Freudenstädter Mediendienstleister reduziert Schulden drastisch – Unternehmen rückt in den SDax auf
Schlott-Aktie bietet eine hohe Dividende

Die Tatsache, dass die Aktie der Freudenstädter Schlott-Gruppe am 20. Dezember in das Kleinwertesegment SDax aufsteigt, wird mit Sicherheit keinen Popularitätsschub auslösen. Dafür ist das Papier des Mediendienstleisters schon jetzt zu populär.

FRANKFURT/M. Auf Investorenkonferenzen wie kürzlich in Frankfurt tummelten sich über einhundert Großanleger, die sich für die Aktie interessieren. Stockpicker, die nach interessanten Nebenwerten suchen, haben die Aktie längst entdeckt. Nach ihrem Tief bei 12,50 Euro vor gut einem Jahr hat die Aktie um rund 60 Prozent an Wert zugelegt.

Dennoch: „Die Indexzugehörigkeit schafft Aufmerksamkeit“, sagt Roland Könen vom Düsseldorfer Bankhaus Lampe. Hat doch das 1947 gegründete Unternehmen mit seinen gerade vorgelegten Zahlen für das Geschäftsjahr 2003/2004 (30.9.) bewiesen, dass es im insgesamt schwierigen Markt für Druckprodukte wachsen und dabei die eigene Profitabilität deutlich steigern kann. Deshalb sehen viele Analysten trotz des deutlichen Kurssprungs noch immer Potenzial nach oben. Bei 24 Euro liegt beispielsweise das Kursziel von Roland Könen.

Anlass dafür ist die von Experten erwartete deutliche Belebung des Werbemarktes im kommenden Jahr. Die Schlott-Gruppe erwirtschaftet rund 80 Prozent ihres Umsatzes im Druckgeschäft mit der Herstellung von Werbe- und Geschäftsunterlagen, Katalogen, Zeitschriften und Büchern. Mit einem Anteil von knapp zehn Prozent gehört das Unternehmen zu den drei größten Gesellschaften im europäischen Tiefdruckmarkt. Der Rest kommt aus den Bereichen Direct Marketing (19 Prozent) und Digital Services (ein Prozent). Dieser soll allerdings wegen des geringen Umfangs in die anderen beiden Segmente integriert werden.

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