Folienhersteller
Surteco hofft auf den SDax

Der Streubesitz des Folienherstellers soll steigen. Analysten sehen langfristig Potenzial.

FRANKFURT. An mancher Küchen- oder Badeinrichtung finden sich die Produkte dieses SDax-Anwärters, ohne dass der Käufer es weiß. Die im schwäbischen Buttenwiesen beheimatete Surteco verdient ihr Geld mit Herstellung und Verkauf von Möbelfolien, Sockelleisten, Kanten und Dekostreifen. Dass man in dieser Nische ein gutes Geschäft machen kann, hat Surteco 2005 mit einem Umsatz von 396 Mill. Euro und einem Vorsteuergewinn von 38 Mill. Euro gezeigt.

Einziges Manko: Bis auf 14,5 Prozent Streubesitz gehören alle Aktien Familiengesellschaftern mit langfristigem Investitionsziel, die sich nicht gerne von ihren Anteilen zu trennen scheinen – die Aktionärsstruktur hat sich in den vergangenen Jahren kaum geändert.

Der Handelsumsatz von 14 Mill. Euro in den vergangenen zwölf Monaten reicht für die von Vorstands-Chef Friedhelm Päfgen ersehnte Aufnahme in den SDax nicht aus. Doch die Zahl handelbarer Aktien soll Päfgens Wunsch zufolge bald steigen: „Mitte des Jahres laufen für einige Altaktionäre steuerliche Fristen aus“, erläutert er. Danach, so seine Hoffnung, werden mehrere Aktienpakete auf den Markt kommen. „Die Eigentümer haben erkannt, dass ein höherer Streubesitz positiv für die Aktie ist.“ 2007 sähe er Surteco gerne auf der SDax-Liste. Höheres Anlegerinteresse und mehr Resonanz von Analysten wären die Folge. Bisher verfolgen lediglich zwei den Wert.

WestLB-Analyst Wolfgang Fickus hält den Weltmarktführer für eine lohnenswerte Investition und empfiehlt die Aktie zum Kauf – mit einem Kursziel von 38 Euro. Seit Dezember steigt der Wert der Anteile kontinuierlich und liegt derzeit bei 34 Euro. Weniger optimistisch sieht Peter-Thilo Hasler von der Hypo-Vereinsbank die Lage. Er bewertet die Aktie mit „neutral“ – und einem Kursziel von 30 Euro.

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