Aktien
Google fest - Positive Analystenkommentare stützen

Die Aktien von Google haben sich auch am zweiten Handelstag besser als der Gesamtmarkt entwickelt. Die Papiere des Internetsuchmaschinen-Betreibers stiegen bis 18.45 Uhr um 1,96 % auf 102,30 $. Der Nasdaq 100 kletterte zur selben Zeit lediglich um 0,52 % auf 1 360,21 Punkte. Am Donnerstag hatten die Google-Aktien mit 100,34 $ 18,4 % über dem gesenkten Ausgabepreis von 85 $ geschlossen.

dpa-afx NEW YORK. Die Aktien von Google haben sich auch am zweiten Handelstag besser als der Gesamtmarkt entwickelt. Die Papiere des Internetsuchmaschinen-Betreibers stiegen bis 18.45 Uhr um 1,96 % auf 102,30 $. Der Nasdaq 100 kletterte zur selben Zeit lediglich um 0,52 % auf 1 360,21 Punkte. Am Donnerstag hatten die Google-Aktien mit 100,34 $ 18,4 % über dem gesenkten Ausgabepreis von 85 $ geschlossen.

Freundliche Analystenkommentare hätten sich positiv ausgewirkt, sagten Händler. Jefferies & Co. begannen die Einstufung von Google-Papieren mit "Buy". Das Kursziel liege bei 115 $, hieß es in einer Studie. Am Donnerstag hatte bereits Think Equity Partners eine Kaufempfehlung für Google veröffentlicht.

Google habe die Internetblase vermieden und ein einfaches Produkt auf den Markt gebracht, schrieben die Experten in einer Analyse. Dieses sei zunächst den Konsumenten schmackhaft und anschließend zu Geld gemacht worden. Der Börsengang habe aber unter schlechtem Management gelitten, kritisierten die Experten. Unklar sei, ob dies eine Folge von Google's Arroganz sei oder ob das Unternehmen sich sein besonderes Image erhalten wolle.

Bewährungsprobe

Die Google-Aktien werden in den kommenden Monaten Bewährungsproben zu bestehen haben. Nach zwei Wochen fallen Verkaufsrestriktionen für 4,6 Mill. Aktien weg, die dann erstmals angeboten werden können. Nach 90 Tagen entfallen Verkaufsbeschränkungen für weitere 38,5 Mill. Aktien. Es folgen in den kommenden sechs Monaten noch viel größere Verkaufsfreigaben.

Dabei dürften vor allem die beiden Investmentfirmen Kleiner Perkins Caufield & Byers und Sequoia Capital sowie mit ihnen liierte Anlegergruppen beginnen, Kasse zu machen. Sie waren Frühinvestoren bei Google gewesen und waren zu Minimalpreisen eingestiegen. Sie halten fast 90 Mill. Google-Aktien. Sie hatten sich nicht an der Erstemission beteiligt, da sie offensichtlich einen besseren Preis als den Emissionspreis von 85 $ je Aktie erzielen wollten.

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