German Start-ups
Wagniskapital-Finanzierer mit „Börsengang light“

Ein klassischer Börsengang von German Start-ups ist im Juni mangels Nachfrage von Investoren geplatzt. Nun hat der Wagniskapital-Finanzierer doch noch den Sprung auf das Parkett geschafft.

FrankfurtMit einem „Börsengang light“ haben German Startups am Mittwoch doch noch den Sprung auf das Parkett geschafft. Die Aktien des Wagniskapital-Finanzierers starteten im wenig regulierten Börsensegment Entry Standard zu einem Preis von 2,80 Euro.

Nachdem ein klassischer Börsengang im Juni mangels Nachfrage von Investoren geplatzt war, verzichtete das Unternehmen auf ein öffentliches Angebot für seine Aktien. Stattdessen verkaufte das Unternehmen rund 3,7 Millionen der insgesamt etwa 11,1 Millionen Dividendentitel außerbörslich. Zum Verkaufspreis machte German Startups keine Angaben. Darüber hinaus hätten sich die Altaktionäre verpflichtet, 96 Prozent der von ihnen gehaltenen Anteile mindestens sechs Monate zu halten.

German Startups beteiligt sich seit 2012 an jungen Firmen vor allem aus der Internet-Branche. Das Beteiligungsportfolio umfasst 40 Firmen. An den prominentesten Unternehmen - dem Lieferdienst Delivery Hero oder dem Brillen-Online-Shop Mister Spex - hat German Startups nur kleine Anteile. Künftig will die Beteiligungsgesellschaft häufiger auch die Mehrheit an solchen Neugründungen erwerben. Hierzu dienen den Angaben zufolge auch die Einnahmen aus der aktuellen Aktienplatzierung.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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