Finanzkreise
Wacker Chemie steht vor Börsengang

Der Chemiekonzern Wacker Chemie will nach Informationen aus Finanzkreisen in den kommenden Wochen an die Börse gehen. Mit dem Erlös aus dem Börsengang solle das künftige Wachstum finanziert werden.

HB FRANKFURT/MAIN. Die Zeichnungsfrist solle am 27. März beginnen und danach innerhalb von zwei Wochen die Erstnotiz erfolgen, verlautete am Mittwoch aus den Kreisen. Zwischen 25 und 35 Prozent des Unternehmens, das sich im Familienbesitz befindet, sollten an der Börse notiert werden.

Das Emissionsvolumen wurde in den Kreisen mit bis zu einer Milliarde Euro angegeben. Der Vorstandschef von Wacker- Chemie, Peter-Alexander Wacker, hatte zuvor angekündigt, einen Gang an die Börse zu prüfen. Die Familie wolle langfristig die Mehrheit an dem Unternehmen halten. Die Emission werde von Morgan Stanley und UBS begleitet.

Am Freitag will Wacker Chemie die Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen. Dabei werde voraussichtlich auch die offizielle Ankündigung des Börsengangs erfolgen, hieß es in den Kreisen. Nach Angaben von Wacker stieg der Umsatz 2005 stärker als im Branchenschnitt, der Gewinn sogar zweistellig.

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