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Goldman Sachs hebt bei Deutscher Post Prognosen an; weiter 'In-Line'

Unter Hinweis auf die Konjunkturerholung in Deutschland und die erfreuliche Geschäftsentwicklung der Tochter Postbank hat die US-Investmentbank Goldman Sachs ihre Prognosen für die Deutsche Post angehoben.

dpa-afx LONDON. Unter Hinweis auf die Konjunkturerholung in Deutschland und die erfreuliche Geschäftsentwicklung der Tochter Postbank hat die US-Investmentbank Goldman Sachs ihre Prognosen für die Deutsche Post angehoben. In einer am Donnerstag in London vorgelegten Studie bestätigte Analyst Matthew Lloyd die Einstufung "In-Line" und setzte den fairen Wert von 18,2 auf 21,4 Euro herauf.

Für das laufende Jahr hob der Experte die Gewinnerwartung um 29,7 Prozent auf 2,07 Euro je Aktie an. Seine Umsatzprognose senkte er zugleich von 38,86 auf 38,47 Mrd. Euro. Im kommenden Jahr erwartet er 2,35 Euro Gewinn je Aktie und damit 29,7 Prozent mehr als bislang. Zugleich soll der Umsatz 2006 von 40,98 auf 40,82 Mrd. Euro sinken. Als "zentralen Punkt" bezeichnete Lloyd die Zukunft des kurzfristig verfügbaren Kapitals. Dabei gehe es um die Frage, ob es klug investiert werde oder nicht.

Der Analyst nahm die Ergebnisse der Deutschen Postbank erstmals in seine Prognose mit auf. Für das laufende und kommende Jahr erwartet Goldman Sachs bei der Postbank 494 bzw. 558 Mill. Euro Vorsteuergewinn. Es sei unwahrscheinlich, dass das Ergebnis der Post am unteren Ende der Markterwartung liegen werde. Der Einfluss der Postbank gleiche seine vorsichtigere Erwartung für die Post-Sparte und das Express-Geschäft in Nordamerika aus.

Die erfolgreiche Restrukturierung des Expressgeschäft sei ein Schlüsselthema für die Post. Die Integration des übernommenen Logistikers Airborne und der Aufbau neuer Verkehrsknotenpunkte sei für die Verbesserung des Service und der Gewinnspannen wichtig. Während das Unternehmen erwarte, dass der Gewinn vor Steuern, Zinsen und immateriellen Abschreibungen um 100 Prozent wachse, erwartet er für 2005 nur einen Anstieg um 97 Prozent auf 722 Mill. Euro.

Gemäß der Einstufung "In-Line" geht Goldman Sachs davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten ähnlich wie der Durchschnitt der von den Analysten beobachteten Werte entwickeln wird.

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