Gemeinsame Plattform mit Citigroup
Immobilieninvestor Corpus scheut vor IPO zurück

Entgegen früheren Erwägungen will der Düsseldorfer Immobilieninvestor Corpus doch nicht den Sprung auf das Börsenparkett wagen.

HB FRANKFURT. „Nur wenn wir so schnell wachsen, dass das Eigenkapital dafür nicht mehr ausreicht, wäre ein Börsengang wieder ein Thema“, sagte Corpus-Chef Michael Zimmer der „Börsen-Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Dies sei aber auf absehbare Zeit unwahrscheinlich: „Wir wollen stetig und langfristig wachsen - nicht möglichst schnell.“

Im Mai 2006 hatte Zimmer noch gesagt, das Unternehmen beobachte die Börse intensiv und erwäge ein Initial Public Offering (IPO). Stattdessen wollen die Düsseldorfer nun nach Worten des Managers weitere Investitionspartnerschaften aufbauen, an denen sie jeweils die Minderheit halten. Konkret seien zwei Gemeinschaftsunternehmen in den Bereichen Büro- und Wohnimmobilien geplant. „Durch die Kooperation mit verschiedenen Partnern bleiben wir auch weniger abhängig von einzelnen Auftraggebern und Kapitalgebern“, sagte Zimmer. Bereits heute betreibt Corpus mit der US-Bank Citigroup die gemeinsame Plattform Citicorp.

Corpus gehört zu jeweils 25 Prozent den Sparkassen Köln/Bonn, Frankfurt, Düsseldorf sowie der Familie Zimmer.

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