Geld für die Staatskasse
Italien bringt Post an die Börse

Italien will mit Privatisierungen den Schuldenberg des Landes angehen. Nun will die Regierung bis zu 40 Prozent der Post an die Börse bringen. Es wird erwartet, dass 2016 auch die Bahn drankommt.
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MailandItalien bringt bis zu 40 Prozent der Post an die Börse. Der Gang aufs Parkett sei für Mitte Oktober geplant, teilte das Finanzministerium am Dienstag mit. Der Schritt soll dem Staat bis zu vier Milliarden Euro einbringen.

Die Poste Italiane hatte zuvor einen Antrag auf ein Listing bei der Börse in Mailand gestellt und die Aufsicht Consob gebeten, die vorgeschriebenen Unterlagen abzusegnen. Federführend treten unter anderem die Großbanken Credit Suisse und UBS auf. Reuters hatte von den Plänen schon im Juli berichtet.

Die Regierung in Rom will mit der Privatisierung von staatlichen Unternehmen den Schuldenberg des Landes von etwa zwei Billionen Euro angehen. Bislang gehört die Post mit einem Umsatz von fast 30 Milliarden Euro komplett dem Staat. Es wird erwartet, dass 2016 auch ein Teil der italienischen Bahn an die Börse kommt. Die EU-Kommission und der Internationale Währungsfonds haben Italien aufgefordert, die Privatisierungen zu beschleunigen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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