Geringe Nachfrage
Infineon bekommt Qimonda-Aktien schlecht los

Der Halbleiterkonzern Infineon kommt Kreisen zufolge nicht recht voran mit der Platzierung der Aktien seiner Speicherchiptochter Qimonda.

HB MÜNCHEN. „Der IPO verläuft schleppend“, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Dienstag. „Eine Verschiebung ist aber - zumindest Stand jetzt - nicht auf der Agenda.“ Qimonda soll am Mittwoch sein Debüt an der New Yorker Börse geben. „Ich habe gehört, es geht recht langsam“, sagte der New Yorker Händler Sal Morreale von Cantor Fitzgerald. „Ich habe das schon gestern gehört, aber da bleibt noch etwas Arbeit. Vielleicht müssen sie den Preis senken“, fügte er hinzu.

Die Banken bieten vorwiegend institutionellen Investoren die Aktien in einer Preisspanne von je 16 bis 18 Dollar an. Infineon strebt ein Emissionsvolumen von gut einer Milliarde Euro an.

„Am Markt kursiert das Gerücht, bislang sei erst die Hälfte der angebotenen Qimonda-Aktien bei Investoren untergebracht worden“, sagte ein deutscher Händler. Die Gerüchte drückten am Dienstag auch die Titel der Muttergesellschaft Infineon.

Die Papiere des Münchener Halbleiter-Produzenten fielen um 2,5 Prozent auf 8,21 Euro. Weder Qimonda noch Infineon wollten sich zu den Angaben äußern. Kreisen zufolge will der Konzern am späten Dienstagabend New Yorker Zeit den Ausgabepreis festsetzen. Am Mittwoch soll die Aktie zum ersten Mal gehandelt werden.

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