. Die im Kleinwerteindex SDax gelistete Cash Life will in diesem Jahr Policen im Wert von bis zu 600 Millionen Euro erwerben.

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