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Gartner: Westeuropa bleibt 2005 mit IT-Ausgabeplus von 2% hinter Rest der Welt

Trotz höherer Ausgaben für Informationstechnik (IT) im nächsten Jahr wird Westeuropa aus Sicht des Marktforschungsinstituts Gartner hinter dem Rest der Welt hinterherhinken.

dpa-afx CANNES. Trotz höherer Ausgaben für Informationstechnik (IT) im nächsten Jahr wird Westeuropa aus Sicht des Marktforschungsinstituts Gartner hinter dem Rest der Welt hinterherhinken. Die IT-Ausgaben dürften 2005 in Westeuropa in lokalen Währungen um zwei Prozent zulegen, meldete Gartner am Dienstag in Cannes. Ein positiveres Bild ergebe sich bei der Messung in Dollar. In der US-Währung würden die Ausgaben um 3,6 Prozent steigen.

"Verglichen mit 2004 ist das eine positive Veränderung", meldete Gartner. Die Experten prognostizieren, dass die IT-Ausgaben im laufenden Jahr in lokalen Währungen um 3,8 Prozent schrumpfen. In Dollar gerechnet dürften sie dagegen um 5,8 Prozent wachsen. "Die gute Nachricht für Unternehmen ist, dass das Umfeld weiterhin Technologiekäufer favorisiert, deren Erwerbskraft wegen des schwachen Dollars das Jahr über stark ist", hieß es.

Fünf Vorherrschende Trends

"Unsere Studien zeigen, dass die Kosten für Änderungen nun die zentrale Beschränkung für den Geschäftserfolg sind", sagte Gartner-Analyst Peter Sondergaard. "Jahrelang haben wir auf Änderungen mit neuen Technologien und Anwendungen reagiert - das aber hat den IT-Erneuerungszyklus zu einer Zeit ausgedehnt, in der Geschäftsänderungs-Kreisläufe kleiner geworden sind."

Sondergaard sieht fünf Haupttrends in der IT-Branche: Die Ausrichtung der Technologie auf Konsumenten, die Drahtlose Welt, die Virtualisierung, der Trend von Produkten zu Dienstleistungen (Real Time Infrastruktur) und die Tendenz im Softwarebereich hin zu einer Service orientierten Architektur.

Verbraucher Immer Einflussreicher

Hardware-Experte Steve Prentice betont: "Geschäfskunden bestimmen nicht länger die Hardware-Agenda." Bereits 45 Prozent der Halbleiter-Umsätze flössen in Produkte für Verbraucher. Bis 2013 dürfte dies auf 50 Prozent steigen. "Verbraucher- statt Geschäftskunden-Anforderungen werden zunehmend die Produkt-Gestaltung, Lebensdauer und Kosten bestimmen."

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