Gerichtsstreit
Einhorn könnte sich gegen Apple durchsetzen

Der Hedgefonds-Manager David Einhorn will Apple gerichtlich dazu zwingen, seine Aktionäre stärker an den Geldreserven zu beteiligen. Die Chancen dafür stehen laut US-Bezirksrichter Richard Sullivan gut.
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New YorkEin US-Richter hat der Klage des US-Hedgefonds-Managers David Einhorn gegen Apple gute Erfolgschancen attestiert. Einhorns Hedgefonds Greenlight Capital will vor Gericht durchsetzen, dass der Technologieriese die Aktionäre stärker an seinen immensen Geldreserven teilhaben lässt.

„Offen gesagt denke ich, dass die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs bei Greenlight liegt", sagte US-Bezirksrichter Richard Sullivan am Dienstag bei einer Anhörung in New York, ohne allerdings sofort eine Entscheidung zu treffen. Einhorn argumentiert, Apple habe ein „Bargeld-Problem", das durch die Ausgabe von Vorzugsaktien gelöst werden müsse.

Mit Blick auf mögliche Akquisitionen sagte Apple-Chef Tim Cook, dass der Konzern sich mehrere Firmen angesehen habe. Jedoch hätten die Unternehmen nicht zu Apple gepasst. „Wir haben derzeit keinen Druck, rauszugehen und Umsätze hinzu zu kaufen“, ergänzte Cook. Sollte aber künftig eine Firma infrage kommen, könne Apple zugreifen.

Im vorigen März hatte Apple angekündigt, erstmals seit 17 Jahren seine Aktionäre wieder über eine Dividende am Gewinn zu beteiligen. Das Unternehmen erklärte damals, regelmäßig eine Quartalsausschüttung von 2,65 Dollar je Papier zu zahlen. Zugleich will es in den kommenden drei Jahren Aktien im Wert von bis zu zehn Milliarden Dollar zurückkaufen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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