Finanzkreise

Rhön-Klinikum-Aktien zu 22,50 Euro platziert

Der schwedische Pensionsfond Alecta hat über Nacht seinen Anteil an Rhön-Klinikum-Aktien abgebaut, seine Beteiligung sinkt somit von fünf auf knapp drei Prozent. Grund ist das operative Geschäft von Rhön-Klinikum.
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Das Rhön-Klinikum in Bad Neustadt an der Saale: Weil Rhön-Klinikum zahlreiche Krankenhäuser an Fresenius verkauft hat, verringert Alecta seine Beteiligung. Quelle: dpa

Das Rhön-Klinikum in Bad Neustadt an der Saale: Weil Rhön-Klinikum zahlreiche Krankenhäuser an Fresenius verkauft hat, verringert Alecta seine Beteiligung.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer schwedische Pensionsfonds Alecta hat seine Beteiligung an Rhön-Klinikum von fünf auf weniger als drei Prozent reduziert. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Berenberg verkauften über Nacht 2,91 Millionen Rhön-Aktien aus dem Besitz von Alecta zu einem Preis von je 22,50 Euro, wie zwei mit der Transaktion vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag sagten.

Damit hat Alecta mit dem Verkauf 65,5 Millionen Euro eingenommen. Zum Schlusskurs vom Montag ist der Preis ein Abschlag von nur 2,6 Prozent. Am Dienstag notierten Rhön bei 22,79 Euro.

Der Anteil sei abgebaut worden, da das operative Geschäft von Rhön-Klinikum nach dem Verkauf zahlreicher Krankenhäuser an Fresenius deutlich kleiner geworden sei, erklärte ein Sprecher des Stockholmer Pensionsfonds. Das entspreche der Anlagepolitik von Alecta. Die Schweden halten nun noch vier Millionen Rhön-Aktien.

  • rtr
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