Aktien
freenet.de brechen nach Zahlen drastisch ein

dpa-afx FRANKFURT. Mit einem drastischen Kurseinbruch von zwischenzeitlich mehr als 15 % hat die Aktie des Internetanbieters freenet.de < FRN.ETR > auf die Vorlage enttäuschender Quartalszahlen reagiert. "Die Zahlen lagen deutlich unter den Erwartungen", sagte ein Händler. Vor allem beim Nettogewinn hätten die Investoren "wesentlich mehr" erwartet. Zudem sei der Umsatzrückgang an der Börse "sehr negativ" aufgenommen worden.

dpa-afx FRANKFURT. Mit einem drastischen Kurseinbruch von zwischenzeitlich mehr als 15 % hat die Aktie des Internetanbieters freenet.de < FRN.ETR > auf die Vorlage enttäuschender Quartalszahlen reagiert. "Die Zahlen lagen deutlich unter den Erwartungen", sagte ein Händler. Vor allem beim Nettogewinn hätten die Investoren "wesentlich mehr" erwartet. Zudem sei der Umsatzrückgang an der Börse "sehr negativ" aufgenommen worden.

"Die Kursverluste in dieser Größenordnung sind trotzdem völlig überzogen", sagte ein zweiter Händler. "Das ist ja jenseits von Gut und Böse." Der Kurs sackte bis 11.10 Uhr um 13,10 % auf 11,48 € und war damit so schwach wie zuletzt im Juli 2003. Der Tecdax < Tdxp.ETR > verlor unterdessen 3,64 % auf 449,80 Zähler.

"Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Aktie so stark einbricht", sagte Anlayst Ralf Hallmann von der Bankgesellschaft Berlin. "Der Wettbewerb im gesamten Sektor wird immer stärker." Vor allem im Breitbandbereich werde der Konkurrenzkampf härter und das habe seine Spuren hinterlassen. Bei der Breitbandkundenzahl liege das Unternehmen noch hinter der Konkurrenz zurück. Allerdings dürfte der Markt auch positive Aspekte wie den Anstieg der Neukunden nicht völlig übersehen.

Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigte der Internetanbieter ungeachtet des verschärften Wettbewerbs um DSL-Kunden. "Trotz der seit Anfang August verschärften Wettbewerbssituation, unter anderem durch die aggressive Breitband-Offensive von T-Online < TOI.ETR > und T-Com mit Preisabschlägen und Subventionen, bestätigen wir die bereits im Frühjahr angehobene Gesamtprognose für 2004", sagte Vorstandschef Eckhard Spoerr. Zudem will freenet.de eigene Aktien über die Börse zurückkaufen. Der Vorstand will von dem Beschluss der Hauptversammlung Anfang Juni Gebrauch machen und bis zu fünf Prozent des Grundkapitals zurückzukaufen.

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