Aktien
Goldman Sachs senkt Infineon vor Zahlen auf 'In-line'

Goldman Sachs hat die Empfehlung für Infineon-Aktien von "Outperform" auf "In-line" gesenkt.

dpa-afx LONDON. Goldman Sachs hat die Empfehlung für Infineon-Aktien von "Outperform" auf "In-line" gesenkt. Zugleich reduzierten die Analysten in einer Studie vom Montag ihre Prognosen für das abgelaufene Quartal und das Geschäftsjahr 2005, schrieben die Analysten in einer am Montag in London vorgelegten Studie.

Während das vierte Geschäftsquartal noch ein gutes Quartal gewesen sein dürfte, seien die Perspektiven im Jahr 2005 vorsichtiger zu sehen. Entsprechend senkten die Experten ihre Gewinnprognose für 2005 von 69 auf 55 Cent je Aktie. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2004 strichen sie ihre Umsatzerwartung von 7,19 auf 7,16 Mrd. Euro zusammen und bestätigten die Gewinnprognose mit 42 Cent je Aktie. Für 2005 sagen sie nur noch 7,86 Mrd. Euro Umsatz voraus nachdem sie bislang mit 8,12 Mrd. Euro gerechnet hatten.

Die Dram-Preise werden nach Ansicht der Aktienanalysten zwar im November hoch bleiben, jedoch im Verlauf des Dezember immer langsamer steigen. Das Überangebot werde die Preise stärker drücken, als Infineon die Preise senken könne, so ihre Prognose. Die vorherrschende Dollarschwäche erschwere es Infineon zusätzlich, zu reagieren. Die Entwicklung der Dram-Preise werde es den Infineon-Aktie auch in den kommenden sechs Monaten keine überdurchschnittliche Kursentwicklung erlauben.

Gemäß der Einstufung "In-Line" geht Goldman Sachs davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten ähnlich wie der Durchschnitt der von den Analysten beobachteten Werte entwickeln wird.

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