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Große Koaltion bremst Tempo des Reformprozesses - Deutsche Bank

Eine Regierungsbildung im Rahmen einer großen Koalition dürfte die notwendigen Reformprozesse in Deutschland nach Einschätzung der Deutschen Bank bremsen. "Die Reformprozesse werden nicht sehr an Geschwindigkeit gewinnen", sagte Analyst Stefan Bielmeier am Montag.

dpa-afx FRANKFURT. Eine Regierungsbildung im Rahmen einer großen Koalition dürfte die notwendigen Reformprozesse in Deutschland nach Einschätzung der Deutschen Bank bremsen. "Die Reformprozesse werden nicht sehr an Geschwindigkeit gewinnen", sagte Analyst Stefan Bielmeier am Montag. Bei der Arbeitsmarktreform werde man "eher nur zaghaft voran kommen". In den bisherigen Sondierungsgesprächen scheint sich die CDU die Kanzlerschaft durch einen hohen Preis erkauft zu haben, sagte Bielmeier mit Blick auf die ersten unbestätigten Meldungen über die Ressortverteilung in einer künftigen Bundesregierung.

Für die weitere konjunkturelle Entwicklung in Deutschland bleibt die Deutsche Bank weiterhin "eher pessimistisch eingestellt". Im kommenden Jahr erwartet Analyst Bielmeier nur ein Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent. Der private Konsum werde bedingt durch die hohen Energiepreise weiterhin schwach bleiben. Das Wirtschaftswachstum sei dabei eher durch Reformprozesse in den Unternehmen bedingt und weniger durch eine Reformpolitik der Parteien.

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