Graumarktpreis liegt unter der Bookbuildingspanne
Skepsis beim Epigonomics-Börsengang

Nach dem Gezerre um den Börsengang der Postbank scheint auch der nächste Aspirant eher schlechte Karten zu haben. Mit der Epigenomics AG aus Berlin wagt sich seit langer Zeit wieder ein Biotechnologieunternehmen an die Börse. Das IPO gilt wegen der riskanten Branche als eines für Spezialisten.

HB FRANKFURT. Im Handel per Erscheinen gibt es auch am Mittwoch bei Epigenomics mehr Verkäufer als Käufer am Markt, wie Händler berichten. Der Graumarktkurs des Unternehmens scheint den Skeptikern recht zu geben: Epigenomics notiert im Handel per Erscheinen unterhalb der Bookbuilding-Spanne von 11,90 Euro bis 14,50 Euro. Die Graumarkt-Taxe liegt bei 11,60 Euro bis 12,00 Euro.

Anleger seien sehr skeptisch bezüglich der Aktie. Analysten zufolge ist der Preis für die Titel nicht sehr günstig. Darüber hinaus befinde sich das Unternehmen noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Ein Händler erwartet, dass die Preisspanne noch gesenkt oder der Börsengang ganz abgesagt wird.

Als Aktie für die größere Masse dürfte Epigenomics nicht taugen, was auch das Unternehmen so sieht. Epigenomics, die 1998 gegründet wurde, ist im Bereich der Molekular-Diagnostik tätig und entwickelt unter anderem Früherkennungs-Tests für Krebserkrankungen. Dabei arbeitet das Unternehmen zum großen Teil mit Roche Diagnostics zusammen.

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