Francotyp-Postalia will mit Erlös Zukäufe finanzieren
Mit Frankiermaschinen auf das Börsenparkett

Der Frankiermaschinen-Hersteller Francotyp-Postalia will kurzfristig an die Börse. Die Erlöse von 153 bis 191 Mill. Euro aus der überwiegend an institutionelle Anleger gerichteten Platzierung sollen zur Finanzierung von Übernahmen genutzt werden. Die Zeichnungsfrist läuft noch bis zum 29. November. Die Aktie soll zwischen 18 und 22,50 Euro kosten.

jkn FRANKFURT. Francotyp-Postalia gehört Finanzinvestoren um die Quadriga-Gruppe. Sie will ihre Beteiligung von 70 Prozent auf etwa 30 Prozent reduzieren. Auch das Management halbiert sein Engagement. Beide Aktionäre haben aber zugesichert, ihre restlichen Anteile mindestens zwölf Monate zu halten.

Francotyp-Postalia wurde 2005 von der Mannheimer Röchling-Familie über einen Management-Buyout verkauft. Als Folge dessen ist die Bilanz der Firma stark angespannt. Einem Eigenkapital von nur 6,3 Mill. Euro stehen Verbindlichkeiten von über 140 Mill. Euro gegenüber. Allerdings können Verlustvorträge von fast 8 Mill. Euro genutzt werden. Zudem ist der Umsatz im Schnitt um 5,7 Prozent pro Jahr auf zuletzt 137,3 Mill. Euro gewachsen. Nach einem Fehlbetrag von 0,6 Mill. Euro in 2005 soll dieses Jahr wieder ein Gewinn in der Bilanz stehen.

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