Für das zweite Halbjahr 2004
Deutsche Bank setzt auf Asien

Die Anlageexperten der Deutschen Bank rechnen für das zweite Halbjahr mit leicht steigenden Aktienmärkten und empfehlen insbesondere Anlagen in asiatische Dividendenpapiere. Die Stimmung an den Märkten insgesamt sei derzeit schlechter als die tatsächliche Lage.

HB FRANKFURT. „Im Moment befinden sich die Märkte im Spannungsfeld steigender Zinsen und guter Fundamentaldaten“, sagte Klaus Martini, Leiter der Anlageberatung für Privatkunden (Global Chief Investment Officer) bei der Deutschen Bank, am Dienstag bei der Vorstellung des Kapitalmarktausblicks für das zweite Halbjahr 2004 in Frankfurt. Er empfehle den Anlegern für die kommenden sechs Monate vor allem Investitionen in asiatische Aktien sowie Rohstoffe.

Für Aktien sprächen derzeit unter anderem das hohe Gewinnwachstum der Unternehmen und die vergleichsweise günstige Bewertung, sagte Martini. Er setze auf eine konservative Anlagestrategie bei Aktien. „Unternehmen mit soliden Bilanzrelationen, hohem Cash-Flow und überdurchschnittlichen Dividendenrenditen sind empfehlenswert“, sagte Martini.

Besonders optimistisch zeigte er sich für die asiatischen Börsen angesichts der dynamischen Wirtschaftsentwicklung der Region. Vor allem China bleibe ein Motor für die Weltwirtschaft.

Neben asiatischen Aktien sind Martini zufolge vor allem Rohstoffe für die Anleger interessant. „Das Produktionswachstum wird nicht mit der steigenden Nachfrage Schritt halten können“, prognostizierte Martini. Davon sollten Aluminium, Kupfer, Nickel und Zink profitieren. Für eine Anlage in das in Krisenzeiten als sichere Anlage geltende Edelmetall Gold sprächen unter anderem die weltpolitischen Unsicherheiten.

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