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Goldman senkt Gewinnprognosen für Karstadt-Quelle - Keine Einstufung

Das US-Investmenthaus Goldman Sachs ist den Vorgaben von Karstadt-Quelle gefolgt und hat seine Gewinnprognose für dieses und das kommende Jahr gesenkt.

dpa-afx FRANKFURT. Das US-Investmenthaus Goldman Sachs ist den Vorgaben von Karstadt-Quelle gefolgt und hat seine Gewinnprognose für dieses und das kommende Jahr gesenkt. Beim Gewinn je Aktie (EPS) werde nun für 2005 ein Minus von 0,58 Euro erwartet, teilten die Analysten am Freitag in einer Kurzstudie mit. Dies entspreche einer Absenkung um 255,8 Prozent. Für 2006 nahmen sie ihre EPS-Prognose um 75,8 Prozent auf ein Plus von 0,17 Euro zurück.

Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) rechnen die Analysten für 2005 nun nur noch mit 360 Mill. Euro (bisher: 502 Mio). Karstadt-Quelle-Chef Thomas Middelhoff hatte am Vortag die Ebitda-Prognose von mehr als 500 Mill. Euro auf "mehr als 350 Mill. Euro" zurückgenommen. Die Goldman-Sachs-Experten bezeichneten das Ziel des Einzelhandelskonzerns, im Jahr 2008 ein Ebitda von 850 Mill. zu erreichen, als "äußerst optimistisch".

Die Goldman-Sachs-Analysten verwiesen noch einmal auf die von Middelhoff geschilderten Probleme im Versandhandel bei Neckermann und Quelle. Es sei allerdings fraglich, ob die Verringerung der Katalogseiten um rund 30 Prozent bei den Kunden gut ankommen werde. Goldman Sachs vergibt derzeit keine Einstufung für die Aktie, weil das Investmenthaus beratend bei der Refinanzierung von Karstadt-Quelle mitwirkt.

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