Firma kauft vor allem Wohnungen von Privatleuten auf
Estavis bietet Aktien zu 28 bis 35 Euro an

Im zweiten Anlauf zum Sprung an die Börse bietet die Immobilienfirma Estavis ihre Aktien in einer Spanne von 28 bis 35 Euro an. Interessenten könnten von Dienstag bis Donnerstag bis zu 3,3 Millionen Papiere zeichnen, teilte das Berliner Unternehmen am Montag mit.

HB FRANKFURT. Daraus ergibt sich ein Emissionsvolumen von bis zu 115 Millionen Euro. Die Erstnotiz im stark regulierten Börsensegment Prime Standard ist für den 2. April geplant.

Der Angebotspreis liegt am unteren Ende der anvisierten Spanne. Die auf Wohnimmobilien spezialisierte Firma hatte einen Preis von 28 bis 41,50 Euro als Ziel genannt. Mit dem Geld, das zu knapp zwei Dritteln in die Firmenkasse fließt, will Estavis den Ausbau des Geschäfts finanzieren.

Estavis wollte ursprünglich schon im Oktober an die Börse gehen, sagte die Emission damals aber noch vor Beginn der Zeichnungsfrist ab. Vorstandschef und Großaktionär Rainer Schorr hatte dies damit begründet, dass Estavis die Preisvorstellungen nicht habe durchsetzen können.

Estavis kauft vor allem Wohnungen von Privatleuten auf, bündelt sie in sieben bis zehn Immobilien umfassende Portfolien und verkauft sie an institutionelle Anleger wie Versicherungen, vermögende Privatkunden oder börsennotierte Immobilienfirmen. Im Rumpfgeschäftsjahr 2006 (Januar bis Juni) erzielte Estavis bei einem Umsatz von 44 Millionen Euro einen Nettogewinn von 4,7 Millionen Euro.

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