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Goldman Sachs senkt Karstadt-Quelle von 'In-Line' auf 'Underperform'

Goldman Sachs hat die Empfehlung für Karstadt-Quelle von "In-Line" auf "Underperform" zurückgenommen. Es sei unwahrscheinlich, dass es noch in diesem Jahr zum Verkauf von Unternehmensbeteiligungen käme, hieß es in einer am Dienstag in London vorgelegten Studie zur Begründung.

dpa-afx LONDON. Goldman Sachs hat die Empfehlung für Karstadt-Quelle von "In-Line" auf "Underperform" zurückgenommen. Es sei unwahrscheinlich, dass es noch in diesem Jahr zum Verkauf von Unternehmensbeteiligungen käme, hieß es in einer am Dienstag in London vorgelegten Studie zur Begründung.

Für das kommende Jahr rechnen sie mit 4,68 Euro Verlust je Aktie, da dem Unternehmen die kaufmännischen Fähigkeiten fehlten, das Versand- und Kaufhausgeschäft rentabel zu machen. Die Summe der einzelnen Unternehmensteile ergebe zwar 13 Euro je Aktie. Jedoch sei der Buchwert von rund sechs Euro eine realistischere Bewertung der Aktie, urteilten die Experten.

Bislang hatten die Analysten nach eigenem Bekunden angekommen, das Karstadt-Quelle bis Jahresende rund 450 Mill. Euro durch den Verkauf von Unternehmensvermögen einnehmen werde. Davon wären rund 80 Prozent auf das Logistikgeschäft entfallen. Gegenwärtig verhandele das Unternehmen über eine Anleihe. Dazu würde jedoch das Unternehmensvermögen beliehen. Der Schuldenstand werde somit bis Jahresende nicht unter drei Mrd. Euro sinken, schätzten sie.

Gemäß der Einstufung "Underperform" geht Goldman Sachs davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten schlechter als der Durchschnitt der von den Analysten beobachteten Werte entwickeln wird.

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