Größte Privatisierung Europas seit drei Jahren
Gaz-de-France-IPO ist mehrfach überzeichnet

Mit der Teilprivatisierung des Energiekonzerns Gaz de France ist Frankreich der größte Börsengang Europas seit mehr als drei Jahren gelungen.

HB PARIS. Rund 3,2 Mill. Privatanleger (aus der EU) hätten Aktien des Unternehmens gezeichnet, teilte Finanzminister Thierry Breton am Donnerstag in Paris mit. Die Aktien seien von institutionellen Anlegern 30-fach überzeichnet gewesen. Rund vier Fünftel des GdF-Kapitals bleiben in Staatshand.

Der Staat nimmt aus der Kapitalöffnung annähernd 2,5 Mrd. € ein. Das ist der untere Rand des erwarteten Rahmens von 2,5 bis 2,9 Mrd. €. Institutionelle Anleger mussten 23,40 € zahlen, Privatanleger 23,20 €. Analysten erklärten, der Staat müsse den Aktien Kursspielraum lassen, weil er die Investoren für weitere Teilprivatisierungen umwerben müsse. Die Aktien werden von diesem Freitag an über die Börse gehandelt.

Der in 30 Staaten aktive Gaskonzern GdF ist mit 12,5 Mill. Kunden der drittgrößte Gaseinkäufer Europas. In den kommenden drei Jahren will GdF zehn Mrd. € in die Exploration und Produktion investieren. Außerdem plant der Konzern im Zuge der Privatisierung der Energiemärkte den Einstieg in das Stromgeschäft zunächst in Italien und Großbritannien. Im laufenden Jahr soll der Überschuss von 1,05 Mrd. auf gut 1,5 Mrd. € steigen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%