German Startups Group
Internet-Finanzierer sagt Börsengang ab

Nun also doch nicht: Der Wagniskapital-Konzern German Startups Group hat seinen Börsengang abgesagt. Schuld sei das „fragile Kapitalmarktumfeld“, so der Konzern. Auf das Geschäft solle das aber keinen Einfluss haben.
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BerlinDer Börsenkandidat German Startups Group will nun doch nicht aufs Parkett. Nachdem die Beteiligungsgesellschaft in der vorigen Woche bereits den Angebotszeitraum verlängert hatte, folgte am Dienstagabend die Absage des geplanten Börsengangs. Das Unternehmen machte das „fragile Kapitalmarktumfeld“ verantwortlich. In diesem Umfeld sehe das Management keine Möglichkeit, die Gesellschaft zu einem angemessenen Kurs an die Börse zu bringen. Auf den Geschäftsverlauf soll die Maßnahme keinen wesentlichen Einfluss haben.

Natürlich sind wir nach langer, intensiver Vorbereitung sehr enttäuscht, dass wir heute die Entscheidung treffen mussten, unseren geplanten Börsengang zu verschieben“, sagte Gründer und CEO Christoph Gerlinger laut Mitteilung. „Eine weitere Verlängerung der Angebotsfrist kam aufgrund der beginnenden Urlaubszeit nicht mehr in Frage. Angesichts unseres erfolgreichen Geschäftsmodells waren wir auch nicht bereit, nur wegen eines ungünstigen Timings Abstriche beim Volumen oder dem Angebotspreis der
Aktien zu machen.“ Man werde den Markt weiter beobachten und unter geeigneten Umständen die IPO-Pläne wieder aufnehmen.

Bei der German Startups Group handelt es sich um eine Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf junge, schnellwachsende Unternehmen. Zuletzt waren die Berliner unter anderem am Essenszusteller Delivery Hero, dem Online-Brillenhändler MisterSpex sowie dem Musikdienst SoundCloud beteiligt. German Startups wollte mit dem Börsengang rund 60 Millionen Euro einsammeln.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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