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Goldman Sachs erhöht langfristige Ölpreisprognose um 15 auf 60 Dollar

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihre langfristige Rohölpreisprognose deutlich angehoben.

dpa-afx NEW YORK. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihre langfristige Rohölpreisprognose deutlich angehoben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI dürfte demnach langfristig nicht wie bisher angenommen bei 45 Dollar, sondern bei 60 Dollar liegen, heißt es in einer in New York veröffentlichten Analyse.

Trotz des deutlich gestiegenen Ölpreises halte sich die Ölindustrie derzeit mit Investitionen zurück, heißt es in der Studie. Grund sei die höhere Kostenunsicherheit. Das Bankhaus veranschlagt die Risikoprämie zur Abfederung dieser Unsicherheit auf 15 Dollar je Barrel. Investoren zögerten mit Investitionen und benötigten eine Prämie bei den langfristigen Ölpreisen als Ausgleich für das erhöhte Investitionsrisiko.

"Es ist nur eine Frage der Kosten, nicht des verfügbaren Angebots", heißt es in der Studie. Die entscheidende Unsicherheit seien die benötigten Kosten, um den Markt langfristig zu versorgen, nicht ob es genügend Angebot gebe.

Am Freitagmorgen kostete ein Barrel WTI im elektronischen Handel 63,82 Dollar und damit 55 Cent mehr als zum Handelsschluss am Donnerstag. Erst am Montag war mit 67,10 Dollar ein neuer Rekordstand erreicht worden.

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